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Prädiktoren der Behandlungsergebnisse nach der Entfernung von Amalgamfüllungen: Assoziationen zwischen subjektiven Symptomen, psychometrische Variablen und Quecksilberlevel


Veröffentlicht am 14.03.2011 von Admin1 - mal 775 gelesen

Wolfgang Weidenhammer 1 , Susanne Bornschein 2,3 , Thomas Zilker 3 , Florian Eyer 3 , Dieter Melchart 1,4 and Constanze Hausteiner 5
1 Centre for Complementary Medicine Research, Internal Medicine II, Technical University Munich, Munich, Germany ,
2 Department of Psychiatry and Psychotherapy, Technical University Munich, Munich, Germany ,
3 Department of Clinical Toxicology, Internal Medicine II, Technical University Munich, Munich, Germany ,
4 Division of Complementary Medicine, Department of Internal Medicine, University Hospital Zurich, Zurich, Switzerland ,
5 Department of Psychosomatic Medicine and Psychotherapy, Technical University Munich, Munich, Germany
Ziel

Diese Analyse studiert die Prädiktoren von verschiedenen Behandlungsergebnissen und Assoziationen zwischen subjektiven Symptomen psychometrischen Variablen und Quecksilberlevel bei Patienten, die ihre Gesundheitsprobleme subjektiv Amalgam zurechnen.
Material und Methoden

Eine sekundäre und retrospektive Analyse von Daten einer kürzlich publizierten Studie wurde durchgeführt. Achtundsiebzig Patienten (44% Frauen, im Mittel 35 (6) Jahre, randomisiert entweder einer Amalgamentfernung oder einem Gesundheitsförderungprogramm zugewiesen) wurden einer statistischen Analyse zugewiesen. Vor der der Intervention und 12 Monate später wurden Fragebögen zur Beurteilung der Symptome, psychologischem Stress und Gesundheitsstatus vorgelegt und der Quecksilberlevel in Blut und Urin untersucht.
Ergebnisse

Das Persönlichkeitsprofil der Patienten am Studienanfang war charakterisiert durch leicht reduzierte Extrovertiertheit und leicht erhöhte emotionale Instabilität. Allgemein nahmen die subjektiven Symptome leicht ab und es gab keine statistisch signifikante Unterschiede bei Abnahme der Symptome mach der Intervention zwischen beiden Gruppen. Die Abnahme des Quecksilberlevels war eng mit der Entfernung der Amalgamfüllungen assoziiert (rmult = 0,64 in Regressionsanalyse). Statistische signifikante Korrelationen konnten zwischen Quecksilberlevel und subjektiven Symptomen unter Berücksichtigung des Anfangszustands gefunden werden (r = 0.29-0.39) und bei Änderungen nach Intervention (r = 0,24-0,42), aber nicht für psychologischem Stress (r = 0,05-0,25) und gesundheitlich bezogener Labensqualität (r = -0,03-0,18). Die Prognose der Symptombesserung nach der Intervention war gering (rmult = 0,44).
Schluss

Die Ergebnisse tragen zu neuen Aspekten zu den inkonsistenten Funden in der Literatur in der Beziehung zu Assoziationen zwischen Symptomen und subtoxischen Quecksilberlevel bei. eine höhere Gewichtung sollte auf die Erforschung der individuellen Schadenanfälligkeit für Amalgam Empfindsamkeiten gesetzt werden.
Community Dentistry and Oral Epidemiology Volume 38 Issue 2, Pages 180 - 189

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Quelle: http://www3.interscience.wiley.com/journal/123241131/abstract

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