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Dr.med.dent.Marius Muresan

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Dr.med.dent.Marius Muresan im Interview

Es wurden bereits 14 Fragen im Zahnarzt-Interview für Sie beantwortet!

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Was macht den Reiz des Zahnarztberufes aus?

Dr.med.dent.Marius Muresan: Es ist jeden Tag etwas anderes, da jeder Patient individuell Behandelt wird. Durch das spezielle Behandlungsangebot deckt die Zahnarzt-Praxis in Kerpen-Sindorf die wichtigsten Bereiche der Zahnmedizin ab. Angefangen bei der Prophylaxe, mit der sehr viele problemverursachende Faktoren von Anfang an ausschalten kann, bis zum endgültigen Zahnersatz der ein Leben lang halten soll. Die Herausforderung jeden Tag Menschen helfen zu können, ist eine interessante Aufgabe, die das miteinander mit den Patienten in der Zahnarztpraxis erfüllend macht.

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15.10.2014

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Was verbirgt sich hinter CEramic REConstrution?

Dr.med.dent.Marius Muresan: CEREC (Chairside Economical Restoration of Esthetic Ceramics oder CEramic REConstruction)ist eine CAD/CAM-Methode zur Rekonstruktion von Zahnrestaurationen, die 1980 von W. Mörmann und M. Brandestini an der Universität Zürich entwickelt wurde. Das Verfahren ermöglicht Zahnärzten, zeitsparend und effizient individuelle Keramikrestaurationen direkt an der Behandlungseinheit (chairside) in einer Sitzung computergestützt selbst zu konstruieren, herzustellen und einzusetzen. Die ersten Anwendungen am Patienten wurden mitte der 80er Jahre erfolgreich durchgeführt.Mittels einer intraoralen Kamera wird ein optischer Abdruck des zu versorgenden Zahnes eingescannt und ein dreidimensionales Modell errechnet. Dieses kann auf dem Monitor dargestellt und bearbeitet werden (Computer-aided manufacturing). Um die physiologische Okklusionsposition berücksichtigen zu können und damit nachträgliches Einschleifen zu vermeiden, kann auch ein entsprechender Gegenbiss in die Berechnungen eingeschlossen werden. Mit Hilfe des Kopier-Schleifverfahrens wird die am Computer realisierte Restauration (meist ein Inlay) aus einem industriell hergestellten Keramikblock von einer dreiachsigen Schleifmaschine mit diamantierten Schleifkörpern ausgefräst.

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15.10.2014

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Worauf basiert die ICON Technik?

Dr.med.dent.Marius Muresan: 1. Die betroffene Stellen werden mit HCl-Gel konditioniert.2. Das entstandene Porensystem wird gereinigt und getrocknet.3. Der Infiltrant dringt in die Karies ein, verschließt die Poren und wird mit Licht ausgehärtet. Welche Probleme ergeben sich daraus?Die Karies darf nicht über die Schmelz-Dentin Grenze hinaus ragen.Diese intraorale Inspizierung respektive Bißglügelaufnahme ist von großer Bedeutung. Man sollte noch darauf achten,dass kein Randspalt übrig bleibt(Microleakage) um die Zuckerzufuhr zu unterbinden. Der Indikationsspektrum beschränkt sich daher auf den Approximalraum und auf die Vestibulärflächen.Daher bieten wir unseren Patienten dieses neue Produkt an,um eine schmerzarme Behandlung zu gewährleisten.

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15.10.2014

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Wie erleichtern Sie Ihren Patienten geringe Wartezeiten?

Dr.med.dent.Marius Muresan: Das Praxiskonzept beinhaltet ein Praxismanagement was uns erlaubt genauere Zeiten für die jeweiligen Behandlungen zu erkennen, dadurch können wir flexibler auf Terminanfragen reagieren und den Patienten am gleichen Tag oder zeitnah einen Behandlungstermin anbieten.

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15.10.2014

Wann bieten Sie in Ihrer Praxis einen Notdienst an?

Dr.med.dent.Marius Muresan: Für meine Patienten biete ich auf meiner Homepage oder auf dem Anrufbeantworter meine Notfallhandynummer an,so das sie mich ausserhalb der Sprechstunde erreichen können, damit ich ihnen weiterhelfen kann.

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15.10.2014

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Kann Karies wirklich durch ICON nachhaltig gestoppt werden?

Dr.med.dent.Marius Muresan: Bei einer ganz anfänglichen Karies versucht man, den Ist-Zustand einzufrieren. Kann eine Dauerlösung sein, wenn bestimmte Faktoren wie Mundhygiene und Prophylaxe richtig durchgeführt werden.

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15.10.2014

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Was versteht man unter Parodontose bzw. Parodontitis?

Dr.med.dent.Marius Muresan: Die Parodontitis (Volksmündlich Parodontose) wird wie Gingivitis durch bakterielle Plaque (Zahnbelag) ausgelöst, einen zäh anhaftenden Biofilm. Hauptunterscheidungsmerkmal ist der bei der Parodontitis vorhandene, röntgenologisch nachweisbare Knochenabbau, während die vertieften Zahnfleischtaschen bei der Gingivitis durch die entzündliche Schwellung der Gingiva zustande kommen. Eine langandauernde Gingivitis (Zahnfleischentzündung) kann auf den Kieferknochen, die Wurzelhaut und das Zement übergreifen. Der Übergang ist jedoch nicht zwangsläufig, gerade bei Kindern und Jugendlichen kann eine Gingivitis über Monate und Jahre bestehen, ohne auf andere Strukturen überzugreifen. Die genauen Mechanismen sind noch nicht vollständig geklärt. Sowohl bei der Gingivitis als auch bei der Parodontitis werden aus dem Biofilm bakterielle Stoffwechsel- und Zerfallsprodukte freigesetzt, die Abwehrreaktionen des Körpers auslösen. Die Hauptrolle bei der Gewebszerstörung selbst spielt das eigene Immunsystem, das versucht, die Bakterien zu beseitigen. Diese Immunantwort besteht aus einer vielfältigen Abfolge von Reaktionen und Aktionen, bei der verschiedene Entzündungsstoffe und –zellen beteiligt sind. Unter anderem werden Enzyme gebildet, die die Bakterien zerstören sollen, jedoch auch zu einer Zerstörung von Eigengewebe führen. Das führt letztlich zum Verlust von Bindegewebe und Knochen. Das Ergebnis der Reaktion auf die Bakterien sind Zahnfleischbluten, Taschenbildung, Zurückgehen des Zahnfleischs und schließlich Lockerung und Verlust der Zähne. Von den etwa 500 verschiedenen Bakterienspezies, die in der Mundhöhle vorkommen können, sind nur wenige parodontalpathogen (krankheitserregend im Sinne einer Parodontitis). Diese werden auch als Hauptleitkeime bezeichnet und bilden sogenannte Cluster (Haufen), welche in ihrer Vergesellschaftung spezifisch sind. Sie sind obligat (immer) oder fakultativ (nach Bedarf) anaerobe, gramnegative, schwarzpigmentierte Bakterienarten.

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15.10.2014

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Wem raten Sie zu einer professionellen Zahnreinigung?

Dr.med.dent.Marius Muresan: In jedem Mund bildet sich nach ein bis zwei Tagen ein Belag auf den Zähnen, Plaque oder auch Biofilm genannt. Dieser Biofilm besteht aus Milliarden von Bakterien, die einen regen Stoffwechsel entwickeln. Dabei werden isolierte Kohlenhydrate verwertet und Säuren sowie Zellgifte ausgeschieden. Durch diese aggressiven Substanzen entstehen Zahnschäden (Zahnkaries) und Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) bis hin zum Knochenabbau (Parodontitis). Vielen Patienten gelingt es auch durch eine gründliche Zahnpflege nicht, alle Zwischenräume und Nischen in der Mundhöhle zu erreichen und damit diese Bakterien zu entfernen. Insbesondere bei älteren Patienten ist eine regelmäßige gründliche Reinigung des Gebisses 2xMal pro Jahr oder alle 6 Monaten unerlässlich, weil das Zahnfleisch zurückgeht. Dadurch wird die freiliegende, dem Belag und den Bakterien ausgesetzte Zahnoberfläche größer. Ferner lässt die Fingerfertigkeit im Alter nach, was die Qualität der täglichen Putztechnik reduziert. Darüber hinaus verändert sich der Stoffwechsel im Alter in vielen Fällen ungünstig, beispielsweise durch chronische Krankheiten oder Medikamente, wodurch die Anfälligkeit für Karies und Parodontitis steigt.

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15.10.2014

Wieso ist eine professionelle Zahnreinigung empfehlenswert?

Dr.med.dent.Marius Muresan: In mehreren mittlerweile klassischen Studien hat unter anderem mehrere Forscher parallel zu einander bereits in den achtziger Jahren in über 30 Jahre lang laufenden Studien nachgewiesen, dass durch die regelmäßige systematische Zahnreinigung das Parodontitis- und Kariesrisiko und damit die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung stark gesenkt werden kann. Deutsche wie auch zahlreiche andere Studien bestätigen den Langzeiterfolg der systematischen Karies- und Parodontitisprophylaxe. In einzelnen Stellungnahmen von Krankenkassen wurde die wissenschaftliche Qualität von Studien, welche die Wirksamkeit der professionellen Zahnreinigung (PZR) untersuchen, in der Vergangenheit als nicht besonders hoch eingestuft. Eine andere Studie sagt aus, dass eine PZR ohne gleichzeitige Mundhygieneinstruktion durch den Zahnarzt oder die Prophylaxehelferin keine Wirkung haben kann. Ein angenehmer Nebeneffekt ist, dass die Zähne heller werden, denn selbst kleinste punktförmige Verfärbungen an Zähnen lassen das Gebiss bereits dunkler erscheinen.

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15.10.2014

Dr.med.dent.Marius Muresan zum Thema » Prophylaxe ⇑ top

Was ist unter Prophylaxe zu verstehen?

Dr.med.dent.Marius Muresan: Die zahnmedizinische Prophylaxe (griechisch:prophylasso „von vornherein ausschließen“; Synonym: Zahnmedizinische Prävention), beschäftigt sich mit vorbeugenden Maßnahmen, die die Entstehung bzw. Verschlimmerung von Krankheiten der Zähne und des Zahnhalteapparates verhindern sollen. Allem voran steht die Vorsorgeuntersuchung zur frühzeitigen Erkennung von krankhaften Zuständen. Betrifft sie ausgewählte größere Bevölkerungsgruppen, wie etwa Untersuchungen durch Schulzahnärzte für Schulkinder, spricht man von der Gruppenprophylaxe im Gegensatz zur Individualprophylaxe, die sich auf Einzelpersonen bezieht. Weiter wird unterschieden zwischen der kollektiven bzw. Massenprophylaxe, die sich auf große Bevölkerungskreise bezieht, und der semikollektiven Prophylaxe, die sich auf spezielle Gruppen fokussiert. Unter die kollektive Prophylaxe fällt z. B. die Fluoridierung der Zähne über das Trinkwasser, durch Zusätze zu Nahrungsmitteln sowie Zahnpasta. Basisprophylaktische Maßnahmen, zu denen das tägliche Zähneputzen, die Verwendung von Zahnseide und zuckerarme Ernährung gehören, sind Bestandteil der täglichen Mundhygiene. Intensivprophylaktische Maßnahmen richten sich im Rahmen der Individualprophylaxe an Personen mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko an Karies oder Parodontitis.

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15.10.2014

Dr.med.dent.Marius Muresan zum Thema » Richtiges Zähneputzen ⇑ top

Sollten Kinderzahnbürsten besonders weiche Borsten haben?

Dr.med.dent.Marius Muresan: Wenn Eltern auf die Ernährung ihrer Kleinen achten und regelmäßig geputzt wird, gibt es aber nicht viel zu befürchten. Wichtig ist, dass der Spaß am Putzen nicht verloren geht; dabei kommt es auch auf die richtige Zahnbürste an. Kindgerechte Zahnbürsten haben einen kleinen abgerundeten Kopf, mit dem auch die hinteren Backenzähne erreicht werden, und einen etwas dickeren Griff, der nicht aus der Hand rutscht. Je weicher die Borsten sind desto mehr können die Kinder auch über das Zahnfleisch putzen und damit den Sulcus, denn dort beginnen die Beläge sich zuerst festzusetzen.

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15.10.2014

Was ist bei richtigem Zähneputzen zu beachten?

Dr.med.dent.Marius Muresan: Die Zahnbürste ist nur ein Werkzeug in Ihren Händen. Sie kann nur die Zähne reinigen, zu denen Sie sie "führen". Putzen Sie deshalb mit System! Denken Sie daran, nicht nur die Frontzähne zu putzen, sondern auch die Seitenzähne, die wichtig für das Zerkleinern der Nahrung sind. Bedenken Sie auch, dass jeder Zahn mehrere Flächen besitzt - eine Tatsache die nur allzu leicht vergessen wird. Putzen Sie die "schwierigen" Stellen zuerst! Je länger sie sich die Zähne putzen, desto geringer wird Ihre Motivation. Heben Sie sich deshalb die "leichten" Stellen zum Schluss auf! Beginnen Sie mit den Innenflächen im Unter- und Oberkiefer. Danach sind die Außenflächen an der Reihe. Zum Schluß putzen Sie die Kauflächen. Für eine gründliche Reinigung der Zähne empfehlen wir die sogenannte "modifizierte Bass-Technik". Dabei bildet die Borstenachse zur Zahnkrone einen Winkel von 45 bis 60°. Das Borstenfeld ist hierbei zum Zahnfleisch gerichtet und sollte zu gleichen Teilen die Zahnoberfläche und das Zahnfleisch bedecken. Üben Sie nun einen leichten Druck aus, so dass sich die Borsten zu biegen beginnen - wie im unteren Bild gezeigt. Führen Sie in dieser Stellung leicht kreisende bzw. rüttelnde Bewegungen durch. Wiederholen Sie das Ganze für alle Zahnflächen. Am Anfang kann das entzündete Zahnfleisch unter Umständen stark bluten. Bitte putzen Sie trotzdem weiter!

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16.10.2014

Dr.med.dent.Marius Muresan zum Thema » Zahnfleischbluten ⇑ top

Was sind die häufigsten Ursachen von Zahnfleischbluten?

Dr.med.dent.Marius Muresan: Beim Zahnfleischbluten reagiert das Zahnfleisch auf Berührungen verschiedenster Art, z.B. Zahnreinigung mit Bürste oder Zahnseide, mit Bluten. Ist die Ursache entzündlich bedingt, so ist die Gingiva (Zahnfleisch) dabei mehr oder weniger stark angeschwollen und rot verfärbt. Rötung und Schwellung des Gewebes beruhen auf Erweiterungen der Blutgefäße. Die Durchblutung ist verstärkt und die Gefäßwände werden durchlässig. Dadurch tritt Blutplasma in das benachbarte Gewebe aus, das Zahnfleisch schwillt an. Zuerst schwellen die Zahnfleischpapillen zwischen den Zähnen, nachfolgend in den übrigen Bereichen an. im Gegensatz dazu ist eine gesunde Gingiva blass rosafarben. Blutet eine blasse, nicht geschwollene Gingiva, so ist die Ursache nicht entzündlich bedingt, sondern beruht auf anderen Gründen.Bei einer mangelhaften Mundhygiene über einen Zeitraum von mehr als 36 Stunden bildet sich auf den Zähnen bakterieller Zahnbelag (Plaque). Er enthält Speisereste, Fette, Emulsionen, Eiweiß, Zucker und Bakterien. Diese scheiden als Stoffwechselprodukte zahnschädigende Säuren und Endotoxine aus. Diese sind in der Lage, in das Zahnfleisch einzudringen und sich dort anzureichern. Das Immunsystem setzt sich gegen diesen Angriff zur Wehr und es entsteht eine akute Entzündung. Diese Entzündung ist unterschiedlich ausgeprägt. Es gibt Faktoren, die auch bei extrem ungepflegten Zähnen kein Bluten entstehen lassen. Das Zahnfleisch blutet entweder durch chemische, hormonelle, bakterielle oder mechanische Reize. Bei nicht ausreichend gepflegten Zähnen entsteht zunächst ein Plaque-Bakterienfilm am Rand zwischen Zahnhals und Gingiva (Zahnfleisch). Man unterscheidet zwischen fester (attached) und beweglicher Gingiva. Die attached Gingiva bildet den „Sulcus“, den kleinen Graben zwischen Zahnhals und Zahnfleisch. Unter der sich ansiedelnden Plaque siedeln sich zunächst die „harmlosen“ ubiquitären (überall vorkommenden) Enterokokken an. Sie bilden eine sog. „Zucker-Proteinmatrix“. Bleibt weiterhin eine ausreichende Mundhygiene aus, siedeln sich unter dieser schützenden Matrix bewegliche Milchsäurestäbchen und andere Bakterien, sog. Anaerobier an, die keinen Sauerstoff zum Leben brauchen. Hierzu gehören Spirochäten, Chlamydien, Pilze und andere Mikroorganismen. Sie setzen unter anderem Schwefel zu Schwefelwasserstoff um und erzeugen so Mundgeruch. Diese Form der Gingivitis nennt man Schmutzgingivitis. In diesem Stadium kann meist durch gründliches Entfernen der harten und weichen Beläge ein gesunder Zustand wiederhergestellt werden. Wird die Plaque nicht entfernt, kann sie spätestens nach einer Woche eine maximal schädliche Wirkung entfalten. Zahlreiche Faktoren begünstigen die Plaquebildung. Dazu gehören u.a. eine ungenügende Speichelmenge, eng stehende Zähne, kariöse Defekte, abstehende Füllungs- und Kronenränder, Zahnstein und eine falsche Ernährung, die zu wenig zum Kauen zwingt. Von Bedeutung ist natürlich auch die Art der Keime, aus denen sich der Zahnbelag zusammensetzt. Mineralien, die im Speichel und in der Flüssigkeit der Zahnfleischtaschen vorhanden sind, führen dazu, dass die Plaque mineralisiert. Es bildet sich Zahnstein, der die Anlagerung von Plaque sehr begünstigt. Seine Entfernung ist deshalb zur Vorbeugung und Behandlung von Entzündungen des Zahnfleischs wichtig. Beim Fortschreiten der Gingivitis kann sich eine Parodontitis entwickeln.

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15.10.2014

Dr.med.dent.Marius Muresan zum Thema » Zirkonkrone ⇑ top

Weshalb ist die Zirkonkrone für Allergiker besonders gut geeignet?

Dr.med.dent.Marius Muresan: Die Zirkonkrone hat den Vorteil, dass die Krone metallfrei ist,dadurch keine Spurenelemente beinhaltet,die mögliche Allergien auslösen könnte.Bei der Vollkeramikkrone die als Zirkonkrone bezeichnet wird besteht ein Keramikkern aus hochfestem Zirkoniumdioxid, auf dem die Verblendkeramik aufgebrannt wird und somit eine Vollkeramikkrone von hoher Festigkeit entsteht. Zirkonoxid das für die Zirkonkrone benutzt wird und eine niedrigere Temperaturleitfähigkeit als Metall hat ist ein biokompatibler Werkstoff, der auch für die Zirkonbrücke bzw. Zirkoniumoxidbrücke benutzt wird. Vollkeramische Zirkonkronen wie auch Zirkonbrücken sind gut verträglich und stabil, denn Zirkonoxid ist dauerhaft hoch belastbar und hat eine gute Langzeitstabilität, sodass es auch für Zahnimplantate in der Implantologie eingesetzt werden kann. Zirkonoxid wird als Implantat wegen der weissen Zahnfarbe eingesetzt und ist für die bioästhetische Zahnbehandlung sehr interessant, im Besonderen in ästhetisch heiklen Zonen erscheinen "Zirkonimplantate" mit der Zirkon-Implantatkrone sehr natürlich. Am Computer kann jedes Gerüst konstruiert und in der CAD/CAM-Maschine gefräst werden, wo es zahnfarben eingefärbt werden kann, damit es eine optimale Farbbrillianz erhält. Kronenränder können bei der "Zirkonkrone" nachgearbeitet und ausgedünnt werden, um eine optimale Passung erreichen zu können. Zur individuellen Farbgebung und zur Verbesserung der Lichtbrechung werden eingefärbte Keramikmassen auf die Gerüste aufgetragen, die im Keramikofen gebrannt werden, so dass auch ein Zahnhals mit einem warmen Farbton versehen werden kann. Damit die "Zirkonkrone" im Mund nicht zu stark leuchtet, wird auf die Krone eine dünne Keramikschicht aufgetragen, damit die Helligkeitswerte gesenkt werden können und anschliessend eine "Art Schmelzschicht" aufgetragen, was eine unterschiedliche Transparenz und Transluzenz (partielle Lichtdurchlässigkeit) der Zahnkrone ergibt, sodass diese „Zirkonkrone“ natürlich erscheint.

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15.10.2014

Weitere Zahnärzte:

Profil von Dr.med.dent.Marius Muresan

Sprechstunde

Montag: 08.00-18.00
Dienstag: 08.00-18.00
Mittwoch: 08.00-18.00
Donnerstag: 08.00-18.00
Freitag: 08.00-18.00
Samstag: nach Vereinbarung

Praxisbeschreibung

Wir freuen uns, dass Sie den Weg zu uns in die virtuelle Zahnarztpraxis Dr.Muresan gefunden haben und würden uns freuen, Sie bald auch im realen Leben in unserer Praxis in Kerpen-Sindorf begrüßen zu dürfen.

Wir möchten die Chance nutzen und Ihnen einen Einblick in unsere Praxis, das Leistungsspektrum und unseren Service zu bieten und Ihnen die Unsicherheit oder gar Angst, die manchmal mit einem Zahnarztbesuch verbunden ist, nehmen.

Schauen Sie sich in aller Ruhe um und wenn Sie weiterführende Fragen oder Wünsche haben, wenden Sie sich gerne telefonisch oder per E-Mail an uns!

Viel Spaß auf unserer Website! wünscht Ihr Team der Zahnarztpraxis Dr. Muresan.