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OK Vollprothese ?
Hallo Zusammen,
vielleicht könnt ihr mir Ratschläge geben wie ich mich weiter verhalten soll.
Kurz zu meinem "Leidensweg"
Als Kind hatte ich einen Zahnunfall, dabei sind zwei Zähne abgebrochen die dann später mit Kronen versorgt wurden.
Mit der Zeit wurden wegen schlechter Zahnsubstanz alle Zähne im OK mit Kronen versorgt,mit dem ergebniss dass einige Zähne abgestorben sind.
Daraufhin wurden mir einige Zähne gezogen und im Moment besitze ich noch 7 eigene Zähne, allerdings verkront.
Leider habe ich an allen noch verblieben Zähnen schmerzen, nicht ein Dauerschmerz, aber immer wieder ein starkes Ziehen und ein ewiger Druck.
Ein Zahnarzt den ich aufsuchte, inzwischen habe ich schon viele aufgesucht, hat mir eine Teleskoprothese vorgeschlagen, da sowieso schon alle Zähne abgeschliffen sind.
Ich frage mich nur ob das Sinn macht, da ich schmerzen habe und auf meinem OPG die Zahnwurzeln nicht gut aussehen. (viele dunkle Schatten) und durch den Zahnunfall in meiner Kindheit die gefahr besteht dass die Wurzeln Risse haben.
Ein Eckzahn ist mir vor knapp zei Jahren gezogen worden und dabei ist die Wurzel gebrochen, woraufhin mir der ZA ziemlich viel vom Kiefer weggeschnitten hatte ![]()
Weiss nicht ob das wirklich nötig war...........
Jedenfalls trage ich mich nun mit dem Gedanken mir alle verblieben 7 Zähne extrahieren zu lassen (zwei davon sind wurzelbehandelt) denn unter diesen Umständen macht es doch bestimmt keinen Sinn eine teure Teleskopprothese aufzubringen?
Für eine Teleskoprothes müssen doch die Zähne einwandfrei in Ordnung sein, oder sehe ich das falsch?
Für ZÄ und Labore ist heute sicher vieles machbar, aber ob das auch für die Gesundheit des Patienten zum Vorteil ist, sei mal dahingestellt.
Und ich habe schon gesundheitliche Probleme ![]()
Würde mich über ein paar Infos freuen
lg Funny
Schrieb Funny am 2011-03-06 17:11:38
Kommentar
Hallo Funny,
auch ich habe im Oberkiefer nur noch 7 eigene Zähne und 5 davon waren überkront. Mir fehlen rechts 3 und links 4 Backenzähne. Die Vorderzähne waren überkront und die Kronen schon sehr alt und nicht mehr schön anzusehen. Aber ich hatte keine Schmerzen und auch ein Druckgefühl und auf dem Röntgenbild keine Schatten. Trotz des Abschleifens vor vielen Jahren leben diese Zähne noch.
Ich habe mich also für die Anfertigung einer Teleskopbrücke (ohne Gaumenplatte) entschlossen. Allerdings hat mir mein Zahnarzt vor Beginn der Behandlung gesagt, dass die eigenen Zähne gesund und stabil sein müssen. Sonst ist es nur eine Frage der Zeit bis die Teleskopbrücke nicht mehr getragen werden kann. Und diese Versorgung ist nicht billlig!!!
Aber wie ich durch die vielen Berichte hier mittlerweile weiß, habe ich mit meinem Zahnarzt viel Glück gehabt. Er ist nicht hinterm Geld her, sondern er will für seine Patienten das beste.
Wenn Du jetzt schon Probleme hast, ist es sehr zweifelhaft eine Teleskopprothese anfertigen zu lassen.
Erst muß mal festgestellt werden, was mit Deinen eigenen Zähnen wirklich ist und was die Schatten zu bedeuten haben und wie stabil sie sind. Am besten Du holst Dir eine 2. und evtl. auch noch eine 3. Meinung.
Und entscheidest dann in Ruhe.
LG
Siri
Kommentar
Hallo Siri, danke für deine Antwort. Da ich viel über Wurzelbehandelte Zähne gelesen habe und wie schlecht sei für den Organismus sind,
möchte ich mich auf jeden Fall davon verabschieden, ausserdem schmerzen sie sowieso.
Und der letzte Eckzahn sieht an der Wurzel am schlechteste aus, deshalb möchte ich diesen auch extrahieren lassen,
Danach bleiben nur noch 4 Front-Zähne über, die ja auch auffällig sind, darauf kann mna doch keine vernünftige Versorgung machen, oder?
Deshalb spiele ich schon seit fast zwei Jahre mit dem Gedanken alle Zähne raus und eine Voll-Prothese aber so richtig entscheiden kann ich mich auch nicht dafür, hab Angst, wie viele andere auch, dass ich damit nicht zurecht komme.
Und so wäge ich seit fast zwei Jahren das für und wieder ab, und bin noch keien Schritt weiter!
Und dabei muss ich bald eine Lösung für mich finden da ich seit zwei Jahren nur ein Provisorium habe, Backenzähne und Frontzähne, und das Provisorim an den Frontzähnne ist schon löchrig, weil ich einen so tiefen Biss habe, haben meine Zähne vom UK das Provisoriem des OK schon "durchbohrt*
Stimmt es, dass durch eine Voll-Prothese der Kieferknochen schneller abgebaut wird?
Wie sind eure Erfahrungen hier?
Ich habe sowieso schon einen sehr abgebauten Kieferknochen, und wenn das dann noch schneller vorangeht
Wie finde ich bloss einen wirklich guten ZA der mir raten kann und nicht nur an seinen Provit denkt?
Ich habe wirklich viele schlechte Erfahrungne mit ZÄ gemacht und traue eigentlich keinem mehr, aber ohne gehts leider auch nicht...........
Noch nicht freigeschaltet
Schrieb Pit am 2011-03-20 12:20:11
Kommentar
hi funny,
der abbau des kieferknochens ist entweder eine folge entzynlicher zahnbetterkrankungen, wenn die natürlichen zähnen noch vorhanden sind, sich aber erregen zwischen zahnund kieferknochen eingenistet haben, oder als natürlicher abbauvorgang im unbezahnten kiefer, infolge - so glaubt man heute wenigstens - mangelnder mechanischer reizung desn knochens (substanz, die nicht funktionell verwendet wird, baut der körper einfach ab - er ist sehr "ökonomisch" - ein kieferknochen, der nicht mehr durch belastung der zähne zum wachsum angeregt wird, baut eben ab - wie ein muskel, der lange nicht benutzt wurde.
es wird auch ein kieferabbau infolge zu starker mechanischen druckes durch die Prothese diskutiert - wie es wirklich ist, da ist die medizin noch am forschen.
wie schnell und wie stark kieferknochen abbaut, ist individuelle verschieden, findet aber am zahnliosen kiefer immer statt.
gut dran ist natürlich, wer von hause aus recht starke, gut profilierte kieferknochen hat - vor allem im unterkiefer.
wer dagegen imkieferknochen etwas "zarter" gebaut ist, der hat natürlich im laufe der jahre auch nicht so viel kiefersubstanz zuzusetzen.
einen "guten" Zahnarzt zu finden, ist schwierig, denn es ist wie in einer partnerschaft: wenn der eine mit einem anderen gut klarkommt, heißt das nicht automatisch, daß es bein anderen auch so sein muß
es ist auch ohnedies angesichts der heute kaum noch zu überblickenden medizin ratsam, sich mehr als nur eine meinung einzuholen.
gerade der täglich am patienten tätige arzt/zahnarzt hat heute kaum noch zeit, sich wirklich mit allen neuen erkenntnissen seiner disziplin auseinanderzusetzen, die meisten haben nicht mal mehr zeit, die fachbezogenen bibliografien zur kenntnis zu nehmen, geschweigerdenn die darin gelistete fachliteratur durchzuarbeiten.
heute ist man als patient gut beraten, den doc nichtr als "allwissenden und allmächtigen gott in weiß" zu betrachten, sondern selbst verantwortung für seine eigene gesundheit zu übernehmen und den za als fachkundigen und erfahrenen partner.
will sagen: man muß sich auch selber kundig machen (im gegensatz zu Zahnarzt, der auf alle nur erdenklichen fallsituationen gerüstwt sein muß, braucht der patient sich ja nur mit dem beschäftigen, was ihn selber betrifft.
ein über sich selbst und in frage kommende lösungsansätze gutinformierter patient, ist für einen guten mediziner immer eine große hilfe, denn wenn man erst eoine erklärung beim urschleim beginnen muß, kostet dies wertvolle zeit am stuhl, die besser für genauere untersuchung, bessere abstimmung mit dem patienten einzusetzen wäre.
mediziner aber, die sauer reagieren, wenn sie merken, daß der patient sich gedanken machr und eigenverantwortlich entscheiden will, sollte man meiden, denn letztlich hat der eigene körper selber jede suppe auszulöffeln, egal ob man sie sich selber eingebrockt hat, oder andere.
also: möglichst umfassen selber informieren, solange suchen, bis man den doc gefunden hat, der zu einem paßt (was nützt die größte koryphäe, wenn man rein menscch aneinandervorbeiredet, weil die grundauffassungen nicht zusammenpassen- ich habe da immer viel zu lang gewartet und wertvolle zeit verloren - natürlich muß der za auch die chance haben, seinen job zu erledigen und in der natur muß man eben manchmal auch zuwarten können, geduld haben Zahnarzthopping ist alo genaus problematisch, wie langes verharren bei enem doc, mit dem man nicht klarkommt - es geht wie überall, das richtige maß zu finden)
ein bissel "angst" vor der angepeilten, neuartigen situation ist durchaus normal und lediglich ein zeichen, daß die überlebensinstinkte intakt sind. ;-)
erst wenn einer garkeine Angst vo so einer veränderung hätte, wäre es zu fragen, ob er die situation überhaupt begriffen hat. Angst ist ein schutzmechanismus und solange sie nicht überhandnimmt, eher als positives zeichen zu werten.
wichtig ist auch eine gute zusmmenarbeit zwischen Zahnarzt und zahntechniker und sehr gutes handwerkliche könen und seriosität des zahntechnikers.
leute die im stillen sagen: wir geben uns bei der vollprothese mal lieber weniger mühe, damit der patient sich leichter zu teuren Implantaten entscheidet, sollte man links liege lassen, wenn man das strickmuster. entdeckt hat.
andererseits ist nicht immer der Zahnarzt oder der technikerlehrling schuld, wenn eine vollprothee nicht so proper passt, wie erhofft.
die anatomischen gegebenheiten können ungünstig sein (dies sollte mit zaharzt, techniker und patient im freiergespräch erörtert werden, was da zahntechnisch geth und wo es grenzen geben kann) und natürlich spielt auch die geschicklichkeit (altersabhängig!!) des patienten eine rolle, sich in die neue situation einzugewöhnen und di kau- und sprechabläufe den neuen gegebenheiten im munde anzupassen. wenn man die erst vollprothese erst mit achtzig bekomme, braucht man sich nicht wundeern, wenn der eine oder andere in diesem hohen alter sich nicht mehr dran gewöhen kann.
auch hier wieder: man muß den optimale zeitpunkt erwischen und der richte sich nach den gegebenheiten des patienten und nichtr nach der kassen lage von Zahnarzt und techniker, oder dem was fachzeitschriften gerade als neue mode anpreisen ...
gruß
jo
Kommentar
und sorry für den buchstabensalat - mein rechner scheint mit dem portal nicht zurechtzukommen!
jo
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