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Verzehr von mehrfach ungesättigten Fettsäuren kann die Häufigkeit von Zahnfleischerkrankungen verringern


Veröffentlicht am 31.10.2010 von Admin1 - mal 714 gelesen

St. Louis, MO, Oktober 26, 2010 Parodontits, eine Entzündungskrankheit, in der Zahnfleisch von den Zähnen gelöst werden, führt zu einer Anhäufung von Bakterien und einem möglichen Knochen- und Zahnverlust. Obwohl die traditionelle Behandlung sich auf die bakterielle Infektion konzentriert, nehmen neuere Strategien die Entzündungsreaktion ins Ziel. In einem Artikel der Novemberausgabe des Journal of the American Dietetic Association fanden Forscher der Harvard Medical School and Harvard School of Public Health, dass die Nahrungsaufnahme mehrfach ungesättigter Fettsäuren (PUFAs), wie Fischöl, bekannt für seine antiinflammatorische Eigenschaften, Hoffnungen für die effektive Behandlung und Prävention von Parodontitis zeigen. Wir
fanden, dass die Einnahme von Omega-3-Fettsäure, Docosahexaensäure - (DHA, Eicosapentaensäure - (EPA) invers mit Parodontits in US-Bevölkerung assoziiert ist, kommentiert Asghar Z. Naqvi, MPH, MNS, Department of Medicine, Beth Israel Deaconess Medical Center. Bislang wird die Behandlung der Parodontitis primär mit umständlicher mechanischer Reinigung und lokaler antibiotischer Anwendung durchgeführt. Demzufolge kann eine Ernährungstherapie, falls effektiv, eine günstige und sichere Methode für die Prevention und Behandlung der Parodontitis sein. Gegeben der Evidenz der Rolle von Omega-3-Fettsäure bei anderen inflammatorischen Entzündungszuständen, ist es möglich, dass die Behandlung von Parodontitis mit Omega-3-Fettsäure einen zusätzlichen Vorteil der Prävention anderer chronischer Erkrankungen, die mit Entzündungen assoziiert sind, wie Schlaganfall hat.
Unter Verwendung der Daten der National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES), eine nationale reprensative Untersuchung mit mehrstufiger geschichtete Stichprobe und Wahrscheinlichkeitsauswahl, fanden Forscher, dass die Aufnahme von PUFAs DHA und (EPA) mit einer eine abnehmenden Prävalenz der Parodontits assooziiert war, obwohl sich keine Assoziation mit Linolensäure (LNA) zeigte.
Die Studie bezog 9000 Erwachsene ein, die bei der NHANES zwischen 1999 und 2004 teilnahmen und an zahnärztlicher Behandlung teilnahmen. Die DHA, EPA und LNA Einnahme erfolgte alle 24 Std. beim Recall und der Datenaufnahme ebenso bei den PUFAs.
Die NHANES Studie sammelte umfassende demografische, ethnische, Ausbildungs-, sozioökonomische Daten, die den Forschern erlaubten zu überlegen, ob andere Faktoren die Ergebnisse verschleiern.
Die Prävalenz der Parodontitis in der Studiengruppe war 8.2%. Es gab eine 20%ige Reduktion der Parodontitisprävalenz bei denen, die die höchste Menge von DHA konsumierten. Die Reduktion bei EPA war geringer, die Korrelation zu LNA war statistisch nicht relevant.
In einem abschliesenden Kommentar sagte Elizabeth Krall Kaye, PhD, Professor, Boston University Henry M. Goldman School of Dental Medicine, es gebe drei interessante Ergebnisse dieser Studie. Eines war die Chance der signifikanten Reduzierung der Parodontits bei moderater Einnahme von DHA und EPA. Ein anderes die Vermutung einer Schwellenwertdosis, bei der es keine weitere Reduktion der Parodontits bei vermehrter Einnahme im höchsten Level gab. Drittens, die Ergebnisse waren nicht unterschiedlich, wenn diätgemäße plus ergänzende Mittel genommen wurden. Diese Funde sind ermutigend, da es möglich ist, klinisch bedeutungsvolle Vorteile für die Parodontits bei moderaten Level von Omega-3-Fettsäure durch Verzehr von Lebensmitteln zu erhalten.
Lebensmittel, die signifikante Mengen von mehrfach ungesättigter Fettsäuren enthalten, wie Fisch (Lachs), Erdnussbutter, Margarine und Nüsse.
Quelle http://www.eurekalert.org
Omega-3-Fettsäure, Docosahexaensäure – (DHA, Eicosapentaensäure – (EPA) /
Journal of the American Dietetic Association Volume 110, Issue 11 (November 2010)
Den Kommentar von Elizabeth Krall Kaye findet man in der Quellen-Angabe, muss aber registiert sein.

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Quelle: http://www.adajournal.org/article/S0002-8223%2810%2901343-X/abstract

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