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Zahnmedizinische Frage
By Anonym on Dienstag, den 24. Mai, 2005 - 18:33: Ca. 2 Tage nach einer Zahnbehandlung bekam ich eine Kieferklemme. Diese habe ich nun seit 4 Wochen. Mein Zahnarzt behauptet, dass es nicht von der Spritze oder Behandlung wäre. Jetzt weiß ich auch nicht was ich machen kann. Schmerzen habe ich nicht. Aber ich habe tierisch Angst, das dieser Zustand bleibend ist. Wer kan mir einen Rat geben???
By tomm on Dienstag, den 24. Mai, 2005 - 21:36: Hallo, bekommst Du den Mund nicht mehr richtig auf, oder kommen die Zähne nicht mehr richtig aufeinander? tomm
By Anonym on Montag, den 30. Mai, 2005 - 21:45: hallo tomm, ich bekomme den miund nicht mehr ganz auf, wie eine kiefersperre. Ich wüßte gern, was es ist und ob so etwas wieder abklingt.
By tomm on Dienstag, den 31. Mai, 2005 - 21:36: Hallo, im Prinzip gibt es zwei Ursachen für eine eingeschränkte Mundöffnung nach einer Zahnbehandlung. 1. durch die Spritze kommt es zu einer Reizung/Verletzung des Muskels, durch den man im Unterkiefer durch muss. Allerdings wäre es ungewöhnlich, dass sich nach so langer Zeit da nichts tut. 2. Im Kiefergelenk gibt es eine kleine Scheibe, der Discus, der ähnlich wie der Meniskus im Knie funktioniert. Diese Scheibe kann verrutschen, es entsteht ein sog. Diskusprolaps. Allerdings ist da eine Ferndiagnose extrem schwierig, lass dich doch mal zu einem Fachmann überweisen, im Zweifel hilft die nächste Uniklinik. Wo kommst Du denn her? Grüße tomm
By Anonym on Mittwoch, den 01. Juni, 2005 - 14:27: Hallo Tomm, danke für deinen guten Rat. Ich habe nun in 14 Tagen einen Termin bei einem Mund-Kiefer- Gesichtchirurg. Mal sehen was er dazu meint. Aber die Geschichte mit dem Prolaps klingt plausibel, da der Mund doch längere Zeit weit geöffnet war. Weißt du auch zufällig wie die Behandlung bei einem Prolaps wäre.Allerdings ist diese Kiefersperre bei mir auch nicht schmerzhaft. Übrigens, ich komme aus Mannheim und du? Liebe Grüsse Elli
By tomm on Donnerstag, den 02. Juni, 2005 - 20:52: Hallo Elli, komme aus der Nähe von Tübingen. Es gibt zwei Möglichkeiten, wie man einen solchen Diskusprolaps (so es denn einer ist, wie gesagt, von der Ferne ist es schwer zu sagen, geht denn der Mund in der Endphase der Mundöffnung gerade auf, oder läuft er zu einer Seite hin?) behandeln kann. Ein relativ frisch prolabierter Discus, und da sind 4 Wochen sicher eher schon kritisch, kann eventuell wieder manuell in Position gebracht werden, mit einer Schiene wird dann versucht, diese Position zu halten und dem Kiefergelenk Stabilität zu geben. Es gibt aber auch Schulen, die diesem Unterangen sehr kritisch gegenüberstehen und einen solchen Diskus rein konservativ zu behandeln, das heisst mit Physiotherapie die Mundöffnung zu normalisieren, Schmerzfreiheit herzustellen und ansonsten die Diskusposition zu akzeptieren. Dieses Vorgehen entspricht im Wesentlichen der konservativen Behandlung des Bandscheibenvorfalls. Ich persönlich würde auch eher das zweite Vorgehen unterstützen. Wende dich doch mal an einen Kiefergelenkspezialisten, versuchs doch mal an der Uni in Heidelberg. Viele Grüße tomm
By Anonym on Donnerstag, den 02. Juni, 2005 - 22:28: Hallo Tomm, danke noch mal für deinen Tipp. Ich werde es mal bei der Uni versuchen. Noch einen schönen Abend. Grüsse Elli
By Hans-Peter on Dienstag, den 21. Juni, 2005 - 16:59: Hallo Elli, ich habe seit 4 Tagen das oben geschilderte Problem, und mein Zahnarzt hat sofort gesagt, dass es sich wohl um eine durch die Anästhesiespritze verursachte Verletzung/Reizung des Muskels handelt. Bei einer Verschiebung des Diskus hätte man üblicherweise ein "verschobenes Gesicht". Die Röntgenaufnahme zeigte bei mir auch keinerlei Anomalien im Sitz des Kiefers. Jetzt interessiert mich natürlich sehr, wie es Dir ergangen ist. Grüße Hans-Peter (Schwetzingen)
By Anonym on Freitag, den 22. Juli, 2005 - 17:48: Hallo, habe seit 9 Tagen nach einer Leitungsanästhesie ebenfalls eine Kieferklemme und bekomme den Mund gerade mal so weit auf, dass ich einen Finger zwischen die Zähne stecken kann. Erschwert wird die Klemme noch dadurch, dass ich Prothesenträgerin bin und die Prothesen fast nicht mehr aus dem Mund bekomme. Außerdem habe ich Schmerzen und Druck bis in`s Ohr. Zur Zeit (2 Tage) bekomme ich von meinem Zahnarzt Rheumatabletten die mir wohl auf den Magen schlagen, für den ich schon seit einiger Zeit Tabletten nehmen muß. Befindet sich jemand im Forum der gute Erfahrung mit der Behandlung der Kieferklemme gemacht hat und vor allen Dingen ist jemand dabei, bei dem sich diese Klemme wieder gelöst hat? Ich würde so gerne wieder Hoffnung haben. LG Lissi
By Eberhard on Dienstag, den 09. August, 2005 - 06:29: Hallo zusammen, Hallo Elli, hallo tomm, ich habe Euch hier gesucht und gefunden. Vor 10 Tagen musste ich zum Not-/zahnarzt. Tags später hat mir mein Hauszahnarzt den Backenzahn gezogen. Seit 4 Tagen habe ich nun auch eine Kiefersperre. Nicht nur, dass die Assistentin beim Notarzt mir links den Mundwinkel aufgerissen hat ! Die Ärztin hielt mit der Spritze ein zweites Mal drauf - lange und tief in den Mundwinkel Richtung Kiefergelenk - weil die erste nicht gleich richtig wirkte. Jeder Versuch nun über Daumenhöhe hinaus ist sehr schmerzhaft. Ich nehme das auf mich, versuche zu erweitern, es wird eine Weile auch um mm weiter. Doch das Ergebnis bleibt nicht. Nach 10 Minuten ist alles wie vor. Ich will wieder singen nach den Ferien. Ich bin einigermaßen ratlos. MfG Eberhard
By tomm on Dienstag, den 09. August, 2005 - 16:06: Hallo Eberhard, die Mundöffnung wird schon wieder, in der Regel ist es tatsächlich nur eine Verletzung des Muskels beim Spritzen, die sich im Übrigen nicht vermeiden lässt, da man, um zum Unterkiefernerv zu kommen, durch diesen Muskel eben durch muss. In der Regel ist es ein sog. reflektorischer Muskelspasmus, der sich da entwickelt, das heisst der Muskel reagiert beleidigt auf den Reiz und begibt sich in Schonhaltung. Das wird in der nächsten Zeit wieder besser. Wenns zu lange dauert, dann helfen solche Dehnübungen schon etwas weiter, allerdings muss die Dehnung lange genug angewendet werden (2-3 Minuten), allerdings würde ich damit noch eine Woche warten. WEnns gar nicht besser werden sollte, dann gibt es auch speziell ausgebildete Physiotherapeuten, die da helfen können, allerdings sind die rar gesät, wo kommst Du denn her? Vielleicht schreibt Elli ja noch mal, wie es ihr erging. Viele Grüße tomm
By Jürgen on Freitag, den 23. September, 2005 - 11:19: Hallo, habe gerade eure Seite gefunden. Was es alles gibt. Jetzt zu mir - gleiches Problem, einfache Zahnbehandlung und seit mittlerweile 4 Wochen nicht mehr möglich den Mund richtig zu öffnen. Auch ich habe eine Spritze bekommen, diese hat diesmal geschmerzt, ein deutliches Brennen. Der Zahnarzt stellt einen verkrampften Kiefermuskel fest und will mit einer Schiene (die nachts getragen werden soll) behandeln. Wie sind eure Erfahrungen hierzu?
By Anja on Freitag, den 23. September, 2005 - 17:13: Hallo Zusammen Es beruhigt, dass man nicht alleine mit dem Problem Kiefersperre da steht. Ich war auch vor 3 Wochen in einer Zahnärztlichen Behandlung und mit einer Anästhesiespritze. Kann seither den Mund knapp 3 cm aufmachen und die linke Kieferseite tut mir weh. Hab es dem Zahnarzt gezeigt. Werde zur medikamentös behhandelt zur abschwellung. Es zeigt aber keine Wirkung. Langsam tut mir die Zungenmuskulatur weh, da ich nicht richtig essen kann. Wollt ja schon immer abnehmen, aber nicht auf diese Art. Am Montag habe ich einen Termin bei Kieferchirurg. Bin ja gespannt. Gruss Anja (aus der Schweiz)
By Schnuckiputzi on Sonntag, den 08. Januar, 2006 - 14:51: Auch ich habe eine Kieferklemme, bin froh, hier leute gefunden zu haben, denen es auch so geht. LG Schuckiputzi
By Anonym on Samstag, den 14. Januar, 2006 - 18:49: hallo,meine mutter hat jetzt vor ca. 5 tagen einen kieferknochen ein wenig abgeraspelt bekommen und sie hat jetzt seit der behandlung kiefersperre.wie lang dauert sowas noch ungefähr ?
By Heinz on Montag, den 16. Januar, 2006 - 14:06: Eine endlose Geschichte! Seit acht Wochen habe ich eine Zahnklemme (korrektes Fachwort). Mir wurde an der UNI-Zahnklinik in Erlangen ein Weisheitszahn gezogen. Dazu wurde der Zahn dreimal eingespritzt - weil er sich nur schwer betäuben ließ. Der Kieferspalt verengte sich danach innerhalb von ein paar Tagen so, daß ich nur noch den Daumen flach durchschieben kann. An der UNI-Klinik gab man mir daraufhin u.a. IBUHEXAL600, ein Schmerzmittel mit muskelentkrampfender Wirkung und empfahl mir Holzspatel (Holzlöffelchen zum "AH"-sagen beim Arzt) seitlich aufeinander zwischen Ober- und Unterkiefer zu schieben und dadurch den Kiefer zu dehnen. Wenn ich allerdings mehr als 10 Spatel einschob (2cm hoch), reagierte der Kiefer beleidigt, das Gesicht schwoll am nächsten Tag etwas an und der Unterkiefer ließ sich einige Zeit noch etwas weniger öffenen als am Vortag. Einmal habe ich dann mit Gewalt und dank der enormen Hebelwirkung beim Einschiben der Spatel den Kieferspalt bis auf 4cm gedehnt (24 Spatel). Dies war überhaupt nur mit diesen starken Schmerzmitteln auszuhalten. Eine Woche lang war darauf hin mein Gesicht sichtbar geschwollen und mit dem Rückgang der Schwellung verengte sich der Kiefer wieder auf das mittlerweile gewohnte Maß von 2cm. In einer Woche habe ich wieder einen Termin an der UNI-Zahnklinik in Erlangen. Als nächster Schritt ist eine Kernspintomografie geplant. Die Aussage des Arztes, daß sich der Kiefer bis dahin schon dehnen lassen würde hat sich bisher nicht bewahrheitet ... Ich halte Euch auf dem Laufenden - macht es doch auch. Danke im voraus !
By Katze on Freitag, den 03. März, 2006 - 12:18: Hallo! Auch ich habe seit meiner Weisheitszahnentfernung vor 11 Tagen eine Kiefersperre und bekomme meinen Mund gerade 2 cm weit auf. Mein Kieferorthopäde sagt "üben üben üben", aber wie hier schon geschildert, hat dies immer nur eine kurze Wirkung. Ausserdem spüre ich hinten links eine Verhärtung, die bis in die Wange geht. Ob es damit etwas zu tun hat? Wünsche Euch alles Gute! Katze
By Struck on Montag, den 13. März, 2006 - 15:56: Hallo, also auch ich habe ein ähnliches Problem. ich habe zwar keine kieferklemme - aber nach einer zahnbehaldlung bei der ich den mund lange und weit offen halten musste habe ich kiefermuskelschmerzen. das ist nun 4 tage her. nachts ist es ganz schlimm und ich nehme auch schon schmerztabletten um schlafen zu können. nach dem aufstehen und dem ersten o-saft ist alles wieder wie beim alten. nur abends beim essen geht der schmerz langsam wieder los und bis ins unerträgliche. habt ihr da ne ahnung was das ist? liegt das an der spritze??? hab morgen nen termin beim Zahnarzt. mal sehn was der dazu mein. mfg steffen / frankfurt am main
By TOM on Donnerstag, den 16. März, 2006 - 10:54: Hallo. Kam jetzt scheinbar auch in den Genuss der Zahnklemme. Hatte am 24.02. eine Weißheitszahn-OP - linke Seite oben und unten. Diese ganze Angelegenheit war in nur 20 Minuten ohne größere Probleme erledigt. Die kommenden Tage hatte ich relativ geringe Schmerzen, nur eine leichte Schwellung der linken Gesichtshälfte und geschwollene Lymphknoten. Einige Tage später konnte ich dann auch schon wieder normale Mahlzeiten zu mir nehmen. Auch die Wundheilung verlief erstaunlich gut. Zu der Zeit bemerkte ich aber schon eine gewisse Einschränkung bei dem Öffnungswinkel meines Kiefers. Da ich noch nie eine Zahnbehandlung habe über mich ergehen lassen, dachte ich so was sei völlig normal. Eine gute Woche später wurden mir dann die Fäden entfernt. Hier merkte ich, dass das weite Öffnen meines Mundes doch noch sehr schmerzhaft ist. So, und ab diesem Tag verschlechterte sich mein Zustand rapide. Ich vermute mal, beim wiederholten Öffnen ist der Muskel - oder was auch immer - nochmals ordentlich überreizt worden. Mittlerweile schaffe ich es gerade noch so einen Strohhalm zwischen Ober- und Unterkiefer zu schieben, damit wenigstens Flüssiges aufgenommen werden kann. Auch meine Lymphknoten sind wieder geschwollen, so stark, dass es beim Schlucken kratzt und schmerzt... Anfang dieser Woche besuchte ich meinen Zahnarzt nochmal, um ihm meinen Fall zu schildern. Ich bekam jetzt "Isocillin 1,2 MEGA" verschrieben - davon drei täglich. Doch bisher ohne Erfolg. Wenn sich so eine Angelegenheit wirklich bis zu acht Wochen hinauszögern kann, na dann gute Nacht! Könnte mir vielleicht jemand sagen, ob hiervon bleibende Schäden, bzw. Einschränkungen zu erwarten sind - würde nämlich gerne mal wieder in einen Apfel beißen... ... oder zumindest die Zähne putzen können. Ansonsten wünsche ich allen, die selbst davon betroffen sind gute und vor allem schnelle Besserung. Gruß TOM / Augsburg
By Traudel on Sonntag, den 19. März, 2006 - 19:04: Hallo Zusammen, ihr schreibt von einer endlosen Geschichte. Meine Kieferklemme habe ich seit ca. 1 Jahr. Nach einer Tumorentfernung im Juli 2004 und einer Gewebeprobe im Febr. 2oo5 bekam ich einige Wochen später eine Kieferklemme. Mein Mund öffnete sich nur noch 2cm. Es wurde ein CT durchgeführt. Der Befund ergab keine Veränderung am Kiefergelenk. Daraufhin wurde mir Krankengymnastik verordnet. Die Muskulatur wird von der Mundhöhle aus massiert und der Unterkiefer gedehnt. Die Mundöffnung variiert zwischen 2,5 u. 3,2 cm. Auch habe ich einen Kieferchirurgen konsultiert, der mir eine Zahnschiene verordnet hat. Geholfen hat sie auch nicht. Es kann mir kein Arzt oder Kieferchirurg sagen, wodurch diese hervorgerufen wurde und ob sie sich jemals wieder aufhebt. Oft bin ich verzweifelt, da ich verschiedene Nahrungsmittel nur durch mechanisches Zerkleinern zu mir nehmen kann. Für Ratschläge und Tipps bin ich dankbar.
By Heinz on Montag, den 03. April, 2006 - 12:54: Eine endlose Geschichte (2) Bei mir hat die Zahnklemme (2cm-Spalt) etwa 12 Wochen gedauert. Erst nach zehn Wochen ließ sich der Kieferspalt mit Hilfe von aufeinander geschobener Holzspatel (Löffelchen zum AH-sagen beim Arzt)langsam dehnen. Dann kahm alle zwei Tage ein weiterer Spatel dazu. Nach weiteren zwei Wochen war der Spalt über 4cm groß. Davor reagierte der Kiefermuskel auf jeden Dehnungsversuch negativ. Das heißt: Kurz nach dem Dehnungsversuch reagierte er mit zusätzlicher Spannung und Verengung. Erst nach etwa 15 Wochen war der Normalzustand wieder erreicht und auch die Muskelspannung völlig zurückgegangen. Ich glaube, bei mir war es ein besonders hartnäckiger Fall - ich wünsche euch, dass die Kieferklemme bei euch schneller und problemloser vergeht!
By Witha on Montag, den 03. April, 2006 - 15:43: habe mich auch 6 Wochen nach ZA-besuch damit gequält. Bin vom Phyiotherapeuten dahingehend falsch behandelt worden, dass er einen vermeintlichen Discus-Prolaps therapierte. behandlung war äußerst schmerzhaft und brachte auch nach 10 Sitzungen gar nichts. Dann war ich es leid und wechselte die Ärzte. Der neue bestätigte meinen eigenen - auch vormals mehrfach geäußerten - Verdacht einer Wurzelentzündung des letzten zahnes im OK. nach Behandlung desselben ging es unmittelbar aufwärts. Die Behandlung war nicht ganz einfach, da der Mund nur minimal zu öffnen war - aber es ging irgendwie. Viel Glück Euch allen. Witha
By Johanna on Dienstag, den 11. April, 2006 - 16:33: Ich möchte mich auch zu den Kiefersperre-Opfern zählen, nach einer Zahnbehandlung und Spritze,vor drei Wochen, dachte der Schmertz ist normal. Nach einer Woche hatte ich wieder einen Termin und klagte mein Leid dem ZA.,er sagte mir es ist eine Beinhautentzündung, durch Verletzung eines Nervs durch die Injektion.Er hat gesagt ich hätte gleich anrufen u.Fragen sollen,(ich wollte ja nicht wehleidig sein).Er hat mir Antibiotika 5 Stück, u.Rheumatabletten verschrieben,jetzt nach 5 Tagen kann ich schon halbwegs normal essen.Ich denke es wird nicht mehr so lange dauern, bin ja kein Freund von Pulver,wg.Allergie u.Magenprobleme. Lachen kann man nicht viel!
By ThomasM on Donnerstag, den 18. Mai, 2006 - 16:29: Hallo, bis heute Mittag wusste ich gar nicht, dass es so etwas gibt: Diskusprolaps. Man lern ja nie aus. Sicher ist es aber scheinbar noch nicht, ob ich diese Maulsperre seit gestern Abend habe. Vielleicht auch eine andere? Mein Zahnarzt hat mich nach einem Telefongespräch gleich zu einer Kieferchirurgin geschickt, die sich das auch zügig angesehen hat, sich mit der Diagnose aber nicht festlegen wollte. Grund dafür: keine der üblichen Ursachen kommen in Frage. Es kam einfach so, deutete sich gestern Abend schon an. Heute Morgen bekam ich die Zähne nur noch einen Finger breit auseinander. Morgen habe ich einen Termin in einer Berliner Zahnklinik â beim ehem. Prof. der Chirurgin aus Tübingen. Mein Problem ist im Moment weniger die Sperre, sondern viel mehr die höllischen Schmerzen, die dazu führen, dass ich meinen Mund immer weniger bewege. Reflexartiges Gähnen ist ganz schlimm, einige Laute zu sprechen ist auch blöd, das BeiÃen und Essen ist eingeschränkt. Saublöd. Ich hoffe mal, dass die das morgen in den Griff bekommen â zumindest eine Diagnose stellen können, damit mit einer Therapie begonnen werden kann. Heute schlucke ist erstmal Schmerzmittel. Da ich der Schisser vorm Zahnarzt bin, werde ich hier mal im Forum schauen â vielleicht beruhigt es von Fall zu Fall zu sehen, dass es anderen mit ihrer Zahngeschichte noch schlechter geht. Thomas
By tomm on Donnerstag, den 18. Mai, 2006 - 22:47: Hallo Thomas die Berliner Zahnklinik Süd, Abt. Prof. Freesmeyer ist extrem kompetent auf dem Gebiet. Viele Grüße tomm
By Sascha on Donnerstag, den 01. Juni, 2006 - 08:47: Hallo Leute. Auch mich hat es erwischt. War beim Zahnarzt. Der hat mit den Weißheitszahn gesäubert, da ich ein schon etwas größeres Loch drin hatte. Als er den Zahn wieder geschlossen hatte, bemerkte er und ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, das der Zahn ein Bißchen zu hoch war. In der folgenden Nacht habe ich mir dann auf diesen Zahn gebissen. 1-2 Tage danach hatte ich edann die Zahnklemme und Schmerzen im Kiefer. Bin dann auch gleich wieder Zum Zahnarzt. Der hat mir nochmals ein Stück von der Füllung abgeschliffen. Leider war der Nerv des Zahnes durch den Biss beschädigt. 3 Tage später, Dicke Backe, Lymphknoten explodieren schon fast und die Schmerzen ziehen über der Kiefer bis hinters Ohr. Sogar im Ohr Schmerzen. Zudem Konnte ich kaum Schlucken, da ich auch im Hals entzündet war. Ok. Wieder zum Zahnarzt. Der machte ein Röntgenbild und sah das da eine Endzündung ist. Haha hätte ich ihm auch sagen können. Naja wieder Zahn auf. Gift zur Nerv Tötung rein, kleine Wurzelbehandlung. So gut wie er halt dran kam. Bekomm ja gerade mal einen Finger in den Mund. Was ich noch nicht kannte. er hat mir die Betäubung direkt in den Zahn gegeben. Also nicht ins Zahnfleisch. Weiß nicht ob er das in einem Zug mit dem Gift gemacht hat. Oder vieleicht war es ja das. Hab ich keine ahnung. Hab mich nur gewundert das er keine Spritze angesetzt hatte und ich aber auch kaum Schmerzen hatte. Nun ist es 4 Tage her seit der Wurzelbehandlung. Hab Penecelin verschrieben bekommen, zudem noch Zäpfchen, da ich ja kaum schlucken kann. War auch vorsichtshalber mal beim Hausarzt und hab mir die Schwellung mal von dem Untersuchen lassen. Von dem auch die Zäpfchen. Heute habe ich wieder einen Zahnarzt besuch. Mal schauen was heute passiert. Seit 3 Tagen ernähre ich mich auch von Flüssignahrung, da ich einfach nichts festes herunter bekomme. Ansonsten habe ich mich die erste Zeit fast nur von Iboprofen400 Ibuhexal400 und wie sie nicht alle heißen ernährt. Davon lang ich erst keine mehr an. War bestimmt auch eine Überdosis. Merke es in den nieren und im Rücken. Was ich dazu noch sagen sollte, ich habe auch eine Kieferfehlstellung. Also nicht von der Behandlung nein die hatte ich schon zuvor. d.H. Ich hatte zuvor nur 2 Positionen im Mund wo die Zähne sich noch trafen. Leider gibts diese Positionen nicht mehr. Der eine Zahn kam raus, den anderen hab ich mir selbst zerstört durchs zubeißen. Daher auch meine neue Vermutung. Ich Schließe ja meinen Mund nun weiter wie er sich zuvor geschlossen hat. Vieleicht ist das auch eine Überanstrengungsreaktion. Naja mal schauen was mein Zahnarzt heute meint. Werd Euch auf dem laufenden halten.
By kathrin on Dienstag, den 06. Juni, 2006 - 13:26: hallo mein Gott ich dachte ich wär allein ;) also bei mir fing alles im Februar 06 an. Morgens ganz normal aufgewacht und Mund ging einfach nicht mehr auf. Hinzu kamen starke Schmerzen. War total verwirrt und leicht in Panik. Nachdem es am nächsten Tag immer noch nicht besser war, bin ich in die Uni-Klinik Kiel Lübeck gefahren. Allerdings haben die mich mit liegt wahrscheinlich an ihrer Erkältung ohne wirkliche Diagnose (außer abwarten) wieder weggeschickt. Naja wie nicht anders zu erwarten, Erkältung ging - Kiefersperre blieb. Wenigstens wurden die Schmerzen weniger. Also wieder zum Arzt (zwischenzeitlich war mein Kiefer 3 mal wieder kurzfristig ganz zu öffnen. jedesmal nachts, am nächsten morgen war dann allerdings alles wie zuvor). Diesmal zur Uni-Klinik in Kiel. Dort wurde mein Kiefer in alle möglichen Richtungen vermessen und untersucht. 2 Tage später MRT zur genauen Diagnose. Tja, durch das MRT wurde bestätigt: nichts mit Erkältung, sondern eine TOTALE VENTRALE DISKUSVERLAGERUNG LINKS UND RECHTS OHNE REPOSITION. Der Arzt schlug daraufhin eine Schienenbehandlung zur Entlastung des Kiefergelenks vor. Diese Schiene trage ich nun seit ca. 6 Wochen. Leider ist noch keine wirkliche Besserung eingetreten. Ich bekomme meinen Mund immer noch nicht mehr als 2,5 cm auf und er ist auch immer noch um 2mm nach links verschoben (bei Öffnung). Die Schmerzen lassen sich auf ein Minimum reduzieren, wenn ich weiche Dinge esse und meinen Kiefer so ruhig wie möglich halte. Allerdings möchte ich auch mal wieder ohne Schmerzen gähnen oder einfach mal wieder jemanden küssen können. Daher meine Frage: geht so was überhaupt irgendwann wieder weg? Jedesmal wenn ich meinen Arzt frage, sagt er immer nur "das ist keine Sache von heut auf morgen". Das ist mir inzwischen auch klar, aber vielleicht ist es ja eine Sache von heut auf in 3 Monaten oder so. Weiterhin hätt ich gerne gewusst, wie das mit der Dehnungstherapie genau geht? Wo finde ich solche Physiotherapeuten. Hab nämlich herausgefunden, dass es meinen Kiefer kurzfristig entspannt, wenn ich meine Daumen auf ganzer Länge zwischen die Zähne schiebe. Also wenn der hintere Teil meines Kiefers gedehnt wird. Um Antworten aller Art wäre ich sehr dankbar. Bin inzwischen ehrlich gesagt ein wenig verzweifelt...außerdem ist jetzt Sommer und ich würd gerne noch dieses Jahr wieder Eis+Waffel essen können. Viele liebe Grüße Kathrin
By Gunnar on Mittwoch, den 07. Juni, 2006 - 16:54: Hallo an Alle, ich habe das gleiche Problem und wie ich sehe, scheint das ja doch recht häufig vorzukommen. :-) Bei mir fing das Ganze ebenfalls nach einer Leitungsanästhäsie bei meinem Zahnarzt an und diese ist nun schon 6 Wochen her. In der ersten Woche nach der Behandlung hatte ich von innen und von außen eine ziehmliche Schwellung, sodass ich mir dauernd auf die Backe gebissen hab. In der zweiten Woche nach der Behandlung ist diese Schwellung wieder abgeklungen und ich bekam Schmerzen beim Öffenen des Mundes. Ich bin dann in die Uniklinik und wurde dort dann stationär aufgenommen und bekam Antibiotika intravenös. Die erste Diagnose des Arztes war ein Spritzenabszess. Ein noch vorhandener Weißheitszahn konnte wohl durch Röntgen, als Ursache ausgeschlossen werden. Es wurde dann eine mRT gemacht, woraufhin der Professor die Diagnose eines Hämatoms (?) stellte und mir sagte, ich solle diese sogenannten Spatelübungen machen, die hier auch schon erwähnt wurden. Dies tat ich auch täglich im Krankenhaus und konnte und durch exessives Üben die Mundöffnung von 0,7cm auf fast 3cm steigern. Nach 5 Tagen wurde ich dann wieder entlassen und habe die Häufigkeit der Spatelübungen etwas reduziert. Daraufhin verkleinerte sich dann meine Mundöffnung wieder. Allerdings bekam ich nun auch noch eine Einzündung an dem Weißheitszahn, an dem ganz am Anfang mein Zahnarzt die Behandlung durchführte. Daraufhin bin ich wieder in die Uniklinik und die Ärzte haben die Entzündung aufgeschnitten und so "Streifen" reingelegt. Ich musste desshalb auch täglich wieder zum Spülen in die Klnink. Die Entzündung ist wieder abgeklungen (jedenfalls tut mir nichts mehr weh), aber die Zahnklemme ist nun, seit 6 Wochen, trotzdem noch da und die Öffnung bezwegt sich so zwischen 0,7-1,5cm. Das Merkwürdige ist irgendwie auch, dass die Erfolge durch die Spatelübungen nicht dauerhaft sind. Nach Aussage der Klinikärzte kann man nix anderes machen, als diese Spatelübungen und hoffen, dass es langsam besser wird. @tomm oder Jemand, der sich noch auskennt. - Könntest du Prof. Freesmeyer auch bezüglichen meinen Sympthomen empfehlen? Ich komme zwar aus Kiel, aber würd auch nach Berlin fahren, wenn mir jemand helfen kann. - Sind 6 Wochen für eine solche Zahnklemme normal, oder sollte ich mir schon Sorgen machen? @Kathrin Hast du inzwischen einen geeigneten Physiotherapeuten gefunden und könntest mir vielleicht auch nen Tip geben? Viele Grüsse Gunnar
By Mysteriously on Montag, den 26. Juni, 2006 - 20:26: Hallo zusammen, erstmal bin ich echt "erleichtert" das soviele damit Probleme haben. Mir wurden letzte Woche Montag zwei weisheitszähne enfernt. Im Unterkiefer musste der Arzt insgesamt 3 mal Spritzen da die Betäubung einfach nicht gewirkt hat. So nach einer Woche habe ich keinerlei Schmerzen an der Wunde. Aber bekomme den Mund nur ca. 1 cm auf,meine Wange ist steinhart und ich habe tierische Schmerzen. War dann heute auch wieder in der Klinik und der gab mir die Holzspatel mit nach Hause. Ich bekomme 4 Spatel so reingeschoben und zwei weitere nur unter totale Schmerzen, so dass mir die Tränen laufen. Ich muss am Donnerstag wieder in die Klinik und soll bis dahin bei 10 Spatel sein. Wie bei andern habe ich das Problem das die Öffnung nur für kurze Zeit größer ist. Der Arzt sagte das man unter Vollnarkose den Mund gewaltsam öffnen kann,aber das möchte ich nicht. Zumal ich in zwei Wochen auch im Urlaub fliege,möchte da auch ungehemmd schlemmen können. Was meint ihr sollte ich morgen zum Arzt gehen und mir Rheumatabletten verschreiben lassen und die Wange event. auch wärmen?? LG Mysteriously
By isa68 on Dienstag, den 27. Juni, 2006 - 07:06: hallo ihr lieben!ICH BIN GESTERN MORGEN AUFGEWACHT UND KONNTE MEIN MUND NICHT MEHR AUFMACHEN.ich habe erst panik gekrigt,denn ich hate überhaupt keine ahnung was das sein sollte.nach stundenlangen überlegung und liter von schweiss bin ich zum arzt gefaren.die diagnose war diskusprolaps.heute ist es schon besser aber auch nicht so grawierent.ich habe Angst das es nich weg geht.kann mir jemand sagen wie lange sowas dauert.zur zeit nehme ich nur dolormin tabletten,und mache übungen.wenn es bis ende der woche nicht besser wird muss ich wieder zum arzt.isabella.
By Anonym on Samstag, den 08. Juli, 2006 - 18:40: Hallo Isabella, ich hoffe Dir geht es besser. Ich kann mir nur schwer Vorstellen das es über Nacht ohne das im Vorfeld Probleme bestanden es zu einer anterioren Diskusverlagerung kommen kann. (Eine radiologische Abklärung gibt hier Sicherheit). Ich glaube das es sich um eine lagerungsbedingte Ischämie handelt, die zum Beispiel durch nächtliche Unterlagerung des "Kopfes" Unterkiefers in Seitenlage entsteht. Durch die Verschiebung kommt es zum Zugreiz (neural und/oder myogen) und zur Ischämie (Sauerstoffmangel). Wärme und Ruhe hilft hier. Bitte keine entzündungshemmenden Medikamente einnehmen, die nicht gerade förderlich auf die Sauerstoffversorgung wirken. Ausnahme Asperin in Verbindung mit einem Muskelentspannungsmittel. Nicht den Kiefer mit Gewalt öffnen, sondern nur Vorsichtig mit Spatel unter Wärme und nicht länger als 3 Minuten! In der Hoffnung das der TIP nicht mehr notwendig ist - Liebe Grüße Jürgen
By Anonym on Dienstag, den 01. August, 2006 - 14:24: Hallihallo, auch mich hat es seit dem 30.Juni 2006 erwischt. Diagnose: Kieferklemme. Bei mir wurde auch eine Leitungsanästhesie am Weisheitszahn durchgeführt , zwecklos. Also nochmal mit einem anderen "Stift" hinterhergespritzt.Erst dann konnte der ZA an dem Zahn arbeiten. Habe nach der Behandlung ca. 4-5 Tage solche Kaubeschwerden gehabt, daß ich garnicht mitbekommen habe, daß ich den Mund schon garnicht mehr richrig aufbekomme... Tja, also wieder hin zum ZA, der tat, als wenn es das normalste von der Welt ist und mir Rotlicht mit eineigen Munddehnungsübungen empfahl.Ich hab´das auch ca. 1 Woche bei 35°C Außentemperatur!! gemacht, aber bin dann nochmals hin, um zu klären was ich noch tun könnte. Erst jetzt sagte er, daß ich zur Kieferchirurgie müsse, da er nix machen könne. Echt toll...(wieder 2 Wochen nix passiert, mußte auf Termin warten...)-Urlaubszeit-Bei der Kieferchirurgie :Musste nur mal zeigen, wie weit mein Mund aufgeht.Das war´s. Auch die "Ärztin"schickte mich weg und sagte ich sollte zu einem Physiotherapeuten. Beim PT:der machte kranjosakrale Osteopathie(?)..ist das richtig geschrieben?!...mit mir u. ich fühlte mich total verarscht, weil er irgendwelche Achsen in meinem Körper richten wollte, mußte 40 Euro bezahlen,mich jedesmal bis auf die Unterwäsche ausziehen, und sich auch erst bei der 4.Behandlung mit meinem Kiefergelenk auseinandersetzte. Auch er sagte ich sei ein echt schwieriger Fall..Toll,das ist ja interessant. Ich scheine nur an Idioten geraten zu sein. Hab´das jetzt alles schon 1 Monat und glaube nicht, daß ich richtig behandelt werde bzw. worden bin.Jetzt will die Kiesergelenks-Tante mir ins Kiefergelenk spritzen, damit sich das Gelenk entspannt und ich soll dann sofort noch am gleichen Tag zu dem komischen Knilch und der will dann vom Gaumen aus das Kiefergelenk massieren und dehnen. Hab´total das Vertrauen verloren und gehe jetzt erstmal ins Bonhoeffer- Klinikum, um mir von einem anderen MKG-Chirurg eine Meinung einzuholen.Ich hab´solche Angst, daß ich nie wieder größere Dinge essen kann oder meinem Mann mal einen leidenschaftlichen Kuss geben kann..Vielleicht kann mir jemand oder TOMM, einen Ratschlag geben und mir auf keinen Fall sagen ,daß ich das akzeptieren soll... Es kann doch nicht sein, daß es dafür nix spezielles gibt...HELP!!!
By tomm on Dienstag, den 01. August, 2006 - 23:43: Hallo, eine Mundöffnungseinschränkung nach Spritzen im Unterkiefer ist gar nicht so selten. Dass sich die Beschwerden und die Klemme so lange halten ist eher ungewöhnlich. Trotzdem ist es nicht notwendig, dies zu akzeptieren. Die Idee mit der Physiotherapie ist sicherlich die am ehesten erfolgversprechende, allerdings ist meines Erachtens die Osteopathie in diesem Fall (ansonsten halte ich sehr viel von dieser Therapierichtung) nicht der beste Ansatz. Mir wären "handfeste" Dehnübungen für die entsprechende Muskulatur lieber. Wer in Deiner Ecke (kommst Du aus Neubrandenburg?) da qualifiziert ist, kann ich Dir auch nicht sagen. Von irgendwelchen Injektionen ins Kiefergelenk direkt rate ich dringend ab, Injektionen in die Kaumuskulatur hingegen können Wunder wirken. Medikamentös könnte man mit muskelentspannenden Mitteln arbeiten, hier empfehle ich Tetrazepam. Viele Grüße tomm
By vivian on Sonntag, den 06. August, 2006 - 20:06: hallo tomm, ich bin Dir sooooo...... dankbar. Ich werde Deine Ratschläge auf jeden Fall beherzigen. Ich habe letzte Woche die Behandlung bei dem Osteopaten abgebrochen. Ich konnte einfach keinerlei Erfolg feststellen. Ich bin natürlich beruflich und privat ganz schön eingespannt und dazu auch noch ein total "unruhiger Geist". Deswegen ist das ein echt blödes Krankheitsbild, weil mir jetzt noch ein 2. Kieferchirurg, Klinikum Neubrandenburg, Chefarzt, bestätigt hat, das das wirklich etwas Langwieriges ist. Tja, wenn´s da nur eine Pille gäbe und der Spuk wäre vorbei... Ich würd´so einiges dafür geben... Also, ich hab´mich nochmal aufgerafft und war bei einem 2. Kieferchirurgen, er riet mir zu den obligatorischen Spatelübungen,riet mir, so wie Du, auch vom spritzen ins Gelenk ab, da ich in Ruhestellung und auch wenn ich kaue, keinerlei Schmerzen hab. Schmerzen hab´ich nur, wenn ich bis zum möglichen meinen Mund aufmache..Er riet mit unter Rotlicht "Dehnübungen" zu machen,einen Kieferorthopäden wegen eines STARKEN DECKBISS ( kannst Du mir sagen, was das ist?)zu konsultieren und ggf. Maßnahmen zu ergreifen, Kaugummi zu kauen und mir eine Aufbiss-Schiene ( ?! heißt das so? ) für die Nacht beim Zahnarzt anfertigen zu lassen. So, das war der Kieferchirurg. Ach ja, er hat Röntgenaufnahmen gemacht und stellte fest, daß es keinerlei Probleme am Gelenkknochen gibt. Ich wies ihn nochmal hin zu prüfen, ob es vielleicht ein Discusprolaps ist.-Du hattes es bei einem anderen Forum- Teilnehmer vermutet- ..aber das schließt er total aus. Wenigstens was. Auf dem Röntgenbild stellte er aber fest, daß die Masse zwichen den Kiefern ( was im Knie der Miniskus ist) -ich glaub´Discus- an beiden Kiefern einseitig abgenutzt ist. Wohl wegen dem Deckbiss.Er sagt, es wäre wichtig, den Mund nicht immer bis zum Limit zu öffnen und wenn möglich solle ich mir Äpfel und Brötchen kleinschneiden...ist das nicht traurig? Ich bin doch erst 27 und hab´ kulinarische Aussichten, wie ´ne Rentnerin mit Zahnersatz?! So, nun nochmal zum Schluß: auf meine Frage, ob die Klemme überhaupt mal wieder weggeht, konnte auch er mir nur sagen, daß es was langwieriges ist und er keinerlei Prognosen bezüglich der Dauer der Klemme abgeben kann. Ich bin total niedergeschlagen und mich zieht das total runter, daß ich keine Erfolgsaussichten haben soll..Ich gehe Montag erstmal zu einer anderen Physiotherapeuten-Praxis, die mir schon mal bei einer Parese( halbseitigen Gesichtslähmung ) geholfen haben. Dort werden Sie so Art Dehnübungen mit mir machen. Bitte Tomm, sag´mir mal, wie oft solche Übungen angebracht sind? Nicht, daß man den Muskel überreizt und er total dichtmacht. Also, ich danke Dir oder auch irgendwelchen anderen "Geplagten" für eure hilfreichen Ratschläge. Euch allen Toi, toi, toi, Kopf hoch und Zähne zusammen!!( wenigstens das können wir ja)-Galgenhumor
By tomm on Montag, den 07. August, 2006 - 14:47: Hallo, eine Pille in dem Sinne gibt tatsächlich nur bedingt, man kann eben, wie schon gesagt medikamentös mit Tetrazepam (eine Tablette abends) arbeiten, ansonsten hast Du die richtigen Maßnahmen wie Physiotherapie und Schiene schon angeraten bekommen. Vom Kaugummikauen würde ich erst mal Abstand nehmen, wenn die Muskulatur, und wie ich vermute auch die Gelenkkapsel, ohnehin schon überreizt ist, dann ist dieses "Jogging" das Letzte, was sie brauchen kann. Schonung ist da besser. Von daher ist das Vermeiden zu harter Speisen auch eine Idee, ist ja nur vorübergehend. Eine richtig durchgeführte Physiotherapie wird dich in 3-4 Wochen wieder soweit herstellen, dass eine weitgehende Schmerzfreiheit eintritt. Es ist aber schwierig, einen entsprechend geschulten Physiotherapeuten zu finden. Im Übrigen ist diese Verspannung ein klassisches psychosomatisches Geschehen, das heisst unter Stress nehmen die Beschwerden zu. Vielleicht solltest Du Deine Stressverarbeitung ein wenig verbessern, die sog. Progressive Relaxation nach Jacobson hilft da sehr. Nun zu Deinen Fragen: ein Deckbiss oder sog. tiefer Überbiss bedeutet, dass die Oberkiefer-Frontzähne relativ weit über die Unterkieferfrontzähne reichen. Patienten mit dieser kieferorthopädischen Klasse neigen eher zu Gelenkproblemen und zum sog. Pressen mit den Zähnen. Ob aber eine kieferorthopädische Behandlung da eine Verbesserung bringt halte ich für fraglich, wie gesagt es ist eher ein psychosomatisches als mechanisches Problem. Im Übrigen lässt sich der Diskus in einer normalen Röntgenaufnahme nicht darstellen, also auch keine Veränderungen. Da bräucht man schon ein Kernspintomogramm. Die Uni in Greifswald (das ist ja nicht so weit) wäre, wenn alle Stricke reissen sehr kompetent, vielleicht hilft da ein Anruf bezüglich eines geeigneten Physiotherpeuten. Also Kopf hoch, lass Dir eine Schiene verpassen und geh zum Physiotherapeuten, das wird schon wieder. Viele Grüße tomm
By Vivian on Montag, den 07. August, 2006 - 21:01: Hallo Tomm, Du bist echt ein Schatz! Was würd´ich nur ohne Deine ehrlichen Ratschläge tun ?! Hab´1000 Dank...Ich schmeiß´sofort die blöden Kaugummis weg. Sieht sowieso immer so ordinär aus, wenn man so hochbeinig kaut. Ich war heute im übrigen beim Zahnarzt und bei der neuen Physiotherapeutischen Praxis. Der Zahnarzt sagte, daß er nur Diazepam (?!richtig?!)kennt und er hat mir also nix verschrieben. Als ich von Injektionen in die Kaumuskulatur anfing, sagte er mir, daß er den Muskel, der ja ohnehin gereizt ist, nicht mehr "anfassen" wird. Wer kann mir denn solche Injektionen geben? Und wie oft werden die gegeben? Kieferchirurg oder Zahnarzt?Tun die weh oder muss ich mir die vorstellen, wie ´ne Betäubungsspritze? In Greifswald rufe ich auf jeden Fall an.Soll ich da sie MKG-Chirurgie verlangen? Wen? Ach ja, wie oft soll ich zur Physiotherapie gehen?Ich geh´jetzt 2x die Woche.Sie haben wirklich gut massiert an den Kaumuskeln mit Streich-u. Druckbewegungen. Ich hab´auf jeden Fall ein besseres Gefühl, als bei der Osteopathie- Geschichte.Die Phys.-ther.hat gesagt, dass ich als Hausaufgabe morgens und abends mit warmen Wasser im Mund "Spülbewegungen" nachahmen soll, bis ich fast nicht mehr kann und es schon etwas wehtut.Soll eine Lockerung der Muskeln bewirken.Hmhm..naja, keine Ahnung, ob das Sinn macht. Sie meinte, daß meine Muskulatur so hart und verspannt ist, daß sie bestimmt 2x noch "nur" mit der Lockerung des Muskels zu tun hat.Anschließend habe ich auf beide Seiten eine angenehme, warme Packung bekommen.Wenn die Lockerung abgeschlossen ist, wird sie auch im Mund arbeiten. Hoffentlich tut das nicht weh. So, nun liebe Grüße an euch Geplagte und ein schönes Wochenende! Vivian
By tomm on Montag, den 07. August, 2006 - 21:22: Hallo Vivian, in Greifswald ist es die Abteilung für Zahnerhaltung, die da zuständig ist. Chef ist Prof. Meyer, der zuständige Oberarzt heisst Dr. Olaf Bernhardt. sie link: http://www.dental.uni-greifswald.de/abteilung/kons/bernhardt.html#ob1 Da würde ich mich an Deiner Stelle mal umgehend vorstellen, die können mit Sicherheit eine gute Diagnostik durchführen. An wen Du dich in Deiner Ecke wenden kannst, kann ich Dir leider nicht sagen. Das Thema ist etwas speziell und man muss sich da recht gut auskennen, um eine sinnvolle Therapie durchführen zu können. Diazepam ist ein Beruhigungsmittel und hilft Dir nicht, Tetrazepam ist aus der gleichen Stoffgruppe, allerdings mit anderem Wirkungsmechanismus. Wenn Dein Zahnarzt sich die Injektionen nicht zutraut, dann soll er es auch besser lassen. Wie gesagt, wende dich an Greifswald. Die Physiotherapie klingt schon ganz gut, zuerst Lockerung, dann Dehnung, was das mit den Spülbewegungen soll weiss ich auch nicht, aber vielleicht hilfts ja. Bleib da am Ball. Viele Grüße tomm
By vivian on Dienstag, den 08. August, 2006 - 21:01: Hallihallo Tomm, werde mich morgen früh in der Pause gleich in Greifswald melden und mir einen Termin besorgen.Ich melde mich, wenn´s Neuigkeiten gibt. LG Vivian
By Reiner on Montag, den 14. August, 2006 - 09:01: Hallo Leute! Ich habe selbiges Problem, allerdings nicht erst seit heute! Hatte schon vor einiger Zeit zwei- dreimal dieses Problem. Es war immer dann, wenn ich meinen Mund weit aufgemacht hatte. Es hatte immer geholfen mich sofort ins Bett zu packen und eine Stunde zu schlafen, dann bin ich aufgewacht und alles war okay. Nun ich habe auch "Überbiss" und hatte mit 12 Jahren eine Zahnspange für Nachts bekommen. Wirklich geholfen hat das nie und ich bin zu dieser Zeit jeden Morgen aufgewacht und hatte höllische Schmerzen, weil ich über Nacht immer auf dieser Spange herumgebissen habe. Diese schmerzen sind denen von meiner jetzigen "Zahn- oder Kieferklemme" gleich. Nun, gestern hat es wieder angefangen und heute (nach dem Schlafen) hab ich es immernoch. Es ist ein Horror. Ich esse für mein Leben gern (bin trotzdem Schlank) und am liebsten Salami, Wurst, Fleisch und andere Kau-feste Sachen. Jetzt bekomme ich den Mund net auf und wenn ich mal ein Stück Nahrung durch die Zähne bekomme, dann halten mich höllische schmerzen vom Kauen ab. Es tröstet mich zwar, nicht der einzige zu sein, aber es macht mir Angst, wie lange das Anhalten kann. Ich habe eines festgestellt, wenn ich Gähnen muss, lässt sich der Mund ein Stückchen weiter öffnen als sonst. Ich versuche immer das Gähnen zu provozieren und mir dann ganz schnell etwas der Mundöffnung gleichhohes zwichen die Zähne zu schieben. Stück für Stück kann man seinen Mund dann wieder öffnen, nur halten tut es nicht lange und Zeitweise schmerzt dann das schließen. Wenn es wirklich eine Muskelverspannung ist (was ich neuerdings überall habe -> Rücken, Arme, Genick, ...) dann stelle ich mir das vor wie einen Krampf im Arm, wenn man zu stark oder zu lange gehoben hat. Dann hilf Wärme, Entlasstung und Massage, aber keines Falls das ständige Entlasten/Belasten! Also mal zurückgedacht, dürfte die Spatelmethode zwar Freude bringen, wenn man mal wieder einen Millimeter mehr geschafft hat, aber sie kann in meinen Augen nicht wirklich Hilfreich sein, dass der Muskel sich beruhigt und lockert. Ich hoffe hier für mich und alle anderen, die das betrifft, dass dies nicht allzulange dauert. (Will ja nicht mit 22 Jahre schon anfangen abzumagern, wie ein Rentner mit 90) PS: Ich halte euch auf dem Laufenden!
By Reiner on Montag, den 14. August, 2006 - 19:01: So, ich war heute beim ZA und wurde nach dem Röntgen direkt zu einem Kiefer-Chirurgen überwiesen. FAZIT: Ich habe jetzt eine Art feste Spange bekommen, bei der mehrere kleine Gummis von den Oberen zu den Unteren Zähnen gespannt sind. Auf der Linken Seite (da habe ich die Blockade und die Schmerzen) habe ich eine kleine Platikkugel zwichen den Zähnen (die Gummis verlaufen alle an der Rechten Seite). So wird mein Unterkiefer links nach oben gehalten und rechts nach unten gezogen, was bewirkt, dass der Kiefer aus dem Gelenk gezogen wird und der Diskus (die Bandscheibe) wieder einspringen kann. Der Zahnarzt hatte mir diesen Chirurgen als einen der besten empfohlen und machte die Anmerkung: "Der hat alles schon gesehen und behandelt". Meine Meinung: Höllische Schmerzen während der Anbringung dieser "Apparatur".., höllische Schmerzen die ich gerade in diesem Moment habe, weil mein ganzer Kiefer tierisch rumgezogen wird... Und: Eigentlich ein ganz simpler und raffinierter Trick das ganze, mal sehen was es hilft! Aber ich glaube ich halte diese Schmerzen keine Woche lang durch, ich glaube ich halte das nicht mal in der Nacht aus.. Ich würde am liebsten..... Der Artzt hat das alles ganz genau erklärt und meinte auch, dass es sehr viele trifft und wirklich nur im seltensten Falle von Muskelverkrampfungen stammt, da diese nich länger als 3-4 Tage anhalten. Adresse des Chirurgen: MKG - Mund Kiefer Gesicht Chirurgie Dr. Med. F. Petroktistis > Fachartzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie > Fachzahnarzt für Oralchirurgie > Ambulante Operationen > Ästhetische Chirurgie Steigstrasse 50 88131 Lindau(Bodensee) Tel. 08382 - 74 222 Fax. 08382 - 74 290 Ich wünsche Euch allen gute Besserung und werde euch auf jeden Fall auf dem laufenden halten, wie es mir ergeht und ob/wie es mir hilft! Gruß Reiner
By vivian on Donnerstag, den 17. August, 2006 - 12:24: Hallo Reiner,hört sich ja echt höllisch an,was Du jetzt im Mund hast...-ich meine die Spange- Hab´ich noch nie gehört. Ist auch noch von keinem Arzt zur Sprache gebracht worden...komisch. Tomm, was hälst Du denn davon,hm? Wäre das auch was für ´ne normale Kieferklemme? Ich habe ja eigentlich gar keine Schmerzen in Ruhestellung u. beim kauen.Nur, wenn ich den Mund weit aufmachen möchte. Oder ist das nur was für Leute, die einen Discus Prolaps haben? Reiner, weißt Du, ob Du einen Prolaps hast? Denn bei mir ist das ausgeschlossen-( Puh, zum Glück. Ach ja, ich habe am 12. Septemer in Greifswald bei Oberarzt Dr.Bernhardt einen Termin bekommen u.hoffe,daß er mir vielleicht Tetrazepam(1x am abend )verschreibt und mir vielleicht Injektionen in die Kaumuskulatur gibt.Bei mir ist alles beim Alten.Kein cm mehr, auch nicht weniger.Es sind schon fast 7 Wochen lang! Ach ja,mein ZA sagte mir zu meiner Frage, ob das überhaupt mal wieder weg geht: Es steht noch kein Fall beschrieben,der bis heute andauert! Das als Motivation an euch alle. Bis bald! vivian
By tomm on Freitag, den 18. August, 2006 - 21:37: Hallo Vivian, klingt in der Tat abenteuerlich. Diese Apparatur macht, wenn sie funktioniert (ich bin gespannt auf weitere Berichte) nur Sinn bei einem Diskusprolaps, wobei mich der Passus mit dem Gähnen, bei dem die Mundöffnung etwas weiter wird, etwas stutzig macht. Dies ist eher bei muskulären Einschränkungen der Fall, allerdings gibt es auch Kombinationen von Einschränkungen durch das Gelenk und die Muskulatur. Aus der Ferne ist das aber so nicht differenzierbar. Dass Du so relativ schnell einen Termin in Greifswald bekommen hast ist erfreulich. Ich bin sicher, dort wird man Dir helfen können. Viele Grüße tomm
By vivian on Montag, den 21. August, 2006 - 22:53: hallo tomm, drück´die daumen,daß da was bei rauskommt... vivian
By tomm on Montag, den 21. August, 2006 - 22:58: Hallo Vivian, da bin ich ziemlich zuversichtlich. Viele Grüße tomm
By Reiner on Mittwoch, den 23. August, 2006 - 01:37: Hallo an alle, habe wieder mal eine Stange Neuigkeiten! Ich will zuerst erklären, wie genau diese ganze Sache aussah: Ich habe von diesem Kieferchirurgen um jeden der Schneidezähne, also von Links (Eckzahn) bis Rechts (Eckzahn) jeweils Oberkiefer und Unterkiefer einen Draht gelegt bekommen (tat garnet weh). Dannach hat er mir auch jeweils auf die oberen und unteren Zähne eine Art Schiene gelegt (eine 0,3mm dicke Metallschiene mit Hacken). Diese wurde mittels der Drähte an den Zahnflächen befestigt und konnte damit nicht verrutschen. An den Oberen Zähnen waren die Hacken nach oben gebogen und an den unteren Zähnen nach Unten. Das ganze hat fast wie eine feste Zahnspange ausgesehen, nur dass Statt der Klötzchen auf den Zähnen bei mir ein Plastiküberzug quer über die gesammte Fläche der Drahtenden und der Schiene gemacht wurde. Auf der Linken seite habe ich die Probleme mit den Schmerzen beim gähnen und festen Kauen, deshalb habe ich Links zwichen den ersten oberen und unteren Kauzahn eine kleine ca 0,7cm große Plastikkugel gesteckt bekommen. Dannach hatt man mir an diese ganzen Hacken (von oben nach unten) kleine Gummis angebracht, das waren so kleine Teile, wie die aus den Überraschungseiern. Das ganze hatte folgenden Effekt: Die Zähne wurden auf der Linken (geschädigten) Seite auseinandergehalten und auf der rechten (unbeschädigten) Seite zusammengezogen, so dass das linke Kiefergelenk auseinandergezogen wurde. Dies sollte den Effekt bringen, dass der Discus genug Platz hat wieder an seine richtige Position zu gelangen. Mein ZA meinte zu mir, dass er bereits aus den Röntgenbildern anzeichen dafür erkennen konnte und der Kieferchirurg sagte nur: "2,5cm ist der absolute Standart für ein Discus Problem..." und erklärte mir das etwas Bildlicher mittels einer Attrappe eines Kiefers. Da der Discus zwar nicht ganz aus dem Gelenk rutscht, jedoch nicht mehr seine richtige Position hat, kann der Kiefer nicht weiter geöffnet werden, weil der Kopf des Unterkiefer-Gelenkes in der Schale auf den widerstand des Discus stößt wenn man versucht zu öffnen. > Und viel Glück an Euch! <<
By Reiner on Mittwoch, den 23. August, 2006 - 01:43: [DA HAT DER MIR DEN TEXT WEGGELASSEN:] War für mich einleuchtend und ist meinermeinung nach eine bessere Erklärung für längeranhaltende Probleme, als eine Muskelverspannung, da ich keinerlei Krämpfe oder sonstetwas habe, ich kann normal Kauen, kann schmerzfrei reden und alles tun wie bisher, nur den Mund kann ich net weiter als 2,5cm aufmachen. Nun, hat's denn geholfen: JA und NEIN !!! Ich habe das ganze Montag reinbekommen (16 Uhr) und habe die Schmerzen am Abend (22 Uhr) absolut nicht mehr ausgehalten, es hat sich angefühlt, als ob alle Zähne mit einmal gezogen werden und als ob mann mit voller Kraft und permanent auf einen Kirschkern beißt (die Plastikkugel). So habe ich bereits am Abend die Gummis entnommen und konnte dummerweiße erst Mittwoch wieder zu diesem Chirurgen, weil Dienstag bei uns Feiertag war. Am Mittwoch bekam ich meinen Mund jedoch bereits 4cm auf und der Chirurg erklärte mir gleich, dass diese Konstruktion eine Woche permanent drin bleiben muss, da sonst der effekt nur von kurzer Wirkung sein kann, wenn der Discus nur auf "halben wege" ist. Nunja, jetzt sind ja schon einige Tage wieder vergangen und ich bekomme mal wieder nur 2,5cm hin, aber ich übe weiter und habe jetzt mit dem Chirurgen einen Trick ausgeklügelt. Ich nehme einen Stift (oder ähnliches Hartes) und beiße mit den linken Kauzähnen darauf, während ich mit der Hand die rechte Seite des Kiefers nach oben drücke. Tut weh - hilft aber! - So zumindest der ZA. Mal sehen wie sich das entwickelt, doch der ZA hat gemeint ich soll nicht aufgeben und immer weiter üben, wenn ich glück habe kann schon morgen diese verfluchte Scheibe wieder einspringen und die Blockade ist weg. Der Chirurg im Nachbarort hat mir diese Methode bestätigt und angeboten, auch eine sanftere Methode mittels seziellen Tropfen und Massagen, sowie diesen Spatel-Übungen zu machen, um das Gelenk dazu zu bringen ganz geöffnet zu sein und damit 'vielleicht' den Discus wieder 'hereinzuschubsen'. Die Schwester hat mir erklärt, dass alle Fälle die sie hatten nach spätestens 3 Monaten behoben waren. - Na ob das mal stimmt?? ;) Egal ich versuch das beste draus zu machen und werde jeden weg ausprobieren, einer muss ja helfen, zur not gehe ich ins KKH und lasse mir dat ganze Operativ lösen! Gruß aus dem verregneten Allgäu, Reiner - Und viel Glück an Euch! -
By melanie on Freitag, den 25. August, 2006 - 21:36: hallo, ich war vor zwei wochen beim Zahnarzt und habe eine füllung am linken unteren backenzahn bekommen. ich habe den mund sehr aufreißen müssen da der arzt sehr große hände hat. die quittung hatte ich einen tag später. ich bekomme meinen mund nur noch 2 cm auf. mein Zahnarzt lachte mich am telefon aus und meinte, dass es ein bluterguss sei und dieser von selbst weggehen würde. ich nahm daraufhin ca. eine woche traumeel in tropfenform. inzwischen habe ich höllische kopfschmerzen, druck auf den ohren und derart schlechte laune weil ich in den letzten 14 tagen nur suppe schlürfen konnte... die nerven liegen blank. heute bin ich dann zu meinem hausarzt, der mich an einen hno-arzt verwies. dieser verwies mich weiter.... nach 4 weiteren ärzten sollte ich mir bei meinem Zahnarzt eine überweisung für eine kieferklinik besorgen. der Zahnarzt wurde derart pampig am telefon und verweigerte mir die überweisung. ( unglaublich ) diese besorgte ich mir von einem anderen Zahnarzt. gegen 15.30 uhr stellte ich mein problem in der lukas klinik in solingen vor. der arzt ist sich nicht sicher ob es sich um eine kieferklemme handelt. er verschrieb mir ein starkes schmerzmittel und für die nacht ein muskelentspannendes mittel.... bin sehr auf die wirkung gespannt entnervte grüsse aus haan und allen leidenden gute besserung !!! melanie
By vivian on Samstag, den 26. August, 2006 - 22:00: hallo melanie, tja,so wie du das hier so beschreibst,so ist es leider in der realität!! traurig,aber wahr...man ist wirklich auf sich allein gestellt. es scheint wirklich nur eine "lapalie" für die ärzte zu sein, die sich schon "irgendwann" schon wieder von alleine gibt. die probleme,die man im alltag damit hat, interessieren echt kaum jemanden. Viele bekannte von mir fanden es auch witzig, als sie hörten,daß ich maulsperre,sprich:kieferklemme habe,aber welcher seelische, körperliche und psychische leidensdruck im alltag das für uns bedeutet...-weiß kaum jemand.ist leider so... ich gehe demnächst zu einem weieteren spezialisten,auf anraten von TOMM.sonst sagt einem ja keiner was...ich bin der meinung: wenn man als patient nicht selber tätig wird,"docktert"jeder ein bißchen an einem rum, rechnet natürlich alles fein bei den Krankenkassen ab, bis die ärzte dann feststellen,dass das alles eigentlich nix bringt und einen natürlich wieder weiterüberweisen...und so vergeht tag um tag... also,ich drück´dir die daumen und überleg´dir genau,ob du beim richtigen arzt in behandlung bist.notfalls machs´s wie ich und brich einfach alles ab, wenn es nix bringt und wechsel zu einer anderen methode! denn jedesmal investiert man Angst,hoffnung,zeit,geld und gefühle... also,toi,toi,toi vivian
By Reiner on Mittwoch, den 30. August, 2006 - 10:08: Hallo melanie und vivian, Also ich bin sprachlos, wie ihr behandelt werdet! Vielleicht habt ihr ja dieses Jahr noch einen Urlaub geplant, dann kommt auf jeden Falls ins Allgäu und stattet hier mal in Heimenkirch (wo der Hochland-Käse ...so dick und so lecker... herkommt) einem Zahnartzt einen besuch ab, der wird sich diesem Problem sofort annehmen, es sehr ernsthaft und Mitfühlend behandlen. Und das ist nicht nur ein Artzt! Mir geht es übrigens ganz gut, die Klemme ist zwar noch da, aber ich komme damit gut zurecht, keine schmerzen und das essen klappt auch ganz gut. Ich drücke halt alles übergroße erst etwas zusammen. Naja, es gibt Tage, da habe ich das gefühl, dass er jeden Moment wieder aufgeht, weil sich dann ein leichter druck einstellt und ein ziehen im Gelenk, als würde der Discus wieder reinrutschen. So, na dann euch Viel Glück - Gruß Reiner
By melanie on Mittwoch, den 30. August, 2006 - 21:46: hallo, habe durch zufall letzten samstag eine bekannte von mir getroffen. ich erzählte ihr von der kieferklemme. sie bot mir spontan ihre hilfe an. seit ein paar jahren ist sie physiotherapeutin und berichtete mir von einem ähnlichen fall. sie behandelte mich spontan vor ort. unglaublich..binnen kürzester zeit war ich schmerzfrei und konnte auch den druck auf meinen ohren ausgleichen. heute hatte ich meine zweite behandlung bei ihr; fazit: ich habe von samstag bis heute schmerzfrei den alltag bewältigen können. meinen mund ( gemessen an den schneidezähnen ) kann ich von 2 cm jetzt auf 2,2 cm öffnen. bin guter dinge !!! lieben gruß aus haan an alle leidenden melanie
By Anonym on Freitag, den 01. September, 2006 - 16:10: hi ihr ich hab jetzt auch eine Zahnklemme, meine Weisheitszahn op (alle4) liegt jetzt aber schon über ein jahr zurück,und ich war noch nicht beim Za! Allerdings kann ich die Zahnklemme manchmal durchbrechen! das is aber relativ schmerzhaft. also an alle mitleidenen, ihr könnt ja mal ausprobieren, erst die muskeln zu massieren und dann auf das Kinn nach unten zu drücken, manchmal klappts relativ gut,aber es wäre super, wenn das ma dauerhaft weggehen würde lieben gruß Teresa
By Lilly on Samstag, den 02. September, 2006 - 10:03: Hallo ihr! ich hab ma ne´ frage,was ist eine zahnklemme? ich hab vor ungefähr 3 wochen meine weisheitszähne raus und ich weis net was das is!! bitte sagt es mir!! LG Lilly!
By vivian on Dienstag, den 05. September, 2006 - 13:08: hallihallo euch allen, mir geht´s wie eh und jeh.nix neues .ich fieber´schon dem 12.september wegen dem termin in der uni-klinik greifswald entgegen. ich hoffe sooooo sehr, daß mir dort geholfen werden kann.ich weiß nicht, ob es so gut ist, gewaltsam eine kieferklemme zu öffnen. kann es sein, dass dr.bernhardt sowas mit mir macht (TOMM?!) soll ich dem dann zustimmen? gibt´s dabei risiken? liebe grüße vivian
By tomm on Dienstag, den 05. September, 2006 - 20:59: Hallo Vivian, das kann ich mir nicht vorstellen. Das Verfahren, das bei Reiner da angewendet wird ist mir so nicht weiter bekannt. Ich kann mir zwar die Mechanik ,die dahintersteckt vorstellen, aber ob sich so etwas tun wird, ich weiss es nicht. Ich halte Physiotherapie für sinnvoller. Wenn der Diskus nicht relativ schnell wieder aufspringt, dann wird er es auch in Zukunft nicht dauerhaft tun. Gelenke sind zum Glück reltiv wandlungsfähig und ein Diskusprolaps, so er denn überhaupt vorliegt wird dann funktionell kompensiert, das heisst das Gelenk läuft dann trotz verrutschtem Diskus nach einiger Zeit ganz gut. Mach dir keine zu großen Sorgen. Viele Grüße tomm PS: @Reiner, wie geht es Dir?
By vivian on Donnerstag, den 14. September, 2006 - 21:35: hallo an alle, ich war am 12.Septemer in Greifswald bei Dr. Bernhardt. Er machte einen sehr seriösen,abgeklärten Eindruck auf mich. Er hat gemeint,dass es gut wäre eine neue Schiene für mich anzufertigen ( meine alte ist so eine Art " Anti-Zähneknirsch-Schiene),die ,ich will´s jetzt nicht falsch ausdrücken, ich glaube er sagte-Eckzahnjustiert?!-und dazu hat er einen Abdruck gemacht. Ach ja, die Schiene soll dann im Oberkiefer und nicht, wie die andere Plasteschiene im Unterkiefer sitzen. Ich soll sie dann nachts tragen und die Backenzähne sollen etwas "ausgearbeitet" sein, so dass der Kiefer entlastet wird, oder so... Er sagte ebenfalls, dass er keine Vesprechen machen könnte, wann und ob das mal weggeht, aber immerhin meinte er, dass mit der neuen Schiene eventuell ein Behandlungserfolg voranschreitet. Ich soll jetzt noch ca. 2 mal nach Greifswald fahren. 1 mal zum Gesichtsfeld ausmessen oder sowas in der Art und zum Anpassen der Schiene. Die Kosten für die Schiene belaufen sich auf ca. 100 Euro Zuzahlung ( ist das denn noch normal?) und für die erste Behandlung/ Untersuchung werden mir 50 Euro in Rechnung gestellt.( ist das gerechtfertigt?) Die Fahrtkosten dorthin belaufen sich ca. 40 Euro je Fahrt, also nochmal ca.120 Euro insgesamt dazu. Für die Zuzahlungen bei Physiotherapeuten habe ich ca 36 Euro ausgegeben. Also, ihr könnt mich geizig nennen, aber soviel Geld für so ´nen "Firlefanz", von den man noch nicht mal weiß, ob er denn wirklich hilft, auszugeben, tut mir wirklich weh.Wer weiß, was da noch an Zahlungen auf mich zukommt. Hat da jemand Erfahrungen, ob ich sowas alles eigentlich von der Steuer absetzen kann? Ich werde einfach mal die Krankenkasse anrufen, ob die sowas vielleich zurückzahlen oder vorfinanzieren. Zu allem Übel war der Tag natürlich perfekt, als wir auf der Hinfahrt auch noch mit 80 km/H in einer Ortschaft geblitzt wurden. Wer weiß, wie teuer das noch wird...Hoffentlich ist der Führerschein nicht gleich weg. Also, bin gespannt, was sich in der nächsten Zeit so ergibt und würde mich freuen, wenn ich was von euch höre. Seid gegrüßt Vivian
By Anonym on Donnerstag, den 14. September, 2006 - 22:40: hallo vivian, mit den kosten der behandlung kann ich dir zwar nicht weiterhelfen (da tut ein anruf bei deiner kk wirklich not und bringt gewisseheit), aber bezüglich der geschwindigkeitsüberschreitung schau doch mal
Schrieb Admin am 2005-05-24 18:33:43
Kommentar
Hallo Leute! Hab mal ne frage in dem bereich, unzwar ist es möglich sich die vorderzähne ausbeißen durch dauerhaftes belasten (fest zubeißen) ist euch da ein fall bekannt oder schon mal irgendwo gehört?
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