Sexualhormone könnten das höhere Risiko für Zahnfleischerkrankungen bei Männern erklären
Veröffentlicht am 07.11.2010 von Admin1 - mal 689 gelesen
Sexualhormone könnten die biologische Ursache sein, warum Männer eine grösseres Risiko als Frauen für destruktive Parodontalerkrankungen haben laut Forschern der University of Maryland Dental School.
Zur Etablierung der besseren Steuerung und Modellen der Risikoabschätzung für Parodontalerkrankungen haben Harlan Shiau, DDS, DMedSc, assistant professor, and Mark Reynolds, DDS, PhD, MA, professor at the Dental School, den ersten ausführlichen Beitrag über Geschlechterunterschiede bei der Entwicklung und Progression der destruktive Parodontalerkrankungen publiziert.
In einem Beitrag des Journal of Periodontology prüften die Autoren den Beweis für eine biologische Basis für Geschlechtsunterschiede oder Unterschiede in der Anfälligkeit bei Parodontalerkrankungen zwischen Männern und Frauen. Sie schlossen, dass Sexsteroide Effekte auf multiple Weise auf das Imunsystem und die Regulation der Inflammation ausüben. Sie schlossen ebenso darauf, dass die Wurzel der Unterschiede eine gentische Ursache hat.
Unterschiedliche Genregulationen, insbesondere bei Sexsteroid-responsiven Genen, könnten eine rolle spielen bei den beobachteten Geschlechtsunterschieden der destruktiven Parodontalerkrankungen, sagte Shiau.
Wir denken, es ist eine plausible Erklärung, fügte er hinzu. Die Beobachtung von Männern, dass sie schlechteres Zahnfleisch haben, ist schon früher von Klinikern akzeptiert worden, sagte Shiau, aber wir wunderten uns, ob die traditionellen Erklärungen adäquat sind. Diese Studie vermittelt dem Gesundheitspersonal wichtige komparative Daten für die Schätzung geschlechterbezogener Unterschiede des Risikos für destruktive Parodontalerkrankungen.
Als erstes führten die Forscher eine systematische Literaturübersicht bei publzierten demografischen Studien über die Prävalenz von Parodontalerkrankungen durch. In ihrer Analyse stellten sie fest, dass Männer global eine höhere Prävalenz für Parodontalerkrankungen hatten als Frauen.
Shiau und Reynolds untersuchten potentielle biologische Erklärungen aus der umfangreichen Menge von Literatur über Autoimmunkrankheiten, wo ebenso Geschlechterunterschiede bei der Prävalenz einer Krankheit gab.
Auch überprüften wir die Hypothese, dass Umweltbedingungen die Unterschiede erklären, dass Männer eine schlechtere orale Hygiene haben. Es existieren Studien, die potentielle Covarianten wie diese kontrollierten und fanden signifikante Geschlechtereffekte, erklärte Shiau.
Die innate Immunabwehr spielt eine beachtliche Rolle bei der Pathogenese von Parodontalerkrankungen. Die Literatur scheint zu zeigen, dass eine erhöhte innate Immunabwehr bei Männern im Vergleich zu Frauen, ebenso wie potentielle Unterschiede bei der Regulierung der Ausbreitung und Ablauf der Infammation eine gut fundiere biologische Basis für Geschlechterunterschiede bei Parodontalerkrankungen vermitteln, sagte Shiau.
Quelle http://www.sciencedaily.com
Journal of Periodontology 2010, Vol. 81, No. 11, Pages 1505-1517
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Quelle: http://www.joponline.org/doi/abs/10.1902/jop.2010.100045
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