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Meine Zähne-Geschichte

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Meine Zähne-Geschichte

Guten Tag,

meine Name ist Uwe und bin fast 50 (im September) Jahre alt.
Ach ja, ich möchte mich hier nicht ausheulen (oder Mitleid erwecken), sondern suche einfach nur Rat.

Alles fing bereits an als ich noch ein kleiner Junge war - sprich in der 1. Klasse (1968) - und zwar bei der damalig jährlichen Zahnuntersuchung (ehem. DDR) durch den Schulzahnarzt (bzw. es war seinerzeit eine Schulzahnärztin). Deren Gesicht, wenn die gebohrt hat, werde ich wohl NIE vergessen! Die hat zähnezeigend! auf Teufel komm raus gebohrt, als gäbe es nix anderes. Das hat gestunken (wie nach verbrannten Haaren - an Wasserkühlung beim Bohren war damals noch nicht mal zu denken) wenn die gebohrt hat und wenn man dann vor Schmerzen auch noch anfing zu jammern (zu heulen oder gar zu schreien), das hat diese Frau absolut nicht interessiert bzw. hat die dich dann zur Schnecke gemacht (verbal zusammengestaucht )! Man kann auch sagen, das die Alte zur Furie wurde wenn man das Heulen anfing.
Ich wage mal zu behaupten, das diese Frau ein Überbleibsel vom Dritten Reich (KZ) war...
Zum Glück wurde, als ich dann im der 3. Klasse war, diese Art der Behandlung (bohren und verplomben), aus welchen Gründen auch immer, abgeschafft und nur noch 'nachgeschaut' mit (wenn's nötig war) dem Hinweis '...zum Zahnarzt gehen...'.

Das nächste 'Erlebnis' war dann 1981 bei der NVA.
Hatte an einem Sonntag eine dicke Backe respektive einen vereiterten Backenzahn (links unten) und musste nach Riesa zum zahnärztlichen Notdienst.
Die ZÄ hat nicht lange gefackelt und ihre beiden Sprechstundenhilfen so bei mir platziert, das die Eine mich von hinten (damals gab es noch keine Liegen sondern nur einen Zahnartzstuhl mit so 'ner komischen Kopfstütze - dafür aber zwei Unterarmlehnen zum Festkrallen) an den Schulterstücken festgehalten hat, die Andere hat von der linken Seite mit beiden Händen meinen Kopf fixiert und dann festgehalten. Die ZÄ schnappte sich ein Skalpell und stach und schnitt das Zahnfleisch zw. dem vereitertem Zahn und der Wange auf - legte dann noch eine Art Miniatur-Gummischlauch in die Wunde (das der Eiter weiter ablaufen kann). Und das alles OHNE örtliche Betäubung sprich ohne Spritze!
1 1/2 Wochen später wurde mir dann dieser Zahn vom Zahnarzt im NVA Objekt gezogen (der kam einmal wöchentlich zur Sprechstunde)... Dieser Arzt hatte mich gefragt wer das mit dem Schnitt gemacht hat - und als es den Namen hörte, guckte er mich an und sagte (frech grinsend): 'Oh, sie leben ja noch'

Dann 1985 Schmerzen in einem Backenzahn (links oben).
In der damaligen Stadt endlich einen m.M.n. guten Zahnarzt (ZA) gefunden (auf Empfehlung eines Kollegen), bin ich dann mit den Schmerzen dort hin... Der den Zahn total aufgebohrt (und das erste Mal mit vorheriger örtlicher Betäubung ) und mir dann die Nase zugehalten und ich musste dann sozusagen durch die Nase ausatmen - aber die Luft kam aus dem aufgebohrten Zahn gepfiffen... Loch im Kiefer!
Der ZA den Zahn offen gelassen, mir Antibiotikum verschrieben und eine Termin in zwei Wochen zur OP gegeben.
Dieser Zahn wurde dann auch gezogen, die dann offene Wunde weiter nach allen Richtungen aufgeschnitten und dann das Loch im Kiefer ausgefräst. Wunde wurde genäht und ich war zwei Wochen krank geschrieben - durfte in dieser Zeit (Krankschreibung) u.a. nach Möglichkeit auf dieser Seite nicht kauen, nicht über 5 Kilo heben und keine Trompete spielen bzw. blasen (ich habe noch nie Trompete gespielt...)
Wunde ist gut verheilt. (Habe ich das Loch immer noch im Kiefer oder ist das 'irgendwie' wieder zugewachsen?)

Bin dann 1990 aus beruflichen Gründen mit meiner Frau wieder nach Brandenburg gezogen.
Hier dann auf Anraten meiner Schwiegereltern zu einer Zahnärztin (ZÄ) gegangen - aber auch nur weil ich eine dicke Wange bekam...
Die den Zahn auch direkt gezogen (seinerzeit war die ZÄ auch noch sehr freundlich zu mir) aber ich 'ne halbe Stunde nach der Extraktion knapp 39В°C Fieber bekommen. Meine Frau zu dieser Ärztin hin und das mit meinem Fieber berichtet - die ZÄ dann nur lapidar '...Ja, das kann passieren...' und ihr ein Antibiotikum (Tabletten - aller 6 Stunden eine) in die Hand gedrückt... Zwei Tage lag ich mit Fieber flach.
Da aber diese ZÄ nur drei Minuten Fußmarsch von unserer Wohnung ihre Praxis hatte und ich eigentlich kein nachtragender Mensch bin, habe ich mich dazu entschlossen, mir von dieser ZÄ meine Kauleisten restaurieren zu lassen (auch auf Anraten dieser ZÄ hin war diese Aktion(en) nötig)
Gesag, getan.
Es wurden dann ein paar Zähne gezogen und direkt auch die übrig gebliebenen Zähne für drei Brücken vorbereitet...
Zuzahlung (ja, ich bin nur ein ganz schnöder Kassenpatient) für diese drei Brücken waren damals (1998) etwas über 1000,- DM
So weit, so gut. Bin dann auch bis 2001 immer regelmäßig zur Untersuchung... Und just in dem Jahr musste ich außerplanmäßig wegen Zahnschmerzen die ZÄ aufsuchen (ach ja, und zwischendurch habe ich auch eine zweimalige Wurzelbehandlung bei ein und dem selben vorderen unteren Schneidezahn durchgemacht) die dann den betroffenen Zahn von ihrer Sprechstundenhilfe hat röntgen lassen, ich das Metallblättchen für das Röntgen selbst am Rachen an den Zahn pressen musste, mich dabei aber fast beko*** hätte bzw. der Sprechstundenhilfe fast auf deren Füße geko*** hätte (die meinte aber nur, ich solle ganz langsam nur durch die Nase atmen...) eh die dann mal endlich das Betäubungsspray für den Rachen bei mir angewendet hat - da war ich schon stinksauer!
Dann die erste Spritze nicht gewirkt, die Zweite auch nicht und bei er Dritten hat die ZÄ mich quasi angefaucht ich solle doch mal an was anderes denken, dann wirkt die Spritze auch (und das bei 1,77m und 80Kg - mein Maß und Gewicht) GUT GEBRÜLLT, LÖWE dachte ich mir nur!
Die den Zahn aufgebohrt und mit so 'ner ziemlich langen Nadel dann darin rumgefuhrwerkt... Und auf einmal gab es einen dermaßen Schlag (das war haargenau das Gefühl als ob ich an der Stelle einen 230 Volt Stromschlag bekam) das mir fast der Kopf weggeflogen ist, ich eine kurzen Augenblick alles verschwommen gesehen habe und auch fast einen halben Meter in diesem Stuhl nach vorne gerutscht bin! Ich danach zur ZÄ: 'Der Schmerz war jetzt aber heftig!' Sie darauf: '...ach, so schlimm war's doch gar nicht...'
Hat mir den Zahn dann auch eine Woche Später gezogen (war nicht mehr zu halten).
Und von diesem Tag an war ich bei keinem Zahnarzt mehr!
Weil es für mich das mehr oder weniger klassische Denken der 'Götter in Weiß' ist! Und als Kassenpatient (in meinem Fall AOK) hast man doch direkt schon verloren, wenn das der Arzt liest welcher gesetzlichen Kasse man angehörig ist.
Für mich ist das alles nur noch reines Profitdenken. Und die meiste Schuld haben m.M.n. die gesetzlichen Kassen - es wird immer mehr gekürzt!

Mein Problem ist nämlich jetzt, das im Laufe der Jahre zwei der drei Brücken rausgefallen sind und die Dritte wackelt auch schon. Und zu allem Übel sind mir am Dienstag auch die zwei rechten unteren Schneidezähne (durch Zahnfleischrückgang) beim Zähne putzen rausgefallen und die beiden linken da fehlt auch nicht mehr viel (auch verdammt wackelig) das die rausfallen.
Mein Frau hat mir natürlich direkt 'ne Standpauke gehalten als die dann gehört hat wie ich auf einmal spreche (selbst ich erkenne meine Stimme beim Reden fast auch nicht) und noch schlimmer wie ich mit der Zahnlücke aussehe...
War dann Mittwoch auch direkt bei einem Zahnarzt - Empfehlung von einer Bekannten (meine Frau ist 'leider' bei einer Zahnärztin, und zu einer ZÄ gehe ich nie wieder - das habe ich mir geschworen!) und da musste ich schon betteln, das ich so schnell wie nur geht rankomme (bis Ende März ist der bereits ausgebucht) und konnte mir dann doch noch für kommenden Montag (9.45 Uhr) einen Termin geben.

Will nur hoffen, das ich mich (in Bezug auf 'nur ein schnöder Kassenpatient') mit dem ZA in puncto Zuverlässigkeit und Passgenauigkeit (denn so wie ich den Zustand meiner Zähne im UK sehe, wird das dann bestimmt 'ne UK-Vollprothese - und der OK sieht nicht viel besser aus) nicht angesch***** habe. Denn eine Zuzahlung geht (im "Moment") nicht...

In diesem Sinne und hoffe euch mit meinem Roman nicht gelangweilt zu haben.

MfG

Schrieb TULO am 2011-02-25 13:45:49

Kommentar

Du bist nicht allein!!!!
www.oralophobia.de
Aber es gibt Zahnärzte, die sich auf die kompetente Behandlung von Angstpatienten spezialisiert haben.

Viel Glück!
Zahnige Grüße, Anja
(Zahnärztin seit 11/2004) ;O)

Kommentar

Dein Eintrag ist zwar schon älter, hoffe aber, er kommt trotzdem an.
Was du durchlitten hast sehr ist schlimm und grausam und ich kann deine Phobie gut verstehen, da ich selber Phobikerin bin.
Der Hintergrund ist bei mir: Auf Grund langjähriger Gewalterfahrung und Missbrauch in der Kindheit (auf Zahnhygiene wurde nie geachtet) ist der Begriff "Zahnarzt" ist für mich der blanke Horror. Inzwischen mit 42 sind mir meine Zähne sehr wichtig, ich sehe sie als ein Teil von mir und möchte sie durch die eigene, gute Pflege möglichst lange erhalten.
Wie schwer es ist einen guten Zahnarzt zu finden, der dazu noch in meiner Nähe erreichbar ist, habe ich oftmals am eigenen Laib erfahren. Wenn ich das "Zahnarztphobie" nannte, wurde ich belächelt, bei dem Wort "Missbrauch" schaute man beschämt weg.
Hoffe, du hast inzwischen einen guten Zahnarzt gefunden. Zähne sind nicht nur wichtig für die blanke Nahrungsaufnahme und für das Äußere, sondern besonders wichtig für den ganzen Körper und das allgemeine Wohlbefinden - sowohl psychisch als auch physisch.

@anja, ich möchte die Zahnärzte nicht in Misskredit stellen. (Bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen). Allerdings finde ich es von deiner Seite einfach Schade, einfach nur so einen link reinzuknallen, trotz deines ""Du bist nicht allein!!!"
Natürlich sind Zahnärtze keine Psychotherapeuten! Aber ein bisschen mehr Anteilnahme für jemanden wie Uwe, hätte ich mir trotzdem gewünscht.

LG Beate





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