Charakterisierung traditionell definierter parodontaler Erkrankung bei Erwachsenen mit HIV+
Veröffentlicht am 08.11.2009 von Admin1 - mal 225 gelesen
Lance T. Vernon 1 , Catherine A. Demko 2 , Christopher C. Whalen 3 , Michael M. Lederman 4 , Zahra Toossi 5 , Mianda Wu 6 , Yiping W. Han 7 and Aaron Weinberg 1
1 Department of Biological Sciences, Case Western Reserve University (CWRU), School of Dental Medicine, Cleveland, OH, USA ,
2 Department of Community Dentistry, CWRU, School of Dental Medicine, Cleveland, OH, USA ,
3 Department of Epidemiology and Biostatistics, University of Georgia, College of Public Health, Athens, GA, USA ,
4 Center for AIDS Research, CWRU/University Hospitals of Cleveland ,
5 Department of Medicine, Division of Infectious Diseases, CWRU, Cleveland, OH, USA ,
6 Department of Medicine, Division of Infectious Diseases, CWRU/University Hospitals of Cleveland, Cleveland, OH, USA ,
7 Departments of Periodontics and Pathology, CWRU, School of Dental Medicine, Cleveland, OH, USA
Hintergrund
Ergebnisse früherer Studien über den Level und Umfang zur Untersuchung parodontaler Erkrankungen (PD) bei HIV-1 infizierten (HIV+) Erwachsenen variierte stark. diese Studie verwendet unterschiedliche Methoden zur Messung und Definition von PD und untersuchte Kohorten mit divergenten Eigenschaften. Widersprechende methodologische Ansätze könnten in die Unterbewertung traditionell definierter parodontaler Erkrankung bei HIV+ Personen resultiert haben.
Ziel
Zur Beschreibung des Levels, des Umfanges und der Einflüsse (d. h. immunologisch, mikrobiologisch, metabolisch und Verhalten) von PD in einer HIV+ Kohorte, während einer hochaktiven antiretroviralen Therapie (HAART).
Studiendesign
Querschnittsstudie
Ausstattung
HIV+ Erwachsene erhielten ambulante Betreuung in Kliniken in Cleveland, OH. die Personen wurden vom Mai, 2005 bis Januar, 2008 beobachtet.
Messungen
Parodontale Gesamtgebiss Untersuchungen inklusive parodontaler Taschentiefenmessung (PPD), Rezessionen (REC) und clinical attachment level (CAL), subgingivale Plaque wurde für den DNA-Level von Porphyromonas gingivalis (Pg), Tannerella forsythia und Treponema denticola mittels Real-Time DNA PCR-Verfahren bewertet, für jedes einzelne Pathogen. Anstatt Kategorien wurde PD als drei kontinuierliche Variablen als Prozent der Zähne mit ≥1 pro Zahn mit PPD ≥5 mm, REC > 0 mm und CAL ≥ 4mm.
Ergebnisse
Teilnehmer waren 112 HIV+ Erwachsene. Jede Person hatte einen Durchschnitt 38% (±24%) ihrer Zähne mit mindestens einer Seite von PD ≥ 5 mm, 55% (±31%) ihrer Zähne mit mindestens einer Seite von REC > 0 mm, und 50% (±32%) ihrer Zähne mit mindestens einer Seite CAL ≥ 4 mm. Die CD4+ T-Zellen Zahl < 200 cells/mm³ war signifikant assoziiert mit höherem Level von REC und CAL, aber nicht mit PPD. Ein grösserer Level an Pg DNA war mit assoziiert mit PPD, REC und CAL. Mittels der Regressionsanalyse der CD4+ T-Zellen < 200 cells/mm³ hatten diese einen zweimal so schädlichen Effekt wie das Rauchen (standasierter β Koeffizent 0.306 versus 0.64). Jährlicher Zahnarztbesuch blieb als unabhängiger Einflussfaktor für einen niedrigeren Level von PD.
Schluss
Der Level und Umfang von PD in dieser Kohorte waren hoch, obgleich die meisten Patienten mit HAART behandelt wurden. Die verwendete Definition der parodontaler Erkrankung und die untersuchte Kohortencharakteristik weisen daraufhin, dass der Level von parodontalen Erkrankungen beeinflusst werden kann, in Studien von Personen mit HIV. Traditionelle parodontale Pathogene sind in dieser Kohorte mit PD assoziiert. Jene mit CD4+ T-cell Zahlen < 200 cells/mm³ hatten ein grösseres Risiko für PD. Daher kann eine frühe HAART Einleitung eine Aussetzung der Immunsuppression vermindern und die PD-Erkrankung reduzieren. die Kontinuität der Zahnpflege bleibt wichtig für HIV+ Patienten, auch wenn diese mit HAART behandelt werden.
Community Dentistry and Oral Epidemiology Volume 37 Issue 5, Pages 427 - 437
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Quelle: http://www3.interscience.wiley.com/journal/122512223/abstract
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