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Welche Tipps können Sie Angst-Patienten geben?

7 Zahnärzte haben diese Frage beantwortet.

Momberger, Claudia: Sagen Sie Ihrem Behandler, dass Sie Angst haben. Informieren Sie ihn, wovor Sie Angst haben. Sagen Sie ihm vor der Behandlung, ob sie lieber über jdedn Behandlungsschritt genau informiert werden möchten oder lieber möglichst wenig von der Behandlung "mitbekommen" wollen.

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13.07.2011

Zahnarztpraxis Pank: Hilfesuchenden stehen eine Vielzahl von Anlaufstellen zur Verfügung: Hausärzte, Psychologen, Zahnärzte, Kieferchirurgen, Schmerztherapeuten, Kliniken, Psychotherapeuten, Patientenberatungsstellen der Zahnärztekammern (in zufälliger Reihenfolge, Aufzählung unvollständig). In einigen Regionen gibt es bereits Netzwerke und Selbsthilfegruppen zu diesem Thema.

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24.05.2012

Sandra Müller-Schlund: KONTAKTAUFNAHME: Für viele Patienten stellt die Erstkontaktaufnahme eine fast unüberwindbare Hürde dar. Sie haben sich damit beschäftigt, welcher Zahnarzt nun für Sie in Frage kommt, aber wie schaffen Sie es jetzt mit der Praxis Kontakt aufzunehmen? 1. setzen Sie sich einen festen Termin wann Sie die Praxis kontaktieren. ( Öffnungszeiten der Praxis beachten, damit keine Enttäuschung entsteht) Setzen Sie sich aber nicht unter Druck, wenn es heute beim ersten Anlauf nicht funktioniert, dann aber bis Ende der Woche sicherlich! 2. Fällt es Ihnen zu schwer die Praxis selbst zu kontaktieren, lassen Sie den Partner oder eine andere vertraute Person anrufen. 3. Steht keine Vertrauensperson zur Verfügung oder Ihnen fällt die direkte Kontaktaufnahme zu schwer, können Sie sich mit vielen modernen Praxen auch per e-mail in Verbindung setzen. Dort können Sie Ihre Kontaktdaten hinterlassen aber auch bereits ihr Problem schildern. Sie können, falls gewünscht, mit der Praxis einen Rückruf vereinbaren. 4. …oder Sie suchen gewählt eine Zeit aus, in der niemand in der Praxis ist, um auf den Anrufbeantworter zu sprechen und bitten um einen Rückruf ( Nummer in der Aufregung nicht vergessen!). TERMINVEREINBARUNG: Planen Sie Zeit für den ersten Beratungstermin ein. Sie wollen den Zahnarzt und seine Praxis kennenlernen, möchten Ihre Wünsche und Anliegen äußern und das Team möchte Ihnen die gesamte Aufmerksamkeit widmen. 1. Wählen sie den Termin so, dass Sie bestmöglichst keine Anschlußtermine an diesem Tag haben. Zeitdruck lässt Sie in Hektik verfallen und ist ein schlechter Begleiter. Eventuell ist es sinnvoll sich für den Rest des Tages frei zu nehmen, damit sie die neuen Eindrücke verarbeiten können. 2. Oftmals ist es sinnvoll eine Begleitperson an der Seite zu haben. Sie sollten im Vorfeld abklären, wann man Sie begleiten kann. 3. Geben Sie bereits beim Telefonat mit der Praxis der Rezeptionistin den Hinweis, dass Sie Angstpatient sind. Diese Information ist wichtig für das Team, damit man gesondert auf Ihre Bedürfnisse eingehen kann. 4. Fragen Sie nach, ob man Ihnen den Anamnesebogen, Praxisflyer bereits per Post zuschicken kann. Am Termintag treffen Angst und neue Eindrücke aufeinander, damit sind viel Angstpatienten überfordert, was das Ausfüllen des Patientenfragebogens erschwert oder gar unmöglich macht. Wenn Sie das aber in entspannter häuslicher Atmosphäre bereits problemlos erledigen können, nimmt das etwas Druck von Ihnen. Den Fragebogen nehmen Sie einfach zum Termin mit. 5. GANZ WICHTIG: Belohnen Sie sich, wenn Sie es geschafft haben, einen Termin auszumachen! VORBEREITUNG AUF DEN ZAHNARZTTERMIN: Setzen Sie sich konkret mit Ihren persönlichen Zahnarztängsten auseinander. 1.Wovor haben Sie Angst? ( Geräusche, Gerüche, Schmerzen, Spritzen, usw.) Welche Negativerfahrungen haben sie in der Vergangenheit beim Zahnarzt gemacht? Was hat Sie bisher davon abgehalten zum Zahnarzt zu gehen? Schreiben Sie Ihre Ängste und Erfahrungen auf einen Zettel. 2.Fügen Sie dem Zettel auch Ihre Vorstellungen von einer Behandlung ( viel Information, nur die nötigsten Informationen), Ihre Wünsche ( Verbesserung der Ästhetik, wieder kauen können, schmerzfreie Zähne) und Ziele auf. Nehmen Sie Ihre Notizen mit zum Termin. In der Zahnarztbesuchssituation sind die meisten Angstpatienten sehr aufgeregt, können Ihre Ängste und Wünsche nur schwer verbalisieren. Nehmen Sie Ihre kleine Gedankenstütze zur Hand, damit Sie alle Ihre Anliegen anbringen können und sich nicht das Gefühl der Enttäuschung breit macht, weil Sie nicht das sagen konnten, was Ihnen persönlich wichtig gewesen wäre! DIE VERBLIEBENE ZEIT BIS ZUM TERMIN: Super! Sie haben es geschafft einen Termin zu vereinbaren! Herzlichen Glückwunsch! Das Erfolgsgefühl den Erstkontakt zur Praxis herzustellen hält nur leider nicht lange vor. Die Angst gewinnt wieder die Überhand und schaukelt sich hoch. Die Gedanken kreisen nun um das WIE wird es sein in der Praxis, WAS wird gemacht werden, was kurz vor dem Termin darin gipfelt, dass es zu Schlafstörungen, Panikattacken und Schweißausbrüchen kommt bei dem Gedanken an den bevorstehenden Termin. Sie sind kurz davor den Termin abzusagen oder einfach zu ignorieren. Konditionieren Sie sich positiv! 1. Halten Sie sich vor Augen, dass Ihnen nichts passieren wird! Sie haben einen Termin zur Bestandsaufnahme, nicht für eine Behandlung, vereinbart. Ihr Gegenüber wird sich daran halten! 2. Sie kontrollieren die Situation! Sie können jederzeit den Termin unterbrechen oder abbrechen! 3. Sie sind dem Zahnarzt nicht hilflos und willenlos ausgeliefert. Er wird nur mit Ihnen sprechen und evtl. einen Blick in Ihre Mundhöhle werfen. 4. Unterstützen Sie eventuell mit homöopathischen Mitteln ( bspw. Pulsatilla) oder Bachblüten ( Rescuetropfen) wenn die Angst zu groß wird. DER 1. TERMIN Sie haben es bis hierher geschafft! Die Anfahrt zur Praxis ist klar, die öffentlichen Verkehrsmittel haben Sie gecheckt. Machen Sie sich rechtzeitig auf den Weg. Nichts ist schlimmer, als durch Verkehrsstau, Parkplatzsuche, Praxissuche in Hektik zu verfallen. Die Grundaufregung ist groß genug! Eventuell stecken Sie Ihren Talisman in die Tasche, etwas zum Festhalten ist immer gut. Bevor Sie die Praxis betreten atmen Sie tief durch und sagen sich nochmals, dass Ihnen nichts passieren wird! Wenn Ihnen die Atmosphäre in der Praxis nicht zusagt, können Sie jederzeit wieder gehen. Lassen Sie das Team auf sich zukommen. Es wird Ihnen jeder mit Wohlwollen begegnen. Scham und Angst sind unnötig, und wenn Sie die Angst übermannt, dann dürfen Sie auch Ihren Gefühlen Ausdruck verleihen. Wenn Sie weinen müssen, dann weinen Sie! WICHTIG: Sie haben es geschafft! Gönnen Sie sich etwas Ruhe nach dem Termin. Lassen Sie die Ereignisse Revue passieren und belohnen Sie sich! Verlassen Sie bitte aber NIE die Praxis ohne Folgetermin. Selbst wenn dieser ein Kontrolltermin in 6 Monaten wäre. Durch die direkte Vereinbarung eines Termins kommt es erst gar nicht so weit, dass Sie den Zahnarztbesuch wiederum für Jahre vermeiden. Herzlichen Glückwunsch!!!

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12.09.2011

Dr. Andreas Zorn: Den ersten Schritt muss der Angstpatient machen- zuerst kommt immer eine Untersuchung mit Röntgenbildern ohne jede Behandlung um sich kennen zu lernen.

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20.12.2011

Zahnarztpraxis topDentis Cologne: Nie den Kopf in den Sand stecken, denn egal wie viel Angst Sie haben, am schlimmsten ist das was Sie sich selber mit ständigen Grübeln über Ihre Zahnsituation antun. Suchen Sie einen Kollegen auf und finden Sie heraus was wirklich mit Ihren Zähnen los ist. Danach sind Sie im Bilde und kennen Ihre Situation, ein abarbeiten ist dann Vertrauenssache.

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08.01.2013

Dr. Dr. Dr. Tobias W. Rogg: Grundsätzlich ist es wichtig, zu wissen welcher Art die Angst ist, woher sie rührt, was der Auslöser ist oder war die Ursache war? Ist es eine natürliche Hemmschwelle (der Mund ist letztendlich ein Intimbereich), ist es Angst vor dem Unbekannten, habe ich schlechte Erfahrungen gemacht, ist es nur Hysterie oder sogar eine Phobie? Je nach dem, welcher Art die Angst ist, können wir uns selbst helfen und auch Hilfe (durch den Zahnarzt) zulassen oder aber wir brauchen professionelle Hilfe durch Ärzte, die sich auf diese Problematik spezialisiert haben (z.B. Psychotherapeuten). Was sie unter Umständen (bei Angst) selbst für sich tun können: - Schieben Sie das Notwendige (z.B. Terminvereinbarung) nicht lange vor sich her. - Grübeln sie nicht, handeln sie. Bei unangenehmen Dingen können wir durch Dynamik unsere Hemmschwelle überwinden und uns selbst austricksen. - Lassen Sie sich einen (ersten) Termin möglichst schnell geben (idealerweise noch in der gleichen Woche, besser noch heute od. morgen). - Legen Sie Behandlungstermine auf den Vormittag. - Lassen Sie sich fahren! Aufgeregt am Steuer ist nicht gut! - Und noch etwas: Glauben Sie bitte nicht alles was Ihnen der eine oder andere erzählt. Frei nach dem Motto: "Aber mein Friseur hat gesagt..." Vertrauen Sie sich selbst und ihrem eigenen Urteil!

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09.01.2013

Zahnärzte Brandmann & Kollegen: Die modernen Behandlungsmethoden erlauben es uns unsere Patienten schmerzarm zu behandeln. Vor einer zahnärztlichen Behandlung, tief in den Bauch einatmen und eine Vertrauensperson mit zur Behandlung nehmen.

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3711
01.10.2013

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