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Was sind die häufigsten Ursachen von Zahnfleischbluten?

14 Zahnärzte haben diese Frage beantwortet.

Dr. med. dent. Thomas Herold, Dr. med. dent. Holger Meifels, Dr. med. Hans-Christian Schuldt, Dr. med. dent. Boris Dr. Francki: Beläge und Bakterien, die durch unzureichende Mundhygiene nicht regelmäßig aus der Mundhöhle entfernt werden.

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11.10.2011

Dr. Andreas Zorn: Zahnfleischentzündung , harte Zahnbürsten, hormonelle Veränderungen- Pupertät, Wechseljahre, Schwangerschaft; Mangelerscheinungen z.b. Vitamin C; Schlecht sitzende Prothesen, Rauchen und den Konsum von Tabak, unsachgemäße Verwendung von Zahnseide, Infektion der Zähne oder des Zahnfleisches und der Verwendung bestimmter Medikamente wie Antikoagulantien, Kalziumantagonisten, Nasensprays, orale Kontrazeptiva und Antidepressiva

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20.12.2011

Dr. med. dent. Uwe Dreesen: Die häufigste Ursache für Zahnfleischbluten ist die sogenannte "Schmutzgingivitis", auf gut deutsch bedeutet das, dass der Zahnbelag nicht ausreichend entfernt wurde und sich dadurch der Zahnfleischsaum entzündet.

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30.08.2012

Dr. Wolfgang Riedling - Zahnarzt und Zahntechniker: Gingivitis - Zahnfleischentzündung, Parodontitis - Abbau der Struturen, die für die Verankerung des Zahnes im Kieferknochen verantwortlich sind.

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12.10.2012

Dr. Volker Ludwig & Kollegen: Der Grund für Zahnfleischbluten ist fast immer derselbe. Beläge die an den Zähnen kleben sind mit Bakterien behaftet. Normalerweise wenn wir in unserem Körper eine Entzündung haben werden spezielle Zellen über die Blutbahn auf den Weg geschickt die Bakterien zu bekämpfen, quasi wie im wirklichen Leben die Polizei Übeltäter verhaftet. An die Beläge an den Zähnen kommen die speziellen Zellen aus der Blutbahn des Körpers nicht heran, der Körper bedient sich hier eines Tricks. In dem Bereich der Zähne mit Belägen erhöht der Körper den Blutdruck, somit platzen kleinere Blutgefässe und das Blut tritt aus dem Zahnfleisch aus, und somit haben die Blutzellen die die Bakterien bekämpfen eine Möglichkeit die Bakterien in den Belägen um die Zähne zu bekämpfen. Deswegen ist Zahnfleischbluten immer ein Zeichen von einer Entzündung, und kann nur bekämpft werden indem man die bakteriellen Zahnbelege entfernt. Entweder durch gesteigerte Mundhygiene oder indem man sich an einen Profi in diesem Bereich, einen Zahnarzt, wendet. MfG Dr Völker Ludwig Www.zahnarzt-Ludwig.de

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14.10.2012

Zahnarztpraxis topDentis Cologne: Abgesehen von ein paar schweren Erkrankungen sind es Hygienemängel, Hormonschwankungen, Nikotingenuß und Stress. Man hat den Zustand seines Zahnfleisches also selber ind der (Putz)hand.

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19.01.2013

Dr. Barbara Uleer: Hinter Zahnfleischbluten verbirgt sich häufig eine entzündliche Erkrankung des Zahnfleischs, eine sogenannte Gingivitis, die durch Beläge auf der Zahnoberfläche und der damit einhergehenden Ansammlung von Bakterien am Zahnfleischsaum hervorgerufen wird. Oft haben sich auch schon "Zahnfleischtaschen" ausgebildet, das heißt, dass sich sowohl der Zahnhalteapparat als auch der Knochen in diesem Bereich schon abgebaut haben. In diesem Fall handelt es sich um eine Parodontitis (entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparats).

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09.12.2013

Dr. Martin del Castillo: Bakteriell bedingte Entzündungen

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15.04.2013

Bernd Orlamünder: Die häufigste Ursache für Zahnfleischbluten ist eine ungenügende oder falsche Zahnpflege. Es entsteht ein Zahnbelag (Plaque) mit schädlichen Bakterien, welcher zur Zahnfleischentzündung (Gingivitis) führt. Zweimal täglich gründlich Zähneputzen - etwa 90sec. - reichen in der Regel um die Beläge zu entfernen. Hormonelle Veränderungen wie Schwangerschaft und Menopause erhöhen die Entzündungsbereitschaft der Gingiva, gleichfals Stoffwechselstörungen wie z.B. Zuckerkrankheit (Diabetes mell.), sind aber nicht die Ursache für Zahnfleischbluten. Auch können Medikamente Zahnfleischbluten auslösen bzw. fördern.

2012
22.06.2013

Dr. Anja Geisler: Parodontitis -meist Parodontose genannt - ist die Ursache für Zahnfleischbluten und - entzündungen. Ein Krankheitsbild, das von vielen Betroffenen kaum bemerkt wird, mit oft schwerwiegenden Konsequenzen. Denn Parodontitis führt zu einer schleichenden Schädigung des gesamten Zahnhalteapparats. Die Folgen sind vielfältig und reichen von freiliegenden, temperaturempfindlichen Zahnhälsen über dauerhafte Entzündungen, die das gesamte Immunsystem schwächen können, bis hin zum Zahnverlust.

2788
20.08.2013

Dr.Karin Findeisen & Dr. Lutz Götze: Die häufigste Ursache für Zahnfleischbluten ist eine Entzündung des Zahnfleisches (Gingivitis), die durch Zahnstein, Beläge und Bakterien hervorgerufen wird.

4949
29.10.2013

Dr.med.dent.Marius Muresan: Beim Zahnfleischbluten reagiert das Zahnfleisch auf Berührungen verschiedenster Art, z.B. Zahnreinigung mit Bürste oder Zahnseide, mit Bluten. Ist die Ursache entzündlich bedingt, so ist die Gingiva (Zahnfleisch) dabei mehr oder weniger stark angeschwollen und rot verfärbt. Rötung und Schwellung des Gewebes beruhen auf Erweiterungen der Blutgefäße. Die Durchblutung ist verstärkt und die Gefäßwände werden durchlässig. Dadurch tritt Blutplasma in das benachbarte Gewebe aus, das Zahnfleisch schwillt an. Zuerst schwellen die Zahnfleischpapillen zwischen den Zähnen, nachfolgend in den übrigen Bereichen an. im Gegensatz dazu ist eine gesunde Gingiva blass rosafarben. Blutet eine blasse, nicht geschwollene Gingiva, so ist die Ursache nicht entzündlich bedingt, sondern beruht auf anderen Gründen.Bei einer mangelhaften Mundhygiene über einen Zeitraum von mehr als 36 Stunden bildet sich auf den Zähnen bakterieller Zahnbelag (Plaque). Er enthält Speisereste, Fette, Emulsionen, Eiweiß, Zucker und Bakterien. Diese scheiden als Stoffwechselprodukte zahnschädigende Säuren und Endotoxine aus. Diese sind in der Lage, in das Zahnfleisch einzudringen und sich dort anzureichern. Das Immunsystem setzt sich gegen diesen Angriff zur Wehr und es entsteht eine akute Entzündung. Diese Entzündung ist unterschiedlich ausgeprägt. Es gibt Faktoren, die auch bei extrem ungepflegten Zähnen kein Bluten entstehen lassen. Das Zahnfleisch blutet entweder durch chemische, hormonelle, bakterielle oder mechanische Reize. Bei nicht ausreichend gepflegten Zähnen entsteht zunächst ein Plaque-Bakterienfilm am Rand zwischen Zahnhals und Gingiva (Zahnfleisch). Man unterscheidet zwischen fester (attached) und beweglicher Gingiva. Die attached Gingiva bildet den „Sulcus“, den kleinen Graben zwischen Zahnhals und Zahnfleisch. Unter der sich ansiedelnden Plaque siedeln sich zunächst die „harmlosen“ ubiquitären (überall vorkommenden) Enterokokken an. Sie bilden eine sog. „Zucker-Proteinmatrix“. Bleibt weiterhin eine ausreichende Mundhygiene aus, siedeln sich unter dieser schützenden Matrix bewegliche Milchsäurestäbchen und andere Bakterien, sog. Anaerobier an, die keinen Sauerstoff zum Leben brauchen. Hierzu gehören Spirochäten, Chlamydien, Pilze und andere Mikroorganismen. Sie setzen unter anderem Schwefel zu Schwefelwasserstoff um und erzeugen so Mundgeruch. Diese Form der Gingivitis nennt man Schmutzgingivitis. In diesem Stadium kann meist durch gründliches Entfernen der harten und weichen Beläge ein gesunder Zustand wiederhergestellt werden. Wird die Plaque nicht entfernt, kann sie spätestens nach einer Woche eine maximal schädliche Wirkung entfalten. Zahlreiche Faktoren begünstigen die Plaquebildung. Dazu gehören u.a. eine ungenügende Speichelmenge, eng stehende Zähne, kariöse Defekte, abstehende Füllungs- und Kronenränder, Zahnstein und eine falsche Ernährung, die zu wenig zum Kauen zwingt. Von Bedeutung ist natürlich auch die Art der Keime, aus denen sich der Zahnbelag zusammensetzt. Mineralien, die im Speichel und in der Flüssigkeit der Zahnfleischtaschen vorhanden sind, führen dazu, dass die Plaque mineralisiert. Es bildet sich Zahnstein, der die Anlagerung von Plaque sehr begünstigt. Seine Entfernung ist deshalb zur Vorbeugung und Behandlung von Entzündungen des Zahnfleischs wichtig. Beim Fortschreiten der Gingivitis kann sich eine Parodontitis entwickeln.

5677
15.10.2014

PD Dr. José Gonzales: Das ist klar die Parodontitis, im Volksmund Parodontose. Das ist eine Entzündung am Zahnfleisch die durch schädlichen Bakterien im Mund hervorgerufen wird.

5620
31.12.2014

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