Zahnärzte im Interview - Das Thema Zahn aus erster Hand

Das wohl erste und älteste Zahn-Portal der Welt!

PLZ-Zahnarztsuche:
Zahnarzt im Forum bei Neuigkeiten

Die Darstellung experimentaler Zahnschmerzen vom oberen und unteren Kiefer im menschlichen trigeminalen System


Veröffentlicht am 26.04.2010 von Admin1 - mal 806 gelesen

A. Weigelt a, , P. Terekhina, , P. Kemppainen b, A. Dörfler c and C. Forster a,
a Department of Physiology and Pathophysiology, University of Erlangen-Nuernberg, Germany
b Institute of Dentistry, University of Turku, and Dept. of Oral and Maxillofacial Diseases, Turku University Central Hospital (TUCH), Finland
c Department of Neuroradiology, University of Erlangen-Nuernberg, Germany
Abstract

Die funktionelle Magnetresonanztomographie wurde verwendet um die Unterschiede der zerebralen Verarbeitung der nozizeptiven Afferenzen im 2. und 3. Zweig der trigeminalen Nerven durch elektrische Stimulation der Zahnpulpa der oberen und unteren Eckzähne zu studieren. Der Fokus dieser Studie lag auf der Untersuchung der verschiedenen Level des trigeminal Systems im Gehirnstamm, Thalamus und kortikalen Regionen, die an der Schmerzverarbeitung beteiligt sind. Zunehmende blood oxygen level dependency (Abhängigkeit der Sauerstoffanreicherung im Blut) (BOLD) Signale wurden ipsilateral des trigeminalen Ganglions und des spinalen Nukleus (SpV) des trigeminalen Nerven gefunden. SpV bezogene Aktivitäten zeigten einige somatotopischen Organisation. Bilaterale Aktivierung wurde in den Strukturen des antinociceptive Systems des Mittelhirns gefunden. Contralaterale Aktivitäten wurden auf der Höhe des Gehirns gefunden. Thalamus ipsilaterale Aktivitäten wurden in den ventralen Teilen gefunden. Bilaterale Aktivitäten ereigneten sich in medialen dorsalen Nuklei. An den kortikalen BOLD Aktivitäten wurden bilateral am primären somatosensorischen Kortex (S1, laterales Schmerzsystem), cingulaten und insular Kortex (mediales Schmerzsystem) gefunden. Im Kortex wurde ein kleiner Unterschied in der Darstellung der zwei trigeminalen Zweige nur in S1 der beiden Gehirnhälften gefunden. Diese Funde zeigen, dass der trigeminale Schmerz merklich das Fortleitungssystem aktiviert und die Mehrheit der betroffenen Gehirnregionen keine Unterschiede bezüglich des Inputs vom oberen oder unteren Zahn zeigten. Dieser Mangel der Unterscheidung könnte erklären, warum es für Patienten manchmal schwierig ist, die exakte Quelle der intraoralen Schmerzen zu lokalisieren.
Pain Article in Press, Corrected Proof

Diese Zahn-News kommentieren....

Quelle: http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&_udi=B6T0K-4YTM6F5-2&_user=10&_coverDate=04%2F10%2F2010&_rdoc=14&_fmt=high&_orig=browse&_srch=doc-info%28%23toc%234865%239999%23999999999%2399999%23FLA%23display%23Articles%29&_cdi=4865&_sort=d&_doc

Noch mehr Zahn-News

Premium: Jetzt neue Patienten gewinnen!

Legen Sie ein kostenloses Zahn-Online Profil an und gewinnen dadurch neue Patienten.

Patientenservice

KeydexPlus Zahnärzte

Bei Zahnärzten mit dem KeydexPlus Logo erhalten Sie als Patienten kostenlose Vorteile. Z.B. verlängerte Gewährleistungen für Zahnersatz, transparente Preis-Garantien, PZR-Kennenlern Gutscheine ...

hier KeydexPlus Vorteile nutzen

Zahn-Forum

Zahnzusatzversicherung

Zahn-Themen