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Sind gute bzw. schlechte Zähne erblich bedingt?

22 Zahnärzte haben diese Frage beantwortet.

Laserzahnheilkunde Völschow: Es kann die Veranlagung zu schlechter Schmelzstruktur oder hoher Kariesanfälligkeit geben. Hier hilft eine strenge Selbstdisziplin ohne Naschen und süße Getränke.

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2963
02.04.2011

Kristin Endres MSc: Bei perfekter Mundhygiene von Kleinkindalter an nicht! Es gibt höchstens Unterschiede in der Beschaffenheit und Härte des Zahnschmelzes, die aber bei Entsprechender Mundhygiene unerheblich sind. Die meisten Schäden entstehen, auch im Kindesalter durch mangelnde Mundhygiene und falsche Ernährung(Zuckertee in der Nuckelflasche,....)

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4211
06.04.2011

Dr. Bengt-Ove Mattsson: Nein! Mann erbt Zahnstellung Zähne. Bekommt von Eltern Bakterien ,Mundgewohnheten u.s.w.

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5329
06.04.2011

Dr. Christian Grüner: ganz klar nein. Gerne wird immer behauptet, die schlechten Zähne der Mutter/des Vaters "geerbt" zu haben. Meist werden nur gewisse Angewohnheiten (Zahnputztechnik/-häufigkeit/Eßgewohnheiten) innerhalb von Familien weitergegeben. Was indirekt mit "schlechten Zähnen" zu tun haben kann und vererbt wird, sind die Zahnstellung und Kieferform, die die Hygienefähigkeit beeinflußen. Auch bei der "Parodontose" kann es vererbte Faktoren geben.

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2988
06.04.2011

Gerald Zähringer: Ja! ...und Nein! Es gibt einige wenige, direkt genetisch bedingte Erkrankungen der Zähne, die vererbt werden. Diese sind allerdings sehr selten. Also "Ja, aber eher nein". Nachgewiesenermaßen werden Keime aus dem Mund der Eltern auf die Kinder übertragen, was man auch als "Vererbung" bezeichnen könnte. Also "Ja, aber eigentlich nein". Und dann sind da noch genetische Variationen unabhängig von den Zähnen. Auch diese können natürlich im Bereich der Zähne für Probleme sorgen. An diese wird jeodch normalerweise bei solch einer Fragestellung nicht gedacht. Also "Ja"! Und dann gibt es da noch den Bereich "Mundhygiene". Ursache für viele Probleme in der Mundhöhle. Und bei wem schaut man sich die Mundhygiene ab? Richtig, bei den Eltern. Also eigentlich "Nein", nicht erblich bedingt. Aber irgendwie dann doch auch "Ja"!

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5624
08.04.2011

Dr. med. dent. Richard Krause: In Bezug auf Karies: nein. Was die Anfälligkeit auf Parodontitis anbelangt: ja.

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4102
15.04.2011

Dr. Wolfgang Wildner: Es ist ungerecht: Wer schlechte Zähne geerbt hat, muss sehr oft, lange und gründlich putzen, und hat vielleicht trotzdem schlechtere Zähne als der mit dem guten Erbgut. Aber mit schlechterer Pflege hätte er noch viel schlechtere Zähne!

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9868
03.05.2011

Ihre Zahnärzte am Schloss: Viel weniger als man generell glaubt. Viel wichtiger ist ein individuelles Therapiekonzept für den Patienten und dann steht dem lebenslangen Zahnerhalt nichts mehr im Wege (natürlich bei ausreichender Mitarbeit).

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10279
31.05.2011

Praxis für Zahnheilkunde Dr. Buschmann: Ja, durch genetische Stofwechselvorgänge

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5173
07.06.2011

Helmut Siebert: Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Gene einen großen Einfluss darauf haben, ob wir Karies bekommen oder nicht. Trotzdem: Karies ist nicht erblich; wohl gibt es aber eine gewisse vererbbare Widerstandsfähigkeit gegen Karies, die wahrscheinlich nicht von einem, sondern von vielen Genen gesteuert wird.

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3456
09.07.2011

Zahnärztin Cornelia Rupf: Karies ist keine Erbkrankeit. Aber sehr wohl eine Infektionkrankheit. Das heißt : Kinder stecken sich bei ihren Eltern an. Hat eine junge Mutter schlechte Zähne, besteht ein deutlich erhöhtes Risiko für ihr Kind frühzeitig Karies zu bekommen.

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2059
11.07.2011

Robert Runge: Ja.

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2157
06.10.2011

Dr. Florian Neumayer: Nein. Zumindest was die Karies angeht. Die Neigung zu Parodontitis jedoch kann vererbt werden.

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6401
01.12.2011

Dr. Andreas Zorn: Ja durch Oberflächenstruktur der Zähne und Mineralgehalt

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7072
19.12.2011

Lioba Worschech: nein, nur die Infektion mit den Keimen von den Eltern

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2093
05.04.2012

Zahnarzt Christian Groß: Offiziell nicht... aber man kann wohl gewisse Zusammenhänge auch nicht ausschließen... Aber durch eine gute Pflege und regelmäßige Prophylaxe kann man auch vermeintlich schlechte Zähne erhalten.

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4845
23.04.2012

Freymann, Dr. Michaela: Das Keimspektrum der Eltern überträgt sich meist auf die Kinder. Je schlechter die Eltern die Zähne reinigen oder auch Karies haben, desto schneller können dadurch auch die Kinder betroffen sein. Auch werden Verhaltensweisen wie das Zähneputzen und die Ernährung von den Eltern abgeschaut - zahnfreundliche, wie zahnunfreundliche.

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2275
28.06.2012

Dr. Volker Ludwig & Kollegen: Nicht nur. Natürlich gibt es genetische Unterschiede was die Härte des Zahnschmelzes oder Speichelfließrate und Speichelzusammensetzung angeht, was die Remineralisation und somit die Reparation des Zahnschmelzes angeht. Fakt ist jedoch, dass, egal wie die Zähne genetisch geschaffen sind, 2-3 mal Zähne putzen/Tag, regelmäßig Zahnseide und 1-2 Mal jährlich der Besuch beim Hauszahnarzt eine ausreichende Prophylaxe bieten.

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11414
28.11.2012

Dr. med. dent. Boris Francki: Eine gewisse Veranlagung gibt es häufig !

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5046
18.10.2013

Dr. T. Urban: Nur seltene, genetisch vererbte Zahnbildungsstörungen.

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3716
18.12.2013

Dr. Barbara Uleer: Karies ist eine Infektionskrankheit, die durch Speichel in den ersten Lebensjahren übertragen wird. Vor Zahndurchbruch wird die Mundflora noch nicht mit den kariesverursachenden Keimen besiedelt. Die Ernährung, die in der Familie meist ähnlich ist, spielt eine große Rolle. Parodontale Erkrankungen (Erkrankungen des Zahnfleischs) können neben anderen Faktoren tatsächlich erblich bedingt sein.

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3412
21.05.2014

Dr.Ilker arslan: Schlechte Zähne' ist ein sehr weit gefasster Begriff, je nachdem um welche Probleme es sich bei ihm handelt? Karies? Parodontose? Schiefe Zähne oder Fehlstellungen? Verfärbungen? Fehlende Zähne? Vor allem fehlende Zähne von Geburt an, das Kieferwachstum und Schiefstellungen werden maßgeblich durch genetische Faktoren oder Umweltfaktoren beeinflusst. Viele Menschen haben von Geburt an fehlende Zähne und auch Weisheitszähne sind bei vielen Menschen aus genetischen Gründen nicht vorhanden. Genetische Faktoren können auch zu Fehlbildungen der Zähne, zu einer anderen Beschaffenheit des Zahnschmelzes oder zu empfindlichem Zahnfleisch führen. Generell haben genetische Einflüsse auch Auswirkung auf den Zahnstatus, klar. Aber das ist nicht der einzige grund und heißt nicht, dass man nicht mit entsprechender Mundhygiene und Ernährung viel erreichen kann. Meine Tante hat außerordentlich schlechte Zähne, Parodontose, empfindliches Zahnfleisch, genauso wie meine Oma auch, trotz täglicher Pflege, Zahnseide und allem drum und dran. An meinen Vater wurde es anscheinend nicht vererbt, wir haben gute gesunde Zähne! ;-) Was aber z.B. Verfärbungen der Zähne betrifft, spielen erbliche Faktoren eine eher geringere Rolle. Da sind es eher Umweltfaktoren wie Rauchen, Drogen, Ernährung etc. Unsachgemäße Zahnhygiene und schlechte Angewohnheiten können auch zu schlechten Zähnen führen und verstärken eine mögliche 'erbliche Veranlagung'. Natürlich kommen immer Risikofakoren wie Ernährung, Rauchen, Alkohol und schlechte Zahnpflege und Mundhygiene dazu. Was man nicht vergessen darf: auch Verhaltensweisen werden zum Teil durch das elterliche Umfeld früh in der Kindheit bedingt und schlechte Mundhygiene als falsches Vorbild mit vermittelt und 'falsch erlernt'

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4010
19.07.2014

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