zahn-online

zahn-online! das Infozentrum der Zahnmedizin im Internet in Deutschland

 
 Prophylaxe 
  Zahnimplantate 
  Kieferorthopädie 
  Paradontose 
  Zahnersatz 
  Zahnarztangst 
  Zahnkosmetik 
 Kinderprophylaxe 
  (Zahnärztliche Notdienste)
Ästhetische Zahnheilkunde Zahnfarbene Restaurationen
  Zahnaufbau    Workshop Sitemap    Hilfe 

Zahn-online: Home Links Zahninhalt Zahnarztservice Zahnpatient Sitemap Zahnarztsucher Dentalshops Top Meldungen Zahnlexikon



Zahnfarbene Restaurationen weisse Füllung Keramik-Inlay

    Weiße Zähne sind eine feine Sache, aber was ist mit den Füllungen?
    Kann ich die mit einem strahlend weißen Lächeln in Einklang bringen?

Klassische Füllung
Klassische Füllung

Nicht nur dunkle Amalgamfüllungen wirken wie Störflecken im ansonsten weißen Gebiss und stören die gewünschte Ästhetik, auch weiße Füllungen können mitunter dunkel erscheinen, da sie beim Aufhellen der natürlichen Zahnsubstanz nicht mit heller werden, sondern ihre Farbe behalten. Je "weißer" also die natürlichen Zähne nach dem Füllen gemacht werden, desto dringender wird unter Umständen auch der Austausch oder eine Behandlung der Füllungen. Dabei helfen unterschiedliche Verfahren und Materialien:

Kunststoffüllung
Kunststoffüllung

Kunststofffüllungen mit dem so genannten Komposit werden im vorderen Zahnbereich, bei Schäden an den Zahnhälsen oder für kleine bis mittelgroße Füllungen im Seitenzahnbereich eingesetzt. Kompositfüllungen sind substanzschonend, ästhetisch ansprechend und kostengünstig. Sie können in einer einzigen Sitzung fertiggestellt werden und sind fast genauso haltbar wie das bekannte, aber ästhetisch weniger ansprechende Amalgame. Im Vergleich zu anderen Füllungs-Materialien hat Komposit allerdings Defizite bezüglich des Materialabriebs sowie der Farb- und Formstabilität. Außerdem werden die Kosten für Kunststoff-Füllungen im Seitenzahnbereich von den Krankenkassen nicht übernommen.

Im Frontzahnbereich ist Komposit auch zur Wiederherstellung der ursprünglichen Zahnform geeignet, zum Beispiel bei unfallbedingt abgebrochenen Schneidekanten. Diese werden mit speziellen Kompositen versorgt, wobei in der Regel durch das Übereinanderschichten mehrerer Farbtöne ein natürliches Erscheinungsbild erreicht wird. Überaus wichtig ist bei Kunststofffüllungen eine besonders intensive Mundhygiene, da sich an den Füllungsrändern leicht Karies entwickeln kann.

Keramik-Inlays führen bei größeren Defekten im Seitenzahnbereich zu den langlebigsten und ansehnlichsten Behandlungsergebnissen. Im Gegensatz zu direkten Füllungen kann Keramik nicht im Mund ver- und bearbeitet werden. Daher wird eine Abformung von den Zähnen genommen und in ein Dental-Labor geschickt, wo Zahntechniker die "Einlagen" passgenau anfertigen und farblich exakt an die natürlichen Zähne anpassen. In einer zweiten Sitzung werden die Inlays dann mit Hilfe eines zahnfarbenen Komposits eingesetzt. Optisch ist das Ergebnis meist so perfekt, dass der Zahn anschließend vollkommen unberührt erscheint. Durch ihre hohe Kaustabilität und so gut wie keinen Materialabrieb stellen Keramik-Inlays eine sehr dauerhafte, aber drei- bis viermal so teure Lösung dar wie Komposit-Füllungen.

Keramikinlay
Keramikinlay

Eine beschleunigte Inlay-Einpassung ermöglicht das so genannte Cerec-Verfahren. Dabei wird der vorbereitete zu versorgende Zahn mit einer Spezial-Kamera aufgenommen. Auf Grundlage der so gewonnenen Daten konstruiert ein Computer das Inlay und fräst es aus einem Keramikblock. Es kann noch in derselben Sitzung vom Zahnarzt eingesetzt werden. Ein großer Nachteil der Inlay-Versorgung ist, dass relativ viel gesunde Zahnsubstanz beschliffen werden muss.

Für gebleichte Zähne werden seit kurzem sowohl Keramikmassen als auch Cerec-Keramikblöcke in Spezialfarben angeboten.

Eine ebenfalls sehr elegante und zahnschonende "Optimierung" von Zähnen und Füllungen erlauben die so genannten Veneers. Um sie einzusetzen, wird nur eine dünne Schicht von der Zahnoberfläche abgetragen. Anschließend werden die grazilen Verblendschalen einfach auf die verfärbten Zähne aufgeklebt. Reicht ein Veneer nicht aus, um beispielsweise einen sehr dunklen Zahn zu kaschieren, kann es auch in Kombination mit einem vorausgehenden Bleaching eingesetzt werden. Verblendschalen dienen nicht nur einer perfekten Farbgestaltung, sondern auch einer optimalen Rekonstruktion der Zahnform. So lassen sich verlorene Zahnecken oder -spitzen durch das Aufkleben passender Teil-Veneers recht einfach ersetzen.

diese Seite empfehlen Artikel versenden Seite drucken Artikel drucken Seite als PDF Seite als PDF im Zahn-Blog kommentieren Ihre Meinung zahn-online RSS ZahnRSS

V.i.S.d.P.: M.I.O.D. KG

Copyright © 1996-2010 by zahn-online  Datenschutzerklärung zahnmaster@zahn-online.de