IDS Internationale Dental-Schau 2007 in Köln: Oralprophylaxe mit Köpfchen
Veröffentlicht am 14.09.2006 von Zahnimaster - mal 576 gelesen
IDS Internationale Dental-Schau 2007 in Köln: Oralprophylaxe mit Köpfchen vom 14.09.2006
Lebenslange effektive Vorbeugung von Munderkrankungen - medizinisch sinnvoll, ästhetisch ansprechend - ein Hauptthema auf der IDS
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Wurde früher die Prophylaxe von Patienten als eine lokale Vorbeugungsmaßnahme angesehen, ist sie heute ein Lifestyle-Faktor geworden, Teil des modernen Menschen mit hohen und weit reichenden Ansprüchen. Gesunde und schöne Zähne signalisieren Aktivität und Attraktivität - weiche Faktoren also für den Erfolg des Einzelnen. Harte Fakten der modernen Zahnheilkunde sprechen inzwischen für einen evidenten Zusammenhang zwischen Mund- und Allgemeingesundheit. Diese wichtigen Aspekte können die Patienten motivieren - Prophylaxe entsteht also zuerst im Kopf. Auf der IDS - Internationale Dental-Schau - in Köln (20. bis 24. März 2007) präsentiert die weltweite Dentalindustrie innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen, die das Zusammenwirken von Zahnärzten, Prophylaxeteam und Patienten bei der Erhaltung und Wiedergewinnung der Gesundheit unterstützen.
Zahnmedizinische Fachgesellschaften und Zahnärzteverbände rücken die Prophylaxe immer stärker in den Mittelpunkt von Wissenschaft und Praxis. Dabei zeigt sich: Schlüssige Konzepte zur präventionsorientierten Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde gehen von einer strukturierten Diagnostik aus, die wissenschaftlich abgesicherte Methoden aus Zahnmedizin und Medizin einschließen. Das Prinzip heißt heute überall: Schadensvermeidung durch frühzeitiges Erkennen von Krankheitssymptomen und minimalinvasive sowie ursachengerechte Restauration.
Die klassische, mechanische Plaqueentfernung beim täglichen Zähneputzen bleibt allerdings weiterhin ein wesentlicher Faktor der Mundhygiene. Der Trend zu Elektrozahnbürsten hält unvermindert an, die neueste Generation verfügt über ein Computerdisplay, das dem Anwender hilft, sein Putzverhalten zu kontrollieren und zu verbessern. Aber auch bei den Handzahnbürsten ist die Entwicklung nicht stehen geblieben, innovativ gestaltete Bürstenköpfe erlauben eine zunehmend effiziente und komfortable Mundhygiene. Besonders in den Fokus rücken zurzeit manuelle Zahnbürsten für Patienten mit sensiblen oder überempfindlichen Zähnen. Als System werden diese besonders schonenden Zahnbürsten in Kombination mit Spezialzahnpasten und Mundspüllösungen angeboten.
Immer sanfter lassen sich auch professionelle Zahnreinigung sowie Kürettage und Wurzelglättung vornehmen. Klinische Studien bestätigen die persönliche Erfahrung vieler Praktiker: Moderne Ultraschall- oder Pulverstrahlgeräte können die Compliance verbessern und sind dabei mindestens so effektiv wie konventionelle Verfahren unter Einsatz von Handinstrumenten. Das kontrollierte Zusammenspiel einer verbesserten häuslichen und professionellen Prophylaxe in der Zahnarztpraxis bietet die besten Chancen, Zahnverlust zu verhindern oder sehr lange hinauszuzögern. Dies wird vor dem Hintergrund immer älterer und dabei aktiver Menschen zunehmend wichtig. Hier kommt der Hemmung der Demineralisation und der Förderung der Remineralisation der Zahnhartsubstanz - etwa durch Fluoridverbindungen in verschiedenen Darreichungsformen, z.B. Gele und Lacke, und weitere systemisch oder lokal zuzuführende Applikationsformen - eine immer höhere Bedeutung zu.
Die Oralprophylaxe profitiert auch von den heute sehr kurzen Wegen der interdisziplinären Forschung in Zahnmedizin, Medizin und Naturwissenschaften. Mikro- und molekularbiologische Methoden (zum Beispiel Gensondentest und PCR) erlauben eine sehr differenzierte frühe Diagnostik zur Beurteilung des individuellen Karies- und Parodontitisrisikos. Auch Zahnfehlstellungen, Bissanomalien oder tumoröse Veränderungen lassen sich heute in einem viel früheren Stadium diagnostizieren als noch vor wenigen Jahren. Für den Zahnarzt wird es damit leichter, jedem Patienten eine optimale, spezifische Betreuung zukommen zu lassen.
Komplette Prophylaxekonzepte, die Früherkennung, Diagnose, professionelle Zahnreinigung, Kürettage und Wurzelglättung, die medikamentöse Behandlung sowie die häusliche Oralhygiene umfassen, versprechen dabei den größten Erfolg für die Mundgesundheit. Das patientenorientierte Beratungsgespräch über anstehende Prophylaxemaßnahmen ist Teil eines umfassenden begleitenden Kommunikationsprozesses. So erkennt der Patient die Bedeutung seiner Mitarbeit an der Wiederherstellung und dem Erhalt seiner Gesundheit. Ein wichtiger Baustein für die Kommunikation mit dem Patienten ist eine zweckmäßige und ansprechende Umgebung, etwa ein speziell gestalteter Dialogplatz oder ein Extrazimmer für eine Beratung in aller Ruhe und mit System. Dabei helfen dem Zahnarzt nicht zuletzt die heutigen Möglichkeiten, das Gespräch durch bildliche Darstellungen zu bereichern. Hier sind es besonders leistungsfähige Intraoralkameras, welche die Kommunikation wirkungsvoll unterstützen. Eine komfortable EDV erleichtert es dem Praxisteam, jeden einzelnen Fall sorgfältig zu dokumentieren und alle Informationen stets zum richtigen Zeitpunkt parat zu haben.
Wer diese Chancen konsequent nutzt, darf mit einer hohen Compliance seiner Patienten rechnen, was sich unter anderem in der gewissenhaften Wahrnehmung von Recall-Terminen ausdrückt. Auf diese Weise wird nicht zuletzt eine langfristige Bindung an die Praxis erreicht.
Wie dabei das Zusammenspiel von Zahnarzt, Team und Patient am besten gelingt und welche innovativen Verfahren, Produkte und Konzepte sowie Dienstleistungen auf den Markt kommen, erfährt der Besucher der Internationalen Dental-Schau, der weltgrößten Messe für Zahnmedizin und Zahntechnik, in Köln vom 20. bis 24. März 2007. Die Bandbreite reicht dabei von Prophylaxemitteln aller Art über Diagnosegeräte und -verfahren bis hin zu Instrumenten und kompletten Praxiseinrichtungen als Teil eines umfassenden Prophylaxekonzeptes, erklärt Dr. Markus Heibach, Geschäftsführer des Verbandes der Deutschen Dental-Industrie. Dabei gibt es auf der IDS häufig die Möglichkeit, mit Top-Anwendern zu fachsimpeln und Erfahrungen auszutauschen.
Die IDS (Internationale Dental-Schau) findet alle zwei Jahre in Köln statt und wird veranstaltet vom Verband der Deutschen Dental-Industrie e.V., Köln, (http:www.vddi.de) vertreten durch seine GFDI Gesellschaft zur Förderung der Dental-Industrie mbH, durchgeführt von der Koelnmesse GmbH, Köln.
Pressemeldung Internationale Dental-Schau
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