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Einfluss psychosozialer Faktoren auf die Entwicklung des nächtlichen Zähneknirschens bei Kindern


Veröffentlicht am 07.06.2009 von Admin1 - mal 212 gelesen

JUNIA M. SERRA-NEGRA 1 , MARIA L. RAMOS-JORGE 2 , CARMEN E. FLORES-MENDOZA 3 , SAUL M. PAIVA 1 & ISABELA A. PORDEUS 1
1 Department of Pediatric Dentistry and Orthodontics, Federal University of Minas Gerais, Belo Horizonte, Minas Gerais, Brazil,
2 Department of Pediatric Dentistry, Federal University of Vales do Jequitinhonha and Mucuri, Diamantina, Minas Gerais, Brazil, and
3 Department of Psychology, Federal University of Minas Gerais, Belo Horizonte, Minas Gerais, Brazil
ABSTRAKT
Hintergrund

Bruxismus wird als orofaziale Parafunktion bei Kindern und Erwachsenen beschrieben. Die Beibehaltung kindlicher Gewohnheiten bis ins Erwachsenenalter kann die Gesundheit gefährden. Da es wenige Studien zu diesem Thema gibt, ist es notwendig, weitere Untersuchungen über das nächtliche Zähneknirschen bei Kindern durchzuführen.
Ziel

Ziel dieser Studie war die Bewertung der Prävalenz des nächtlichen Zähneknirschena bei Kindern und der Einfluss psychosozialer Faktoren.
Methoden

Eine Querschnittsstudie wurde bei 652 randomisiert ausgewählten Kindern von öffentlichen und privaten Schulen in Belo Horizonte, Brasilen durchgeführt. Die Instrumente, die verwendet wurden, waren: Elternfragebogen, Kinder-Stress-Skala, Skalen von Neurotizismus des Big Five Fragebogen für Kinder. Es handelt sich um fünf zentrale und wiederkehrende Persönlichkeitsfaktoren des Menschen. Psychologische Test wurden durchgeführt und von Psychologen beurteilt. Nächtliches Zähneknirschen bei Kindern wurden von den Eltern mitgeteilt. Der soziale Verwundbarkeits- Index wurde verwendet, um die soziale Klassifizierung der Familen zu bestimmen. Der chi2-Anpassungstest, binäre und multivariate Regression wurden verwendet, mit einem Signifikanzlevel von 5%.
Resultat

Eine 35,3%tige Prävalenz des Bruxismus wurde gefunden. Es gab keine Assoziation zwischen Bruxismus, Stress, Geschlecht, Alter und sozialer Verwundbarkeit. Das geordnete logistische Modell ermittelte, dass es bei Kindern mit einem hohen Grad des Neurotizismus (OR = 1,9, CI 1,3-2,6) und der Offentheit (OR = 2,2, CI 1,0-5,0) doppelt so wahrscheinlich war, das sie nachts mit den Zähnen knirschten, im Vergleich zu denen, die einen niedrigen Grad dieser Charakteristik hatten.
Schluss

Ein hoher Grad an Offenheit und Neurotizismus, welches persönliche Charaktereigenschaften sind, sind bestimmende Faktoren für das nächtliche bei Zähneknirschen bei Kindern.
International Journal of Paediatric Dentistry, Published Online: 23 Mar 2009

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Quelle: http://www3.interscience.wiley.com/journal/122269922/abstract

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