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Assoziation zwischen Passivrauchen und Speichelmarkern mit Relation zur Parodontitis: Eine 2jährige Längsschnittstudie


Veröffentlicht am 22.12.2008 von Admin1 - mal 154 gelesen

Nobuko Nishida,* Yumiko Yamamoto,* Muneo Tanaka,* Kosuke Kataoka,* Masae Kuboniwa,* Kunio Nakayama,† Kanehisa Morimoto,† and Satoshi Shizukuishi*
*Department of Preventive Dentistry, Osaka University Graduate School of Dentistry, Osaka, Japan.
†Department of Social and Environmental Medicine, Osaka University Graduate School of Medicine, Osaka, Japan.
Abstrakt

Hintergrund

Bezüglich des longitudinalen Einflusses des Passivrauchens auf die Progression der Parodontitis existieren unzureichende Daten. Diese Studie untersucht die Beziehungen zwischen Passivrauchen und der Progression der Parodontitis und die Effekte von Passivrauchen auf Speicheldrüsenerkrankungen und mikrobiologische Marker der Parodontitis.
Methoden

Die Teilnehmer wurden während jährlicher Gesundheitsuntersuchungen in 2003 und 2005 rekrutiert. In 2005 wurden 200 von 273 (73%) Japaner anfangs untersucht und parodontale Messungen wie klinischem Attachmentniveau (CAL) und Sondierungstiefe (PD). Die Progression der Parodontitis war identifiziert, wenn sich bei einer Versuchsperson bei einem oder mehreren Zähne ein Anstieg des CAL und PD ≥2 während der zwei Jahre zeigte. Der Level der Speichelmarker, inklusive Cotinine, wurde durch Enzymbestimmung, inklusive enzymgekoppeltem Immunadsorptionstest, bestimmt. Die Anteile von sechs parodontalen Patogenen im Speichel wurden mit dem Polymerase-Kettenreaktions-Verfahren gemessen. Basierend auf Risikoklassifikationen, wurden nicht-, passive und aktive Raucher definiert als Versuchspersonen, bei denen sich ein Level an Cotinine im Speichel von 0, 1 bis 7, und ≥8 ng/ml , in dieser Reihenfolge, zeigte.
Resultate

Durch einfache logistische Regressionsanalysen wurden Alter, Alkoholkonsum, Rauchen, Frühstücksgewohnheiten und Arbeitszeit in Beziehung zur signifikanten Parodontistisprogression gesetzt. Multiple logistische Regressionsanalysen zeigten signifikant höhere Odds Ratios (OR) für die Parodontitis beim Passivrauchen (OR = 2,23; 95% Konfidenzintervall [CI]: 1,03 zu 4,83) und aktiven Rauchern (OR = 2,27; 95% CI: 1,02 zu 5,04) relativ zu Nichtrauchern, nach Berechnung der Kovarianten. Die Level der Speichelmarker inklusive Albumin, Aspartat, Aminotransferase und Lactoferrin waren beim Passivrauchen signifikant höher als bei Nichtrauchern. Als Kontrast, der Prozentsatz der parodontalen Keime unterschied sich nicht zwischen den Rauchergruppen, mit der Ausnahme von Prevotella nigrescens, welches einen signifikant niedrigen Level beim Passivrauchen zeigte, im Vergleich zu den Nichtrauchern.
Schluss

Passivrauchen steigert die Entzündungsreaktion und war mit einem grösseren Risiko der Progression der Parodontitis assoziiert.
Journal of Periodontology 2008, Vol. 79, No. 12, Pages 2233-2240

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Quelle: http://www.joponline.org/doi/abs/10.1902/jop.2008.080149

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