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Professionelle Zahnreinigung PZR
Aber ich putze doch regelmäßig meine Zähne?
Die Zahnseide verhakt sich immer und fusselt!
Ich hab´ nie Zahnschmerzen!
Gelbe Zähne kommen doch bloß vom Rauchen?
Wieso rauh?
Auch die beste Pflege hat Grenzen....
Der Status quo lässt sich nur
selten auf ewig konservieren und schon gar nicht, wenn er nicht
ständig beobachtet werden kann. Besonders anfällig für versteckte
Gefahren sind versteckte Opfer, wie eben die Zähne, die mit ihren
vielen Nischen, Furchen und Kontaktstellen einen idealen Tummelplatz
für "unsichtbare" Schädlinge darstellen.
Diesen zu Leibe zu rücken, ist die Aufgabe der professionellen
Zahnpflege. Hauptansatzpunkte dabei sind:
- die harten und weichen Beläge, bekannt als Zahnstein, Konkremente und Plaque;
- die rauen Zahnoberflächen und überstehenden Füllungsränder;
- die Hygienefähigkeit im Ganzen.
Da sich nicht alle Beläge hundertprozentig mit der Zahnbürste,
Zahnseide oder Zahnhölzern entfernen lassen, verfügen Profis über eine
Reihe von Instrumenten, deren Handhabung eine spezielle Schulung
erfordert – also im häuslichen Zahnpflegealltag nicht einsetzbar sind.
Vor allem die maschinelle Methode mit dem Ultraschallgerät zur
Zahnsteinentfernung verbietet sich mangels Gerät für den Hausgebrauch,
aber auch manuelle Instrumente wie Küretten und Scaler zum Entfernen
harter Beläge von den Zähnen selbst und Polierstreifen aus Leinen oder
Metall für die Zahnzwischenräume müssen perfekt beherrscht werden, um
den gewünschten Behandlungserfolg sicherzustellen und keine
Verletzungen zu riskieren.
Beläge treten in verschiedenen Konsistenzen auf und lassen
sich unterschiedlich leicht entfernen:
- Speisereste, manchmal reicht ein Zungenschleck – und sie sind weg!
- Die materia alba, eine weiße Schicht aus "totem" Material, Bakterien, Zellen und Eiweißresten – dagegen hilft spülen, duschen, putzen.
- Plaque haftet sehr fest am Zahn und muss intensiv beputzt werden, was dann noch haften bleibt, sind
- 4. Zahnstein oder Konkremente genannte harte Ablagerungen, um die es in diesem Teil geht.
Die Entfernung von Zahnstein und –belägen stellt meist den ersten
Schritt der professionellen Zahnpflege dar, darauf folgt in der Regel
die Politur der Zahnflächen mit feinkörnigen Pasten, die mittels
spezieller Prophylaxekelche oder –bürsten aufgetragen werden, wobei
das Verletzungsrisiko für das Zahnfleisch bei Bürsten größer ist.
Zwischen den Zähnen wird mit den erwähnten Polierstreifen oder mit
keilförmigen Winkelstücken, auf die die Polierpaste aufgetragen wird,
poliert. Abschließend werden häufig fluorhaltige Gelees oder Zahnlacke
auf die polierten Zähne aufgetragen, um den Langzeitschutz zu
verbessern.
Natürliche, aber auch durch Beschädigungen erzeugte Risse und Furchen
im Zahn und in den Kontaktbereichen von Zahn und Füllungsmaterial, die
so genannten Fissuren, die auch durch die professionelle Pflege nicht
gänzlich gereinigt werden können, sind dank moderner Techniken
mittlerweile so dicht zu verschließen oder zu versiegeln, dass die
anschließende Pflege keinerlei Probleme mehr bereitet. Ähnlich einem
gut abgeschliffenen, polierten, lackierten und versiegelten
Parkettfußboden bieten professionell gepflegte Zähne schädlichen
Schmutzpartikeln kaum einen Halt. In beiden Fällen ist allerdings eine
regelmäßige Wiederholung der Behandlung unverzichtbar, bei den Zähnen idealerweise jedes halbe Jahr.
Fragen Sie in Ihrer Zahnarztpraxis, ob
es dort eine speziell geschulte Prophylaxe-Helferin oder einen
Prophylaxe-Helfer gibt!
V.i.S.d.P.: M.I.O.D. KG
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