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Ist Zahnstein auf mangelnde Zahn- und Mundhygiene zurückzuführen?

8 Zahnärzte haben diese Frage beantwortet.

Dr. Andreas Zorn: Ja immer, wenn Patienten zu Zahnsteinbildung neigen müssen Sie öfter am Tag putzen und das richtig.

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7466
20.12.2011

Dr. med. dent. Uwe Dreesen: Nicht zwingend. Auch bei Patienten mit sehr guter Mundhygiene findet man Zahnstein. Man kann abr auf jeden Fall sagen, dass je besser die Mundhygiene ist, desto weniger Zahnstein entsteht.

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4981
02.09.2012

Zahnarztpraxis topDentis Cologne: Es gibt eine grundsätzliche Neigung zur Zahnstenbildung, das liegt an der mineralischen Zusammensetzung des Speichels. Allerdings lagern sich diese Mineralien nur in Zahnbelag ein und verhärten diesen dann zu Zahnstein. Also optimale Mundhygiene bedeutet wenig Zahnstein.

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11811
19.12.2012

Zahnarztpraxis topDentis Cologne: Es gibt eine grundsätzliche Neigung zur Zahnstenbildung, das liegt an der mineralischen Zusammensetzung des Speichels. Allerdings lagern sich diese Mineralien nur in Zahnbelag ein und verhärten diesen dann zu Zahnstein. Also optimale Mundhygiene bedeutet wenig Zahnstein.

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11811
19.12.2012

Dr. Ümit Ünal: Ja, ein sauberer Zahn bekommt kein Zahnstein Bei regelmäßiger Prophylaxe und professioneller Zahnreinigung entsteht kaum Zahnstei

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3488
24.12.2012

Elisabeth Buczek: Durch gute Mundhygiene kann die Menge an Zahnstein reduziert werden. Jedoch ist es individuell sehr unterschiedlich, wie viel Zahnstein produziert wird. Dies hängt von mehreren Faktoren ab, wie z.B. dem Mineralgehalt und der Menge des produzierten Speichels.

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3930
21.02.2013

Christian H.W. Marklstorfer: Zahnstein entsteht, wenn natürliche, im Speichel gelöste Mineralien an den Zähnen auskristallisieren. Zur physikalischen Veranschaulichung kann man diesen Vorgang vielleicht ein bisschen mit dem Entstehen von Tropfsteinen in einer Kalksteinhöhle vergleichen. Kristalle entstehen überall dort, wo sogenannte Kristallisationskerne vorgefunden werden, das sind im Wesentlichen Partikel, die eine Oberflächenvergrößerung bewirken. Je glatter eine Oberfläche ist, desto weniger häufig werden sich dort Kristalle bilden und anhaften. In der Mundhöhle werden solche Verunreinigungen überwiegend von bakteriellen Plaques und Schleimhautabschilferungen gebildet. Das bedeutet, dass der Zahnstein alles andere als sauber ist, sondern durch und durch mit Bakterien durchsetzt ist. Der Zahnstein selbst besitzt eine Raue Oberfläche, d.h. wenn sich erste einmal Zahnstein zu bilden begonnen hat, dann haften sich schnell weitere Schichten an. Die Wissenschaft nennt diesen Vorgang appositionelles Wachstum. Der Zahnstein überwuchert mit der Zeit die Nischen zwischen Zahn und Zahnfleisch, im Schutz dieser Verkrustungen kommt es zur Wucherung teils sehr gefährlicher Bakterienspezies. Am Anfang steht Zahnfleischbluten beim Zähneputzen, am Ende steht eine den ganzen Organismus bedrohende jedoch oftmals symptomarm bis sogar symptomlos fortschreitende gefährliche Infektionskrankheit. Wichtig ist es zu wissen, dass das bloße Abbröckeln von Zahnstein (ZST), wie es von den Krankenkassen ein Mal jährlich übernommen wird, zahnmedizinisch nicht mehr zeitgemäß ist. Um ein erneutes Anhaften von Zahnstein hinauszuzögern beinhaltet eine angemessene Behandlung immer eine ausgiebige Politur der Glattflächen. Diese zahnmedizinische Leistung dauert in etwa eine Stunde und kann daher allerdings nur im Rahmen der kostenpflichtigen professionellen Zahnreinigung erbracht werden. Da die übliche persönliche Mundhygiene nicht ausreichend ist, empfiehlt der Deutsche Zahnärzteverband eine Professionelle Zahnreinigung (PZR) etwa zwei Mal jährlich durchführen zu lassen, denn nur so können gefährliche Bakterien und Verunreinigungen beseitigt werden, die die Zahnbürste nicht erreichen kann.

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01.05.2013

Dr. med. Hans-Christian Schuldt: Das kann man so pauschal nicht sagen, auch Patienten mit hervorragender Mundhygiene können Zahnstein haben.

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3601
19.10.2013

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