Zahnärzte im Interview - fundiertes Fachwissen rund um die Zahnmedizin

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Dr. med. dent. Lena Schmied im Interview

» Thema: Kieferorthopädie

Ist eine kieferorthopädische Behandlung selbst bei Erwachsenen noch möglich?

... Zahnregulierungen können in jedem Alter vorgenommen werden. Auch für ... lesen

Dr. Diana Awender im Interview

» Thema: Moderne Zahnmedizin

Welche Trends sehen Sie in der Zahnmedizin von morgen?

... Den Gesamtorganismus verstehen und behandeln, das ist wichtig bei der ... lesen

Zahnarzt Dr. Linneweber - Smiledesigner im Interview

» Thema: Parodontose

Wie kann die Patientin / der Patient gegen Parodontose vorbeugen?

... Wir werden immer älter und Parodontose tritt damit auch häufiger auf ... lesen

Alexander Joselowitsch im Interview

» Thema: Naturheilkunde

Welche Naturheilverfahren haben sich bereits etabliert?

... In der Zahnmedizin keine. Eventuell als Unterstützung bei Amalgamaus ... lesen

Peter Scheffke im Interview

» Thema: Infos zur Zahnarztpraxis

Können Patienten online Termine vereinbaren?

... Ja, es gibt mehrere Möglichkeiten Behandlungstermine online zu verein ... lesen

Dr. Gero Wittstock im Interview

» Thema: Implantologie

Welche besonderen Vorteile bietet Ihre Praxis in der Implantologie?

... Wir bieten in unserer Praxis die Möglichkeit der computergeplanten, n ... lesen

Dr. Wolfgang Riedling - Zahnarzt und Zahntechniker im Interview

» Thema: Parodontose

Wie entsteht Parodontose?

... Parodontitis ist eine meist chronische, bakterielle Erkrankung des Zah ... lesen

Dr. med. dent. Thomas Herold, Dr. med. dent. Holge im Interview

» Thema: Richtiges Zähneputzen

Warum ist Zahnseide eine sinnvolle Ergänzung zur Zahnbürste?

... Weil man mit der Zahnseide die Kontaktpunkte reinigen kann und man die ... lesen

Zahnarztpraxis topDentis Cologne im Interview

» Thema: Infos zur Zahnarztpraxis

Führen Sie in der Praxis themenbezogene Aufklärungsprogramme der Zahnmedizin durch? Wie sehen diese aus?

... Wir geben regelmässig Patienten und Kollegenfortbildungen zu verschie ... lesen

Christian H.W. Marklstorfer im Interview

» Thema: Zahnstein

Ist Zahnstein auf mangelnde Zahn- und Mundhygiene zurückzuführen?

... Zahnstein entsteht, wenn natürliche, im Speichel gelöste Mineralien ... lesen

Dr. Frank Münter & Partner im Interview

» Thema: Amalgam

Ist es ratsam, sich Amalgamfüllungen entfernen zu lassen?

... Nein, nicht grundsätzlich, sofern keine festgestellte Amalgamallergie ... lesen

Dr. Uwe Augardt im Interview

» Thema: Infos zur Zahnarztpraxis

Was zeichnet Ihre Zahnarztpraxis besonders aus?

... Zunächst finde ich es wichtig, dass moderne Zahnmediziner sich auf T ... lesen

Dr. Volker Ludwig & Kollegen im Interview

» Thema: Veneers

Sind Veneers ohne Einschränkung für alle Patienten machbar?

... Ja prinzipiell schon, ausser bei Patienten die Knirschen sollte man an ... lesen

Wolfgang Seuser im Interview

» Thema: Zähneknirschen - Bruxismus

Was ist gegen Zähneknirschen zu unternehmen?

... CMD ( Cranio-Mandibuläre Dysfunktion) ist der Fachbegriff dfüStressm ... lesen

Dr. Robert Kaspar im Interview

» Thema: Kieferorthopädie

Was macht ein Kieferorthopäde?

... Die Tätigkeiten, um die sich ein Kieferorthopäde kümmert sind: Beh ... lesen

Dr. med. dent. Christian Torchalla im Interview

» Thema: Zahnmedizin Baby Kind

Wann sollten Eltern mit ihrem Kind erstmals zum Zahnarzt gehen?

... Wenn die ersten Milchzähne im Munde des Kleinkindes ihren Platz einge ... lesen

Dr. Gerhard Herbst im Interview

» Thema: Plaque

Was ist Plaque?

... Plaque ist eine klebrige Masse, in der Bakterien ihren Lebensraum habe ... lesen

Zahnarztpraxis Pank im Interview

» Thema: Zahnarztangst

Welche Tipps können Sie Angst-Patienten geben?

... Hilfesuchenden stehen eine Vielzahl von Anlaufstellen zur Verfügung: ... lesen

Zahnarztpraxis Plaumann im Interview

» Thema: Bleaching

Wie entstehen Verfärbungen an den Zähnen?

... Zumeist durch externe Farbstoffe, d.h.Kaffee,Tee,Rotwein,aber auch dur ... lesen

Carl Bernhardt im Interview

» Thema: Richtiges Zähneputzen

Wie oft am Tag sollte ein kleines Kind mit Unterstützung der Eltern die Zähne putzen?

... mindestens 2 Mal am Tag, morgens und abends. Besser nach jeder Mahlzei ... lesen

Praxis für Zahnheilkunde Dr. Robert Schneider und im Interview

» Thema: Professionelle Zahnreinigung (PZR)

Wie oft ist eine professionelle Zahnreinigung durchzuführen?

... Im optimalen Fall alle 3 Monate! Grund: nach den neuesten wissenschaft ... lesen

Dr. Notker Schmitz-Schachner im Interview

» Thema: Infos zur Zahnarztpraxis

Was sind die Tätigkeitsschwerpunkte Ihrer Praxis?

... Ästhetische Zahnheilkunde und Endodontologie ... lesen

Dr. Dr. Johannes Zielasko, Zahnarztpraxis für äs im Interview

» Thema: Implantologie

Welche Möglichkeiten hat ein Patient in Sachen Implantologie bei Zahnverlust?

... Heutzutage hat ein Patient sämtliche Möglichkeiten, bei Zahnverlust ... lesen

Dr. Kai Zwanzig im Interview

» Thema: Mein Zahnarzt

Was sind Ihre Spezialgebiete und Lieblingsdisziplinen in der Zahnmedizin?

... Als Fachpraxis für Oralchirugie sind wir in der Lage, unseren Patient ... lesen

Ihre Zahnärzte am Schloss im Interview

» Thema: Professionelle Zahnreinigung (PZR)

Wie hoch sind die Kosten einer professionellen Zahnreinigung?

... Kann so nicht beantwortet werden, weil die Inhalte der professionellen ... lesen

Dr. Wolfgang Wildner im Interview

» Thema: Karies

Wie entsteht Karies?

... Zucker und Bakterien machen Säure. Säure macht Löcher. ... lesen

Dr. Matthias Eigenbrodt im Interview

» Thema: Infos zur Zahnarztpraxis

Warum haben Sie ein eigenes Labor an Ihre Zahnarztpraxis angegliedert?

... Die Nähe von Zahntechnik und Praxis hat immer Vorteile für den Patie ... lesen

Dr. Bert Richter & D.D.S.(syr) Mike Haghour Zahnä im Interview

» Thema: Moderne Zahnmedizin

Welche zukunftsorientierten Methoden und Techniken setzen Sie in Ihrer Zahnarztpraxis bereits erfolgreich um?

... Unser Zentrum ist mit modernster Technik ausgestattet. So haben wir ei ... lesen

Drs. Alamouti & Melchior- Zahnärzte im Mediapark im Interview

» Thema: Zahnmedizin Baby Kind

Gibt es kleine Tricks, dem Kind die Angst vorm Zahnarztbesuch zu nehmen?

... Am besten das Kind schon frühzeitig mit zum Zahnarzt nehmen ohne das ... lesen

Dr. Marcus Nowak im Interview

» Thema: Zirkonkrone

Welche Materialeigenschaften zeichnen die Zirkonkrone aus?

... Das Material verbindet eine natürliche Ästhetik und eine hohe Sicher ... lesen


Zahnärzte im Interview zum Thema "Zahnarzt-Angst"

Die wichtigste Nachricht zuerst: Zahnarztangst oder auch Oralphobie genannt ist bei weitem kein Einzelfall und kann erfolgreich behandelt werden.
Eine gesteigerte Form der Zahnarztangst/Zahnarztphobie ist eine psychisch bedingte und darüber hinaus anerkannte Krankheit, die therapiert werden kann. Zudem stehen, bedingt durch eine zeitgemäße Zahnmedizin, dem Patienten vielfältige Behandlungsmethoden zur Auswahl, die einen Zahnarztbesuch möglich werden lassen. Zwar ist dies oft leichter gesagt als getan, aber es sollte niemand auf den Besuch beim Zahnarzt verzichten müssen, schon im Hinblick auf die eigene Zahn- und Mundgesundheit. In manchen Fällen kann es sich aber auch “nur” um eine gesunde “Abwehrreaktion” handeln, ähnlich wie bei anderen Behandlungen beim Arzt im allgemeinen.

Lesen Sie mehr und informieren Sie sich über Tipps und gezielte Hilfestellungen zur Zahnarztangst von speziell geschulten Angst-Zahnärzten.

Alle Interviewfragen zum Thema "Zahnarzt-Angst" - (45 Antworten)

Wie können Sie dem Angst-Patienten in Ihrer Praxis gezielt helfen?

Sandra Müller-Schlund: wichtig ist es die Ängste der Patienten ernst zu nehmen und gezielt auf diese Behandlungsängste einzugehen. die Facetten der Zahnarzt-Angst sind vielfältig und sollten individuell besprochen werden. Schamgefühle müssen ausgeräumt werden, denn Angstpatienten die lange nicht beim Zahnarzt waren wissen um ihren Zahnzustand. Wichtig ist das Gespräch ohne direkt einen Überblick über die Mundhöhle haben zu wollen und den Patienten sofort in die unterlegene Position in den Zustand des Ausgeliefertseins zu bringen. Eine ruhige, erklärende, schonende Behandlung ist Grundvoraussetzung, damit ein ängstlicher Patient wieder Vertrauen fassen kann in eine zahnärztliche Behandlung.Die Behandlung erfolgt nur in kleinen anfänglichen Schritten die an das Tempo des Patienten angepasst werden. Wir greifen in manchen Fällen zu naturheilkundlichen Mitteln oder Bachblütenessenzen um die Ängste einzudämmen und in seltenen Fällen zu Beruhigungsmitteln, was bei uns aber nicht das Mittel der Wahl darstellt.

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12.09.2011

Carl Bernhardt: Indem er positive Erfahrungen sammelt und so desensibilisiert wird, das geschieht mittels vieler, kleiner Schritte.Beginnend mit einem vier Augen Gespräch indem man auf die individuellen Ängste des Patienten eingeht und diese ernst nimmt.Anschließend erfolgt eine gründliche Untersuchung, sozusagen eine Bestandsaufnahme, selbstverständlich ohne jegliche Belehrungen, Angstpatienten die lange nicht beim Zahnarzt waren wissen selbst um ihren Zahnzustand und brauchen keine Standpauken. Eine ruhige, erklärende, schonende Behandlung, anfänglichen in kleinen Schritten, so wie es dem Patienten angenehm ist,damit er wieder Vertrauen fassen kann. Außerdem gehen alle unsere Angstpatienten regelmäßig zur professionellen Zahnreinigung, damit sie stets positive Erfahrungen mit dem Gang zum Zahnarzt verbinden können!

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30.10.2011

Dr. Andreas Zorn: Aufklärung und Anteilnahme mit dem Patienten

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20.12.2011

Welche Tipps können Sie Angst-Patienten geben?

Momberger, Claudia: Sagen Sie Ihrem Behandler, dass Sie Angst haben. Informieren Sie ihn, wovor Sie Angst haben. Sagen Sie ihm vor der Behandlung, ob sie lieber über jdedn Behandlungsschritt genau informiert werden möchten oder lieber möglichst wenig von der Behandlung "mitbekommen" wollen.

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13.07.2011

Zahnarztpraxis Pank: Hilfesuchenden stehen eine Vielzahl von Anlaufstellen zur Verfügung: Hausärzte, Psychologen, Zahnärzte, Kieferchirurgen, Schmerztherapeuten, Kliniken, Psychotherapeuten, Patientenberatungsstellen der Zahnärztekammern (in zufälliger Reihenfolge, Aufzählung unvollständig). In einigen Regionen gibt es bereits Netzwerke und Selbsthilfegruppen zu diesem Thema.

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24.05.2012

Sandra Müller-Schlund: KONTAKTAUFNAHME: Für viele Patienten stellt die Erstkontaktaufnahme eine fast unüberwindbare Hürde dar. Sie haben sich damit beschäftigt, welcher Zahnarzt nun für Sie in Frage kommt, aber wie schaffen Sie es jetzt mit der Praxis Kontakt aufzunehmen? 1. setzen Sie sich einen festen Termin wann Sie die Praxis kontaktieren. ( Öffnungszeiten der Praxis beachten, damit keine Enttäuschung entsteht) Setzen Sie sich aber nicht unter Druck, wenn es heute beim ersten Anlauf nicht funktioniert, dann aber bis Ende der Woche sicherlich! 2. Fällt es Ihnen zu schwer die Praxis selbst zu kontaktieren, lassen Sie den Partner oder eine andere vertraute Person anrufen. 3. Steht keine Vertrauensperson zur Verfügung oder Ihnen fällt die direkte Kontaktaufnahme zu schwer, können Sie sich mit vielen modernen Praxen auch per e-mail in Verbindung setzen. Dort können Sie Ihre Kontaktdaten hinterlassen aber auch bereits ihr Problem schildern. Sie können, falls gewünscht, mit der Praxis einen Rückruf vereinbaren. 4. …oder Sie suchen gewählt eine Zeit aus, in der niemand in der Praxis ist, um auf den Anrufbeantworter zu sprechen und bitten um einen Rückruf ( Nummer in der Aufregung nicht vergessen!). TERMINVEREINBARUNG: Planen Sie Zeit für den ersten Beratungstermin ein. Sie wollen den Zahnarzt und seine Praxis kennenlernen, möchten Ihre Wünsche und Anliegen äußern und das Team möchte Ihnen die gesamte Aufmerksamkeit widmen. 1. Wählen sie den Termin so, dass Sie bestmöglichst keine Anschlußtermine an diesem Tag haben. Zeitdruck lässt Sie in Hektik verfallen und ist ein schlechter Begleiter. Eventuell ist es sinnvoll sich für den Rest des Tages frei zu nehmen, damit sie die neuen Eindrücke verarbeiten können. 2. Oftmals ist es sinnvoll eine Begleitperson an der Seite zu haben. Sie sollten im Vorfeld abklären, wann man Sie begleiten kann. 3. Geben Sie bereits beim Telefonat mit der Praxis der Rezeptionistin den Hinweis, dass Sie Angstpatient sind. Diese Information ist wichtig für das Team, damit man gesondert auf Ihre Bedürfnisse eingehen kann. 4. Fragen Sie nach, ob man Ihnen den Anamnesebogen, Praxisflyer bereits per Post zuschicken kann. Am Termintag treffen Angst und neue Eindrücke aufeinander, damit sind viel Angstpatienten überfordert, was das Ausfüllen des Patientenfragebogens erschwert oder gar unmöglich macht. Wenn Sie das aber in entspannter häuslicher Atmosphäre bereits problemlos erledigen können, nimmt das etwas Druck von Ihnen. Den Fragebogen nehmen Sie einfach zum Termin mit. 5. GANZ WICHTIG: Belohnen Sie sich, wenn Sie es geschafft haben, einen Termin auszumachen! VORBEREITUNG AUF DEN ZAHNARZTTERMIN: Setzen Sie sich konkret mit Ihren persönlichen Zahnarztängsten auseinander. 1.Wovor haben Sie Angst? ( Geräusche, Gerüche, Schmerzen, Spritzen, usw.) Welche Negativerfahrungen haben sie in der Vergangenheit beim Zahnarzt gemacht? Was hat Sie bisher davon abgehalten zum Zahnarzt zu gehen? Schreiben Sie Ihre Ängste und Erfahrungen auf einen Zettel. 2.Fügen Sie dem Zettel auch Ihre Vorstellungen von einer Behandlung ( viel Information, nur die nötigsten Informationen), Ihre Wünsche ( Verbesserung der Ästhetik, wieder kauen können, schmerzfreie Zähne) und Ziele auf. Nehmen Sie Ihre Notizen mit zum Termin. In der Zahnarztbesuchssituation sind die meisten Angstpatienten sehr aufgeregt, können Ihre Ängste und Wünsche nur schwer verbalisieren. Nehmen Sie Ihre kleine Gedankenstütze zur Hand, damit Sie alle Ihre Anliegen anbringen können und sich nicht das Gefühl der Enttäuschung breit macht, weil Sie nicht das sagen konnten, was Ihnen persönlich wichtig gewesen wäre! DIE VERBLIEBENE ZEIT BIS ZUM TERMIN: Super! Sie haben es geschafft einen Termin zu vereinbaren! Herzlichen Glückwunsch! Das Erfolgsgefühl den Erstkontakt zur Praxis herzustellen hält nur leider nicht lange vor. Die Angst gewinnt wieder die Überhand und schaukelt sich hoch. Die Gedanken kreisen nun um das WIE wird es sein in der Praxis, WAS wird gemacht werden, was kurz vor dem Termin darin gipfelt, dass es zu Schlafstörungen, Panikattacken und Schweißausbrüchen kommt bei dem Gedanken an den bevorstehenden Termin. Sie sind kurz davor den Termin abzusagen oder einfach zu ignorieren. Konditionieren Sie sich positiv! 1. Halten Sie sich vor Augen, dass Ihnen nichts passieren wird! Sie haben einen Termin zur Bestandsaufnahme, nicht für eine Behandlung, vereinbart. Ihr Gegenüber wird sich daran halten! 2. Sie kontrollieren die Situation! Sie können jederzeit den Termin unterbrechen oder abbrechen! 3. Sie sind dem Zahnarzt nicht hilflos und willenlos ausgeliefert. Er wird nur mit Ihnen sprechen und evtl. einen Blick in Ihre Mundhöhle werfen. 4. Unterstützen Sie eventuell mit homöopathischen Mitteln ( bspw. Pulsatilla) oder Bachblüten ( Rescuetropfen) wenn die Angst zu groß wird. DER 1. TERMIN Sie haben es bis hierher geschafft! Die Anfahrt zur Praxis ist klar, die öffentlichen Verkehrsmittel haben Sie gecheckt. Machen Sie sich rechtzeitig auf den Weg. Nichts ist schlimmer, als durch Verkehrsstau, Parkplatzsuche, Praxissuche in Hektik zu verfallen. Die Grundaufregung ist groß genug! Eventuell stecken Sie Ihren Talisman in die Tasche, etwas zum Festhalten ist immer gut. Bevor Sie die Praxis betreten atmen Sie tief durch und sagen sich nochmals, dass Ihnen nichts passieren wird! Wenn Ihnen die Atmosphäre in der Praxis nicht zusagt, können Sie jederzeit wieder gehen. Lassen Sie das Team auf sich zukommen. Es wird Ihnen jeder mit Wohlwollen begegnen. Scham und Angst sind unnötig, und wenn Sie die Angst übermannt, dann dürfen Sie auch Ihren Gefühlen Ausdruck verleihen. Wenn Sie weinen müssen, dann weinen Sie! WICHTIG: Sie haben es geschafft! Gönnen Sie sich etwas Ruhe nach dem Termin. Lassen Sie die Ereignisse Revue passieren und belohnen Sie sich! Verlassen Sie bitte aber NIE die Praxis ohne Folgetermin. Selbst wenn dieser ein Kontrolltermin in 6 Monaten wäre. Durch die direkte Vereinbarung eines Termins kommt es erst gar nicht so weit, dass Sie den Zahnarztbesuch wiederum für Jahre vermeiden. Herzlichen Glückwunsch!!!

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7232
12.09.2011

Welche Tipps können Sie Angst-Patienten geben?

Dr. Andreas Zorn: Machen Sie den ersten Schritt

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20.12.2011

Dr Manuel Waldmeyer: Nehmen Sie sich Mut zur Kontaktaufnahme, denn bei Angst vor dem Zahnarzt ist schon der Erstkontakt mit der Praxis eine riesige Hürde, die es zu überwinden gilt. Ein Zahnarzt und sein Praxisteam, welche täglich mit Angstpatienten arbeiten, stellen sich individuell auf die Bedürfnisse des Patienten ein, die zum Teil andere sind als die eines Routinepatienten. Suchen Sie sich entsprechend den Zahnarzt Ihres Vertrauens!

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08.10.2012

Dr. Wolfgang Riedling - Zahnarzt und Zahntechniker: Angst-Patienten, die bisher keinen Zahnarzt haben sollten sich an einen ausgewiesenen Angst-Zahnarzt wenden. Findet man in den entsprechenden Portalen im Internet. Gruß

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08.11.2012

Wo und wie kann sich ein Angst-Patient Hilfe organisieren?

Dr. Andreas Zorn: Das Beste ist mit dem besten Freund der Freundin oder Partner/in begleiten lassen bis ins Behandlungszimmer, dadurch entsteht ein innere Verpflichtung entlich die Sache durchzuziehen!

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20.12.2011

Dr. Wolfgang Riedling - Zahnarzt und Zahntechniker: Internet-Recherche in Zahnarzt-Foren und bei der Internet-Seite der zuständigen Zahnärztekammer.

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10.10.2012

Wolfdietrich Völker: Entweder über email oder ein Anruf, bei dem meine Anmeldungsfee zu den ersten Fragen Stelung nehmen kann. Natürlich ist es auch möglich, bei zahnarztempfehlung.de Informationen über viele Zahnärzte also auch über mich zu lesen. Aber der größte Schritt ist in fast allen Fällen das Betreten der Praxis.

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31.10.2012

Welche Ereignisse können zu Zahnarzt-Angst führen?

Dr. Andreas Zorn: Frühkindliche Traumas, Horrorgeschichten der Eltern über den Zahnarzt

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5932
20.12.2011

Dr. Martin del Castillo: Eine schmerzhafte Zahnbehandlung in der Kindheit, Horror-Geschichten von Freunden , in der Familie oder in den Medien

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15.04.2013

Elisabeth Buczek: Zahnarztangst kann viele Ursachen haben. Dazu zählen z.B. traumatische Erlebnisse beim Zahnarzt in der Kindheit, häufig durchlebte Zahnschmerzen durch schon stark zerstörte Zähne, schlechte Erfahrungen durch unsanfte Behandlungen.

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12.02.2013

Wodurch entsteht Zahnarzt-Angst?

Dr. Andreas Zorn: Durch schmerzhafte Zahnbehandlungen ohne Rücksichtnahme eines Zahnarztes auf die Angst und Schmerz des Patienten meist Kindes

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20.12.2011

Dr. Thomas Müller: Zahnarzt-Angst entsteht häufig aus der Vorstellung, die Behandlung könnte schmerzhaft sein. Aufgrund von negativen Erlebnissen oder stressbedingt reagieren manche Menschen sensibler auf Nadeln oder Spritzen. Bei uns in der Praxis verwenden wir daher die schmerzfreie Anästhesie, den „Zauberstab gegen Angst & Schmerz"

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2549
07.01.2015

Dr. Wolfgang Riedling - Zahnarzt und Zahntechniker: Durch traumatische Erlebnisse und Konditionierung durch das Umfeld

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10.10.2012

Wie und wo kann Zahnarzt-Angst behandelt werden?

Dr. Andreas Zorn: Durch Vertrauensaufbau des Angstpatienten zu seinem Zahnarzt der auf Ihn eingeht sich seiner Angst annimmt.

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20.12.2011

Dr. Oliver Liebl: Bei jedem guten und einfühlsamen Zahnarzt. Ich bin Kieferorthopäde, bei uns braucht keiner Angst zu haben ;-)

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25.11.2012

Dr. med. dent. Uwe Dreesen: Bei uns und bei allen Kollegen, die sich auf Angstpatienten fortgebildet haben. Um zu erfahren, welcher Zahnarzt in der Nähe ist, bleibt die Suche über das Internet oder alle ortsansässigen Kollegen durchtelefonieren. Das "Wie" unterscheidet sich dahingehend, wie der Kollege forgebildet ist. Ich persönlich habe eine Hypnopsychotherapeutenausbildung (was für ein Wort!) mit spezialisierung auf Angst und verwende Lachgassedierung. Dies kann man einzeln anwenden oder auch sehr effektiv miteinander kombinieren.

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30.08.2012

Wie kann Zahnarzt-Angst therapiert werden?

Dr. Andreas Zorn: Durch einen Zahnarzt der sich des Angstpatienten intensiv annimmt und mit Ihm über die Situation spricht wie ein Psychologe sich seines Patienten annimmt

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20.12.2011

Dr. Thomas Müller: Durch eine freundliche und helle Umgebung und zuvorkommende Mitarbeiter kann man dem Patienten die Angst vor dem Zahnarzt nehmen. Zum Beispiel die Angst vor Spritzen ganz einfach durch Aufklärung: Durch eine neue patentierte Technik der Firma Milestone (USA) ist es möglich, die Betäubung (Anästhesie) in den meisten Fällen schmerzfrei zu applizieren. Wir verwenden diese Methode.

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07.01.2015

Dr. Henning Potten: Durch eine positive Erlebniskette. Die Angst vor dem Arzt ist meist unmittelbar auf ein vorangegangenes Geschehen zurückzuführen, wobei der Zeitpunkt (Kind oder Erwachsen) vollkommen unerheblich ist. Der Patient sollte einfühlsam und langsam, ohne das Gefühl des Kontrollverlustes an die Behandlung gewöhnt werden.

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21.02.2013

Zahnarztangst - Warum?

Angst? - Ich doch nicht!
Nee, ich hab bloß keine Zeit zum Zahnarzt zu gehen.

Es gibt sie immer, die Dinge, die getan werden müssten, zu denen aber keine Zeit ist. Termindruck, familiäre Verpflichtungen, einfach keine Lust - Gründe, etwas nicht zu tun, gibt es im Überfluss, deshalb werden gerade Termine, die weniger angenehm sind, gerne aufgeschoben bis zum zutreffend so genannten "Gehtnichtmehr".
Arzt- und besonders Zahnarztbesuche gehören für sehr viele Zeitgenossen zu eben diesen Dingen, die, wenn es sich irgendwie einrichten lässt, umgangen werden. Erst, wenn´s wirklich weh tut, wird ein Termin vereinbart, schweren Herzens hingegangen und sich hinterher vorgenommen, beim nächsten Mal nicht so lange zu warten. Business as usual, nur nicht für alle.
In einer Studie des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ) aus dem Jahre 1989 zeigten etwa drei Viertel der Befragten eine leichte bis mittlere Angstausprägung, lediglich jeder zwanzigste gab an, angstfrei zum Zahnarzt zu gehen, aber immerhin 15 Prozent litten an großer Zahnarztangst.
Ein gewisses Unwohlsein beschleicht wohl jeden beim Gedanken an einen bevorstehenden Zahnarztbesuch. Schließlich besteht immer die Gefahr, dass die Notwendigkeit einer Behandlung festgestellt oder man schlicht einer nachlässigen Zahnpflege überführt wird. So ein "Bammel" ist o.k. - solange er sich nicht zur Angst auswächst! Wenn das Unwohlsein dazu führt, dass Schmerzen und Beschwerden ignoriert oder mit Medikamenten und Alkohol betäubt werden, Fehlfunktionen durch entsprechende Verhaltensänderungen kaschiert, die Nahrung auf die beschränkte Funktionsfähigkeit des Kauapparates angepasst und Festes ganz vermieden wird und das Ganze vielleicht sogar in Akten der Selbstverstümmelung gipfelt? Spätestens dann ist Angst krankhaft und muss ihrerseits therapiert werden. Einem solchen Szenario stellt sich ungern, wer davon nicht betroffen ist, aber diejenigen, die es trifft, leben damit und brauchen Hilfe.
Die Gründe für Angst vor dem Zahnarzt sind vielfältig und meist Kombinationen aus Teilempfindungen wie:

  • Angst vor Schmerz
  • Angst vor den Geräuschen
  • Angst vor Hilflosigkeit
  • Angst vor Spritzen
  • Angst zu Ersticken
  • Angst vor Gesundheitsschäden
  • Angst, der Arzt könnte "schimpfen"
  • oder einfach Scham

An welchen Zeichen können Freunde und Verwandte einer ängstlichen Natur erkennen, wann diese Hilfe erforderlich ist? Augenfällig sind Verhaltensweisen, bei denen die Betroffenen alles daran setzen, niemandem die Zähne zeigen zu müssen, indem sie direkten Blicken ausweichen, den Kopf beim Sprechen senken oder drehen, hinter vorgehaltener Hand lachen, auf kraftvolles Zubeißen in Gesellschaft verzichten, extrem warme oder kalte Speisen meiden, nichts Hartes mehr zu sich nehmen und so fort.
Eher versteckte Signale ergeben sich beispielsweise, wenn in Gesprächen das Thema Zahnarzt zur Sprache kommt. Angstgeplagte versuchen dann oft, den Gesprächsgegenstand zu wechseln, schweigen oder reagieren unangemessen scharf. In extremen Fällen führt das Stichwort allein zu einem Schweißausbruch, einem Erbleichen oder gar zu panikartiger Flucht.
Auch für den Zahnarzt gibt es Hinweise auf das Vorhandensein einer Oralphobie*.

Die Deutsche Gesellschaft für Zahnbehandlungsphobie (DGZP) nennt:

  • Körperverkrampfung,
  • Zittern,
  • Brechreiz,
  • Schwitzen,
  • Herzrasen,
  • Übelkeit,
  • Kurzatmigkeit,
  • Brustschmerzen,
  • Erstickungsgefühl und
  • Angst vor einem Verlust der Kontrolle.

*Oral = den Mund betreffend Phobie = Angst Die Ursachen für eine extreme Zahnarztangst finden sich oft in der Kindheit der Betroffenen. Eigene schlechte Erfahrungen mit rustikal bis rabiat empfundenen Zahnärzten, Oralphobien in der Verwandtschaft oder im Freundeskreis oder auch beängstigende Schilderungen anderer können Auslöser und Verstärker der eigenen Angst vor der Zahnbehandlung sein. Angst ist kein "persönliches Pech". Kann ein Betroffener sich nicht selbst oder mit Hilfe von Freunden und Verwandten aus seiner Lage befreien, gibt es auch die Möglichkeit, professionelle Hilfe beim Überwinden der Angst in Anspruch zu nehmen.
V.i.S.d.P.: M.I.O.D. KG

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