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Ein Vergleich der Wirksamkeit der Lokalanästhesie der extraoralen versus intraoraler infraorbitaler Leitungsanästhesie


Veröffentlicht am 21.02.2010 von Admin1 - mal 978 gelesen

Bradley Karkut, DDS, MS, Al Reader, DDS, MS, Melissa Drum, DDS, MS, John Nusstein, DDS, MS and Mike Beck, DDS, MA
Hintergrund

Die Wirksamkeit der extraoralen infraorbitalen Leitungsanästhesie ist noch nicht ausreichend untersucht wurden, um eine geeignete klinische Verwendung sicher zu stellen . Um die Wirksamkeit der extraoralen versus intraorale infraorbitale Leitungsanästhesie zu vergleichen, führten die Autoren eine prospektive, randomisierte Cross-Over-Studie durch.
Methoden

Vierzig erwachsene Teilnehmer erhielten randomisiert extraorale infraorbitale Leitungsanästhesie von 1,8 mL von 2 Prozent Lidocain mit 1:100,000 Epinephrin zu einem Zeitpunkt und intraorale infraorbitale Leitungsanästhesie von 1.8 mL von 2 Prozent Lidocain mit 1:100,000 Epinephrin zu einem anderen Zeitpunkt im Cross-Over-Design. Nach Verabreichung der Injektionen verwendeten die Autoren einen elektrischen Pulpentester um die Pulpenanästhesie der maxillaren zentralen und lateralen Schneidezähne, Eckzähne, Prämolaren und erste Molaren in einem Vier-Minuten-Zyklus für 60 Minuten abzuschätzen. Sie betrachteten die Anästhesie als erfolgreich, wenn die Teilnehmer keine Reaktion bei zwei aufeinander folgenden der 80 Tests (dem maximalen Output) durch den elektrischen Pulpentester zeigten.
Schluss

Die Autoren fanden, dass die extraorale und intraorale infraorbitale Leitungsanästhesie ineffektiv in der Unterstützung der profunden Pulpaanästhesie des maxillaren zentralen Schneidezahn (Erfolgsrate 15 Prozent) und des lateralen Schneidezahn (Erfolgsrate 22 Prozent)war. Die Erfolgsrate der Pulpaanästhesie für die Eckzähne beider Leitungsanästhesien war 92 Prozent, 80-90 Prozent für erste und zweite Prämolaren und 65-70 Prozent für den ersten Molaren, mit keinen signifikanten Unterschieden (P < .05) zwischen den beiden Leitungsanästhesien. Die Pulpaanästhesie dauerte keine Stunde bei jedem der Zähne. Einstichschmerzen der Nadel und postoperative Komplikationen waren häufiger nach der Durchführung der extraoralen infraorbitalen Leitungsanästhesie.
Klinische Bedeutung

Beide Leitungsanästhesien waren bei zentralen und lateralen Schneidezähnen ineffektiv. Beide Leitungsanästhesien waren etwas erfolgreich bei Eckzähnen und Prämolaren, aber nicht bei ersten Molaren.
The Journal of the American Dental Association Vol 141, No 2, 185-192.

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Quelle: http://jada.ada.org/cgi/content/abstract/141/2/185

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