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Zirkonkrone - Zahnärzte im Interview zum Thema Zirkonkrone

Die Zirkonkrone, der Star unter den Zahnkronen. Exzellente Verträglichkeit sowie hohe Langlebigkeit sind nur einige der herausragenden Eigenschaften einer Zirkonkrone. Dieser metallfreie Zahnersatz aus Zirkonoxid, der bereits als High-Tech-Keramik in diversen Industriebereichen für Furore sorgte, stellt auch seit einigen Jahren erfolgreich in der Zahnmedizin sein Können unter Beweis und wird auch hier höchsten Ansprüchen gerecht. Erfahren Sie mehr über diese beliebte Form der Krone.

Die interessantesten Zirkonkrone-Antworten

Premium: Zahnarzt Dr. Marcus Nowak im Zahn-Online Interview

Wodurch unterscheidet sich die Zirkonkrone von herkömmlichen Kronen?

Thema: Zirkonkrone

Praxis Dr. Marcus Nowak
Reichsstr. 2
14052 Berlin
Tel.: 030- 302 96 95
www.zahnarztnowak.de

Brücken, Inlays oder Kronen wurden bisher meist als Metall-Keramik-Verbundsystem ausgeführt. Diese Technik hat leider auch Nachteile: • zum Teil großer Substanzverlust eigener Zähne beim Beschleifen, um dem erhöhten Platzbedarf einer metallkeramischen Versorgung gerecht zu werden • die Ästhetik kann aufgrund von freiliegenden Metallrändern reduziert sein, vor allem nach einer längeren Tragedauer • es kann zur Abgabe von Metallionen an das Körpergewebe kommen, welches u.a. zur Zahnfleischreizung und -verfärbung führen kann Durch den Einsatz von Zirkonoxid kann Zahnersatz heute jedoch so ausgeführt werden, dass er sich nicht mehr von einem natürlichen Zahn unterscheiden lässt. Auch die Lebensdauer des Zahnersatzes kann so entschieden verlängert werden.

Zahnarzt Kristin Endres MSc im Zahn-Online Interview

Wodurch unterscheidet sich die Zirkonkrone von herkömmlichen Kronen?

Thema: Zirkonkrone

Vollkeramik ist zur Zeit die Zahnfleischfreundlichste Versorgung und die Hochleistungsklebematerialien sind in vielen Fällen auf diesen Werkstoff optimal abgestimmt, so dass über viele Jahre eine perfekte Verbindung zwischen Zahn und Keramik hergestellt werden kann, die im Gegensatz zu herkömmlichen Klebezemente keine Feuchtigkeit mit zunehmendem Alter aufnimmt oder am Rand eindringen lässt.

Zahnarzt Gerald Zähringer im Zahn-Online Interview

Weshalb ist die Zirkonkrone für Allergiker besonders gut geeignet?

Thema: Zirkonkrone

24 Punkte

Praxis Gerald Zähringer
88316 Isny

Jedes Material ist für Allergiker geeignet. Sofern man darauf nicht allergisch ist selbstverständlich. Aber kein Material ist völlig ohne Risiko. Selbst eine Zirkonkrone muss irgendwie befestigt werden. Und wenn man dann auf den Kleber allergisch ist bringt das keine Vorteile. Sicherlich ist das Risiko, auf eine Zirkonkrone allergisch zu reagieren praktisch ausgeschlossen. Völlig sicher kann man sich jedoch erst nach einem entsprechenden Allergietest sein, sinnvollerweise auch auf die Befestigungskleber und auch nicht als Hauttest. Nur ein LTT macht hier Sinn. Allerdings kann ich dadurch auch alle anderen denkbaren Materialien abklären.

Zahnarzt Guido Schwalm im Zahn-Online Interview

Die Zirkonkrone - eine “Modeerscheinung” oder echte Innovation mit enormen Potential für die Zahnmedizin?

Thema: Zirkonkrone

53 Punkte

Praxis Guido Schwalm
35039 Marburg

bei zirkonkronen muß man zwischen " Voll-Zirkon-Kronen" - also aus einem "Block" bestehend / gefräst und Zirkon-Kronen mit individueller Keramik-Verblendung unterscheiden.Vollzirkon-Kronen können preisgünstig hergestellt werden,es muss nur verhältnissmäßig wenig Zahnsubstanz abgeschliffen werden, dafür ist die Ästhetik nicht so perfekt,wie bei individuell verblendeten Zirkonkronen, und das Material ist ähnlich hart wie Edelstahl.Das bedeutet die Krone kann sich nicht natürlich " abschleifen ".Die Abnutzung findet nur am Zahn im Gegenkiefer statt.Weiterer Vorteil : es gibt keine Keramik-Abplatzer ( > chipping ) , da aus einem Stück gefertigt - dies ist im Umkehrschluß der Haupt-Nachteil bei individuell verblendeten Zirkon-Kronen > " chipping " das Abplatzen der Verblendung - nach wie vor nicht zufieden gestellte Problem , auch wenn bereits durch geänderte Herstellungs-Prozesse Verbesserungen zu verzeichnen sind.

Die neuesten Zirkonkrone-Antworten

Premium: Zahnarzt Dr. Marcus Nowak im Zahn-Online Interview

Welche Materialeigenschaften zeichnen die Zirkonkrone aus?

Thema: Zirkonkrone

Praxis Dr. Marcus Nowak
Reichsstr. 2
14052 Berlin
Tel.: 030- 302 96 95
www.zahnarztnowak.de

Das Material verbindet eine natürliche Ästhetik und eine hohe Sicher ... lesen

Zahnarzt Laserzahnheilkunde Völschow im Zahn-Online Interview

Was macht die Zirkonkrone so besonders?

Thema: Zirkonkrone

49 Punkte

Praxis Laserzahnheilkunde Völschow
24161 Altenholt-Stift Kiel

die hohe Ästhetik zur Wiederherstellung eines optsich natürlichen Za ... lesen

Zahnarzt Laserzahnheilkunde Völschow im Zahn-Online Interview

Welche Langzeitstudien liegen bezüglich Zirkonkronen vor?

Thema: Zirkonkrone

49 Punkte

Praxis Laserzahnheilkunde Völschow
24161 Altenholt-Stift Kiel

sehr gute Langzeitstudien liegen vor, das Chipping wird wohl auch der ... lesen

Zahnarzt Laserzahnheilkunde Völschow im Zahn-Online Interview

Weshalb ist die Zirkonkrone für Allergiker besonders gut geeignet?

Thema: Zirkonkrone

49 Punkte

Praxis Laserzahnheilkunde Völschow
24161 Altenholt-Stift Kiel

es kann keine Metallallergie geben ! ... lesen

Zahnarzt Laserzahnheilkunde Völschow im Zahn-Online Interview

Was bietet die Zirkonkrone als sogenannte Hightech-Keramik für den Patienten?

Thema: Zirkonkrone

49 Punkte

Praxis Laserzahnheilkunde Völschow
24161 Altenholt-Stift Kiel

eine optimale Wiederherstellung von verlorener Zahnsubstanz auf höchs ... lesen

Zahnimplantate: Arten und Verfahren Zirkon Implantat

Gebohrt, geschraubt, gedübelt?
Hält das denn?
Spür´ ich das beim Kauen?
Wie sieht denn das aus?
Wie lange hält so etwas denn?

Seit langem versuchen Menschen, Zahnlücken zu schließen: zunächst mit Hilfe von Tierzähnen oder denen anderer Menschen (Naturzähne waren lange Zeit ein begehrtes Handelsobjekt), schließlich jedoch mit anderen Materialien, wie Metallen, Kunststoffen, Keramik und Ähnlichem. Heute wird aufgrund seiner guten Körperverträglichkeit vor allem Titan als Implantatmaterial verwendet. Außerdem sind Implantate aus Aluminiumoxidkeramik und Kalziumhydroxylapatit verbreitet.
Implantate sind "künstliche Zahnwurzeln", mit deren Hilfe festsitzender oder herausnehmbarer Zahnersatz befestigt wird. Sie werden operativ in den Kieferknochen eingebracht. Um ihren Halt im Knochen zu verbessern, werden die Implantatoberflächen angeraut und die Knochensubstanz mineralisiert, das heißt, durch eine Mineralienschicht zum Wachstum stimuliert, um so das Implantat fest zu umschließen. In dem Bestreben, der natürlichen Form der Zahnwurzel möglichst nahe zu kommen, haben sich als Grundformen für Implantate Schrauben und Zylinder weitgehend durchgesetzt. Sie werden allerdings vielfach modifiziert und miteinander zu Stufenschrauben, Zylinderschrauben, Stufenzylindern und Ähnlichem kombiniert.

Gegenwärtig sind weltweit mehr als einhundert verschiedene Implantatsysteme im Handel, die sich in zwei große Systemgruppen einteilen lassen: die einphasigen Systeme - dabei werden in einem Zug Implantat und prothetischer Aufbau eingesetzt, die Einheilung findet also bereits unter der Endkonstruktion statt; und die zweiphasigen, bei denen zwischen dem Einsetzen des Implantates und dem Aufsetzen der endgültigen Prothese eine Einheilzeit von bis zu sechs Monaten eingerechnet wird. In dieser Zeit wird die Lücke in der Regel mit einem Provisorium, beispielsweise einer Klammerprothese, überbrückt, um Belastungen, zum Beispiel beim Kauen, von der Operationsstelle fern zu halten. Dank neuer Verankerungsmethoden ermöglichen Implantate jedoch immer schneller eine problemlose Nutzung des Kau-Apparates.

Keramikimplantate Zirkon Implantat

Zirkonoxid-Keramiken gibt es schon länger als Hüftprothesen oder für Kronen und Brücken in der Zahnmedizin. Die Bruchfestigkeit der Zirkonoxid-Keramiken ist drei- bis viermal höher als bei Titan. Dieses Zirkonoxid hat eine Biegefestigkeit (über 1000 MPa), eine Härte (1200 –1400 Vickers) und einen Weibull Modulus (10-12).
Die Zirkon Implantate bestehen aus einem Stück, und Ihr Vorteil, sie sind weiss. Sollte das Zahnfleisch um das Zirkon Implantat zurückgehen oder relativ dünn sein, ist nicht wie beim Titanimplantat ein schwarze Oberfläche zu sehen.

Da das Zirkon Implantat einteilig ist, geht eine gewisse Flexiblität verloren, da die Zähne im natürlichen Kiefer nicht wie eine Perlenschnur stehen und somit die Situation im Mund nicht immer nachgeahmt werden kann. Eine Sofortbelastung ist bei Keramikimplantaten nicht möglich, meint implantate.com

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