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und wieder eine neue
Hallo,
habe euch durch Zufall gefunden und schon ein paar Seiten durchgeackert. Da ich aber auch eine von Euch bin, schreib ich mal als Zusammenfasung kurz etwas über meine ZA - Erfahrung auf.
Als Kind bin ich mit meiner Mutter regelmäßig zum ZA gegangen und habe auch eine Kieferorthopäd. Behandlung (mit Zähne ziehen) hinter mich gebracht. Im Jugendalter wurden die ersten Wurzelkanäle behandelt, naja und dann hab ich die Besuche etwas schleifen lassen, habe aber immer irgendiwe die Bonushefte vollbekommen (einmal im Jahr war ich also).
Irgendwann meinte mal ein ZA zu mir, ob wir denn die Amalganfüll. austauschen wollen...Gesagt getan und ich denke dort fängt mein ganzes Elend an. Ab diesem Zeitpunkt habe ich öfters Probleme mit den Zähnen gehabt. Aber noch nicht gravierend. Bis eines Tages ein Loch behandelt wurde und dieses wieder zu gemacht wurde, mit Zement. An diesen Abend/Nacht werde ich mich bis an mein Sterbebett erinnern. Ich hatte an diesem Abend so höllische Schmerzen, ich dachte ich muss sterben. Das war bis heute der schlimmste Tag meines Lebens. Also sind wir zur Notzahnärztin gefahren. Sie erkannte dass eben Reste von diesem zur Füllung benutzten Zement unter das Zahnfleisch gerutscht war und dort natürlich durch Reibung das Zahnfleisch aufgerissen hatte. --> Das war ein prägendes Bsp.
Ein weiteres hatte ich während einer Zahnextr. Ich war mutig und lies mir einen Zahn entfernen. ZÄin wollte ihn "spalten/teilen" und dann beide Stücke "ziehen". Jedoch rutschte sie ab, worauf mir sofort die Tränen in die Augen schossen. Ihre Antwort darauf, ich solle doch nicht so zimperlich sein, hängt mir genauso nach wie der andere Fall. Wie soll man dann ein vernünftiges Vertrauensverhältnis aufbauen?
Es gab einen ZA der hatte mein vollsts Vertrauen, jedoch blieb er nicht lang in unserer Stadt sondern übernahm dann in einer anderen weiter weg entfernteren Stadt die Praxis seines Vaters, was ich sehr sehr schade fand.
So der Rest der Geschichte--> sporadisch zum ZA, nur wenn Schmerzen. Also ungeähr zuu Ostern dieses Jahres machten sich starke Zahnschmerzen oben links breit. Lange hielt ich diese mit Schmerzmitteln gut im Giff, bis zu dem Tag an dem dies nicht mehr ging. Also wieder einmal Wochenende zur Bereitschaft und versprochen auch dann zum ZA zu gehen. Jedoch waren die Schmerzen weg, da sie ja den Zahn behandelt hatte. Irgendwann war aber auch die provisorische Füllung verschwunden und ich hatte solche Angst zum ZA zu gehen. Ich schämte mich so....obwohl ich meine Zähne putzte konnte ich meinen Mundgeruch nicht mehr ertragen. Ich habe schon meinen Mann kaum einen Kuss gegeben und noch schwieriger wurde es für mich mit meinen Kindern zum ZA zu gehen.
Eigentlich wollte ich mein Problem noch von Semesterbeginn angehen, aber meine Angst wuchs und wuchs....also lies ich es sein mit einem riesigen Schamgefühl und dem Neid wenn ich die anderen lachen sehe(mit den schönen Zähnen).
Und dann ist es passiert....Beim Essen in der Bahn auf dem Nachhauseweg bricht mir dieser Zahn ab. So richtig wie vorprogrammiert. Ich konnte mit der Zunge den Kreis des Zahnes am Rand des Zahnfleisches nachgehen. Und nun wuchs meine Angst ins unermessliche.
Aber auch die Angst, dass ich irgendwann so aussehe, dass ich meinen Mund gar nicht mehr öffnen kann. Also ins Ötliche gaschaut und eine ZÄ angerufen.Dort meinte man wiederum,Freitags werden keine Zähne gezogen, ich solle mal vorbeikommen. Also mit schlechtem Gewissen, Angst und Scham dahin. Und sie hat wirklich nur geschaut. Kein Pusten,kein klopfen nix. nur gucken! Und das war es. Eine freundliche Frau,verständnisvoll und aufmunternd. (Es ist noch nicht zu spät,man kann das Ruder noch rumreißen). Das war für mich der Ansatz.
Sie gab mir die Nummer eines Kieferchirurgen, da dieser Zahn nur noch von ihm entfernt werden konnte (Backenzahn). Und gleich nach diesem Besch zum Kchir. der nur zwei Häuser weiter praktiziert.
Ja auch hier fand man ziemlich schnell einen Termin. Es soll der 10.12.2009 an dem ich unter Vollnakose diesen und einen weiteren Zahn entfernt bekommen soll. Für den abgebrochenen Zahn bekam ich Antibiotikum um meine Entzündung in den Griff zu bekommen und starke Schmerztabletten. Jedoch reichten die schon nach zwei Tagen, so stark waren meine Schmerzen. Ich also angerufen bei der Kchir. Praxis.: Ja,kommen sie morgen vorbei,wir machen etwas. Das die diesen Zahn ziehen war mir bis zu dem Moment nicht klar.
Schon bei der Spritze liefen die Tränen wie bei einem kleinen Kind.Ich war völlig fertig mit mir und der Welt.
Auch während der Extr. konnte ich nicht ruhig bleiben,immer wieder Tränen und Kopfzucken. Ich hatte wahnsinnige Angst.Ich hatte kein Zeitgefühl und dann das Nähen. Auch das werde ich nicht vergessen. ich habe dann einfach solch rustikale Bilder im Kopf, die kann ich nciht abschalten. geht nicht.
Nach der op, habe ich tatsächlich geweint wie ein kind nach einem Sturz. Mein Mann holte mich dann ab. Ein was positives wird davon bleiben. Ich hatte nach der Extr.keinerlei Schmerzen, nur einen Tag eine geschwollenen Backe,sonst nichts. Leider musste der Kchiurg nach dem Fäden entfernen einen Spruch loslassen, der ihn wohl gar bedückte. Ich zitiere aus meinen Erinnerungswerten: " Na, sehn se, in der gößten Not geht es auch nur mit örtl. Betäubung".
Das war für mich ne verbale Ohrfeige! Egal, ansonsten ist er sehr freundlich und nun geht es am Donnerstag auch tatsächlich los mit der nächsten Entfernung und Zahnsteinentfernung. unter Vollnarkose.
Da ich schon einmal unter psychologischer Betreuung (wg.meiner Kindheit) war, hat mir meine Hausärztin auch eine Überweisung an den Anästh. geschrieben mit der geforderten ICD Nummer, so dass die Kasse die Kosten übernimmt.
So, danke fürs Lesen und ich werde berichten wenn der Donnerstag vorüber ist.
LG Zahnfee
Schrieb zahnfee1980 am 2009-12-07 20:35:02
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