Zahnärzte im Interview - Das Thema Zahn aus erster Hand

Das wohl erste und älteste Zahn-Portal der Welt!

PLZ-Zahnarztsuche:
Zahnarzt im Forum bei Neuigkeiten

Stammzellen aus dem Weisheitszahn


Veröffentlicht am 19.10.2010 von Admin1 - mal 1313 gelesen

Für die meisten Leute sind die Weisheitszähne eine Ärgernis, die möglicherweise gezogen werden müssen. Eine neue Studie im Journal of Biological Chemistry zeigt, dass Weisheitszähne ein nützliches Reservoir an Gewebe für die Entwicklung von Stammzellen enthält, somit trägt jeder sein persönliches Stammzellenlager mit sich herum, falls jemand es benötigt.
Bahnbrechende Forschung in 2006 zeigte, dass die Induzierung der Aktivierung von vier Genen in Zellen von Erwachsenen, diese in stem-cell-like state zurück programmieren kann, biologisch sind diese induzierte pluripotente Stammzellen (iPS-Zellen) sind nahezu identisch mit embryonalen Stammzellen, und eröffnet ein neues Potential. für die Stammzellentherapie, wobei die Patienten mit ihren eigenen Stammzellen behandelt werden können.
Jedoch ist die Erstellung von iPS-Zellen nicht einfach, die Neuprogrammierungseffizienz ist gering und variiert zwischen Zellen, die zur iPS Generierung verwendet werden können und jene, die eine Menge von Starterzellen benötigen, die eine Einbeziehung von Körperzellen benötigen (unglücklicherweise Hautzellen, am einfachsten zu akquirieren, aber niedriger Neuprogrammierungseffizienz).
Nun hat ein Team des Japan's National Institute of Advanced Industrial Science and Technology eine ideale Quelle gefunden, die Dritten Molaren, bekannt als Weisheitszähne.
Das weiche Zahnmark enthält mesenchymatische Bindegewebszellen, die ähnlich zu Zellen die im Knochenmark gefunden wurden, eine bekannte Stammzellenquelle. Jedoch im Gegensatz zu Knochenmark, ist Zahnmark einfacher zu gewinnen, insbesondere Weisheitszähne, die den meisten sowieso entfernt werden.
Die Forscher um Hajime Ohgushi, sammelten Proben von drei Spendern, und begannen eine Serie von iPS-Zellen zu generieren, ähnliche der Prozedur zur Aktivierung von drei Schlüssselgenen (sie aktivierten das c-MYC Gen nicht, das zu Krebsartigen Zellen führen kann).
Die verschiedenen Zellinien variierten in ihrer Robustheit, in einigen Fällen vermehrten sie sich stark, 100 mal besser als bei iPS Hautzellen. Die Zellen aus den Molaren konnten auch in mehre Zelltypen differenziert werden, inklusive Bekämpfung der Kardiomyozyten.
Die Anwesenheit zur Versorgung von mesenchymatischen Bindegewebszellen in Weisheitszähnen könnte bedeutende therapeutische Auswirkungen haben. Die Extraktion von Weisheitszähne ist eine gebräuchliche medizinische Prozedur und dies ergibt eine perfekte Möglichkeit biologisches Material aufzuheben. Die Zähne können eingefroren werden und für mehrere Jahre gelagert werden, bis sie benötigt werden. In der Zwischnzeit haben die Forscher Zeit zum besseren Verständnis der iPS Erstellung, zur Verbesserung der Effektivität im klinischen Gebrauch.
Quelle http://www.eurekalert.org
September 17, 2010 The Journal of Biological Chemistry, 285, 29270-29278.

Diese Zahn-News kommentieren....

Quelle: http://www.jbc.org/content/285/38/29270

Noch mehr Zahn-News

Premium: Jetzt neue Patienten gewinnen!

Legen Sie ein kostenloses Zahn-Online Profil an und gewinnen dadurch neue Patienten.

Patientenservice

KeydexPlus Zahnärzte

Bei Zahnärzten mit dem KeydexPlus Logo erhalten Sie als Patienten kostenlose Vorteile. Z.B. verlängerte Gewährleistungen für Zahnersatz, transparente Preis-Garantien, PZR-Kennenlern Gutscheine ...

hier KeydexPlus Vorteile nutzen

Zahn-Forum

Zahnzusatzversicherung

Zahn-Themen