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Wolfgang Seuser


Wolfgang Seuser im Interview

Es wurden bereits 7 Fragen im Zahnarzt-Interview für Sie beantwortet!

Wolfgang Seuser zum Thema » CEREC ⇑ top

Welche zahnärztlichen Restaurierungen können mit CEREC verwirklicht werden?

Wolfgang Seuser: Mit dem CEREC System können Einzelkronen, Teilkronen und Inlays hergestellt werden. Dabei ist die Verwendung nicht auf einzelene Zähne bechränkt, es können durchaus mehrere Zähne pro Kiefer versorgt werden. Es stehen mittlerweile auch eine Reihe verschiedener Keramikmaterialien zur Verfügung aus denen die Versorgungen direkt in der Praxis gefräst werden können.

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04.11.2012

Wolfgang Seuser zum Thema » Fortbildung Zahnarzt ⇑ top

Welche Fortbildungen empfehlen Sie im Bereich der ästhetischen Zahnmedizin?

Wolfgang Seuser: Die Deutsche Gesellschaft für ästhetische Zahnheilkunde ( DGÄZ) bietet eine strukturierte Fortbildungsserie mit Abschlusszertifizierung an. Ich habe dieses 2 jährige Curriculum selbst absolviert und kann diese Zusatzausbildung sehr empfehelen.

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10.11.2012

Welche Fortbildungen empfehlen Sie im Bereich der ästhetischen Zahnmedizin?

Wolfgang Seuser: Die Deutsche Gesellschaft für ästhetische Zahnheilkunde ( DGÄZ) bietet eine strukturierte Fortbildungsserie mit Abschlusszertifizierung an. Ich habe dieses 2 jährige Curriculum selbst absolviert und kann diese Zusatzausbildung sehr empfehlen.

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10.11.2012

Wolfgang Seuser zum Thema » Karies ⇑ top

Was ist unter Kariesinfiltration zu verstehen?

Wolfgang Seuser: Ein innovativer Behandlungsansatz: schmerzfreie und mikro- invasive Kariesinfiltration. Die Firma DMG in Hamburg hat mit ICON ein Mittel auf den Markt gebracht, dass von Wissenschaftlern der Charite` Berlin und der Universität Kiel entwickelt und getestet wurde. Es handelt sich um einen speziellen Kunststoff der in das Porensystem des kariösen Zahnschmelzes eindringt, nachdem die Oberflächen mit einem speziellen Gel vorbehandelt wurde. Durch diese Kariesinfiltration wird die Zerstörung der Zahnsubstanz aufgehalten und der Defekt im Zahn repariert. Die Kariesinfiltration kann nicht in jedem Fall angewendet werden. Es ist wichtig eine sehr exakte Diagnose zu treffen. Die Kariesläsion darf auf keinen Fall zu weit fortgeschritten sein. Das Verfahren ist außerdem nur bei Anwendung absoluter Trockenlegung mit dem Kofferdamverfahren empfohlen. Die Behandlung ist sicher ein großer Fortschritt, funktioniert aber nur dann, wenn der Patient in ein individuelles Konzept der Vorsorge eingebunden ist. Die Erkrankung Karies beginnt schließlich nicht erst mit dem Defekt im Zahnschmelz, sondern mit der Veränderung des bakteriellen Milieus in der Mundhöhle. Erfolgreiche Kariestherapie muss also mit individuelle abgestimmten Prophylaxemaßnahmen beginnen. Wir starten deshalb in meiner Praxis immer mit der ausführlichen Diagnose. Erst wenn wir mehr über die unterschiedlichen Faktoren wissen, die bei dem einzelnen Patienten zur Kariesentstehung führen ,können wir ihm eine effektives Vorsoge-, Therapie –und Recallkonzept zur Gesunderhaltung seiner Zähne und der Kaufunktion bieten. Die Kariesinfiltration ist in der Zukunft ein weiterer wichtiger Baustein in unserem Konzept.

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10.11.2012

Wolfgang Seuser zum Thema » Prophylaxe ⇑ top

Warum ist Prophylaxe so wichtig?

Wolfgang Seuser: Prophylaxe und Vorsorge sehe ich in meiner Tätigkeit als Basis unserer Profession. Eine Vielzahl von Problemen in der Mundhöhle sind durch Veränderungen der Bakterienflora ausgelöst. Durch geeignete und individuell angepasste Maßnahmen können Schäden an den Zähnen und dem Zahnhalteapparat vermieden werden. Das ist der sinnvollste Ansatz Zahnheilkunde zu betreiben. Dazu gehören neben professionellen Reingungsverfahren und antibakteriellen Maßnahmen natürlich auch Gespräche über geeignete häusliche Mundhygiene und Ernährungstipps. Auch ganzheitliche Ansätze ( z.B. Säure -Basen Gleichgewicht) können zum Gesamtkonzept einer individuellen Vorsorge wichtig sein.

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10.11.2012

Wolfgang Seuser zum Thema » Zähneknirschen - Bruxismus ⇑ top

Welche Ursachen sind auf Zähneknirschen zurückzuführen?

Wolfgang Seuser: Stressmanagement, CMD und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Stress ist eine Erscheinung unserer schnelllebigen Zeit und entsteht häufig bei Menschen, die unter Druck und Belastung leiden. Laut WHO gilt Stress als eine der größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts. Demnach sind 80 % aller Erkrankungen stressbedingt. Redensarten wie „sich durchbeißen“ oder „etwas zähneknirschend hinnehmen“ zeigen den engen Zusammenhang von Stress und Kausystem auf. Die anatomischen Strukturen wie Muskulatur, Kiefergelenke und die Zähne können bei hoher Stressbelastung in starkem Maße involviert sein. Knirschen und Pressen – also die verstärkte Aktivität unserer Kaumuskulatur in der Nacht wirkt sich direkt auf Stresszentren im Gehirn aus und reduziert die Ausschüttung von Stresshormonen. Damit ist die Aktivität der Kaumuskulatur förderlich für den aktiven Abbau von Stress. Wenn aber z.B. ein falscher Biss zu Funktionsstörungen im Kausystem geführt hat, kann dies seinerseits massive Krankheitsbilder erzeugen die wir unter dem Fachbegriff CMD ( Craniomandibuläre Dysfunktion) zusammenfassen. CMD Beschwerden können sich als Knacken und Reiben der Kiefergelenke, Verspannungen und Schmerzen der Kaumuskulatur, Gelenke und Zähne manifestieren. Es können Ohrgeräusche und Schwindelgefühle entstehen. Da Kopf-, Hals– und Kaumuskulatur mit der Wirbelsäule verbunden sind, wirken sich die Folgen auf den ganzen Körper aus. Bei chronischen und migräneartigen Kopfschmerzen ist oft eine Fehlfunktion der Kiefer mit beteiligt. Nach Schätzungen der Deutschen Gesellschaft für Zahn –, Mund und Kieferheilkunde (DGZMK) zeigen 70 % der Bevölkerung Symptome einer CMD. Ein komplexes Krankheitsbild wie das der CMD verlangt eine intensive Diagnostik. Dazu gehört u.a. auch ein Fragebogen, der die Stressbelastung des Patienten einschätzen lässt. Neben manuellen und klinischen Untersuchungen kommen auch computergestützte Bewegungsanalysen der Kiefergelenke, sowie Vermessungen von speziellen Röntgenbildern (Fernröntgenanalyse) zum Einsatz. Dies ermöglicht einen externen Bewegungssimulator auf die individuellen Werte des Patienten zu programmieren. Als erster Schritt in der Therapie kann z. B. ein funktionstherapeutisches Gerät in Form einer Schiene angefertigt werden, mit der die korrigierte Bisssituation simuliert wird. Dabei ist es enorm wichtig die primären Ursachen der Schmerzen zu ermitteln. Dazu stehen wir in engem Dialog mit Spezialisten anderer medizinischer Disziplinen. CMD ( Cranio-mandibuläre Dysfunktion) ist der Fachbegriff für Probleme die durch das Zähneknireschen entstehen können. Da 80 % der Erkrankungen stressbedingt sind zeigt dies, dass eine Ursache sehr unterschiedliche Auswirkungen im menschlichen Körper hervorrufen kann. Nicht selten sind mehrere Systeme des Körpers betroffen. Schmerzgeschehen und Ursachenketten halten sich nicht an die Grenzen der medizinischen Fachbereiche. Andere Disziplinen wie Schmerztherapie, Allgemein und Innere Medizin, HNO, Orthopädie, Neurologie, Psychologie, Physiotherapie und Osteopathie sind in der Diagnose und Therapie der CMD unerlässlich. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit verbessert die Effektivität der Behandlung. Es ist sicher auch stressmindernd, wenn wir unseren Patienten eine koordinierte Abstimmung der Maßnahmen anbieten können.

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10.11.2012

Was ist gegen Zähneknirschen zu unternehmen?

Wolfgang Seuser: CMD ( Cranio-Mandibuläre Dysfunktion) ist der Fachbegriff dfüStressmanagement, CMD und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Stress ist eine Erscheinung unserer schnelllebigen Zeit und entsteht häufig bei Menschen, die unter Druck und Belastung leiden. Laut WHO gilt Stress als eine der größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts. Demnach sind 80 % aller Erkrankungen stressbedingt. Redensarten wie „sich durchbeißen“ oder „etwas zähneknirschend hinnehmen“ zeigen den engen Zusammenhang von Stress und Kausystem auf. Die anatomischen Strukturen wie Muskulatur, Kiefergelenke und die Zähne können bei hoher Stressbelastung in starkem Maße involviert sein. Knirschen und Pressen – also die verstärkte Aktivität unserer Kaumuskulatur in der Nacht wirkt sich direkt auf Stresszentren im Gehirn aus und reduziert die Ausschüttung von Stresshormonen. Damit ist die Aktivität der Kaumuskulatur förderlich für den aktiven Abbau von Stress. Wenn aber z.B. ein falscher Biss zu Funktionsstörungen im Kausystem geführt hat, kann dies seinerseits massive Krankheitsbilder erzeugen die wir unter dem Fachbegriff CMD ( Craniomandibuläre Dysfunktion) zusammenfassen. CMD Beschwerden können sich als Knacken und Reiben der Kiefergelenke, Verspannungen und Schmerzen der Kaumuskulatur, Gelenke und Zähne manifestieren. Es können Ohrgeräusche und Schwindelgefühle entstehen. Da Kopf-, Hals– und Kaumuskulatur mit der Wirbelsäule verbunden sind, wirken sich die Folgen auf den ganzen Körper aus. Bei chronischen und migräneartigen Kopfschmerzen ist oft eine Fehlfunktion der Kiefer mit beteiligt. Nach Schätzungen der Deutschen Gesellschaft für Zahn –, Mund und Kieferheilkunde (DGZMK) zeigen 70 % der Bevölkerung Symptome einer CMD. Ein komplexes Krankheitsbild wie das der CMD verlangt eine intensive Diagnostik. Dazu gehört u.a. auch ein Fragebogen, der die Stressbelastung des Patienten einschätzen lässt. Neben manuellen und klinischen Untersuchungen kommen auch computergestützte Bewegungsanalysen der Kiefergelenke, sowie Vermessungen von speziellen Röntgenbildern (Fernröntgenanalyse) zum Einsatz. Dies ermöglicht einen externen Bewegungssimulator auf die individuellen Werte des Patienten zu programmieren. Als erster Schritt in der Therapie kann z. B. ein funktionstherapeutisches Gerät in Form einer Schiene angefertigt werden, mit der die korrigierte Bisssituation simuliert wird. Dabei ist es enorm wichtig die primären Ursachen der Schmerzen zu ermitteln. Dazu stehen wir in engem Dialog mit Spezialisten anderer medizinischer Disziplinen. Da 80 % der Erkrankungen stressbedingt sind zeigt dies, dass eine Ursache sehr unterschiedliche Auswirkungen im menschlichen Körper hervorrufen kann. Nicht selten sind mehrere Systeme des Körpers betroffen. Schmerzgeschehen und Ursachenketten halten sich nicht an die Grenzen der medizinischen Fachbereiche. Andere Disziplinen wie Schmerztherapie, Allgemein und Innere Medizin, HNO, Orthopädie, Neurologie, Psychologie, Physiotherapie und Osteopathie sind in der Diagnose und Therapie der CMD unerlässlich. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit verbessert die Effektivität der Behandlung. Es ist sicher auch stressmindernd, wenn wir unseren Patienten eine koordinierte Abstimmung der Maßnahmen anbieten können. r die Probleme , die sich aus dem Zähneknirschen ergeben können.

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10.11.2012

Weitere Zahnärzte: Zahnarzt Bonn

Profil von Wolfgang Seuser

Sprechstunde

Montag: 8.30-12.30 und 13.30 - 19.30
Dienstag: 8.30-12.30 und 13.30 - 19.30
Mittwoch: 8.30-15.00
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Samstag: keine Öffnungszeit hinterlegt

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