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Was ist gegen Zähneknirschen zu unternehmen?

10 Zahnärzte haben diese Frage beantwortet.

Dr. med. dent. Thomas Herold, Dr. med. dent. Holger Meifels, Dr. med. Hans-Christian Schuldt, Dr. med. dent. Boris Dr. Francki: Die effektivste Maßnahme ist die individuelle Anfertigung einer sogenannten Knirscherschiene aus Kunststoff.

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11.10.2011

Dr. Andreas Zorn: Kontrolle Minaralhaushalt durch Bluttest. Schienentherapie als Entkopplungstherapie, dann Einstellen des Regelbisses durch Einschleifen,neuer Zahnersatz, u.s.w.

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20.12.2011

Dr. Brandmann & Kollegen: Wer bemerkt, dass er unter Zähneknirschen leidet, denkt zuerst an die möglichen Auswirkungen auf seine Zähne. Die Schäden sind nicht zu unterschätzen. Beim Zähnepressen und -knirschen wirkt immerhin ein Druck von ca. 100kg pro Quadratzentimeter. Der Druck verteilt sich dabei nicht gleichmäßig, sondern wirkt schlimmstenfalls punktuell. So kann es zu Zahnbruch, Zahnriefen oder Ähnlichem kommen. Gegen das Zähneknirschen, gibt es spezielle individuell hergestellte Knirscherschienen, beim Zahnarzt. Diese schützen die Zähne und entlasten die Kiefergelenke

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05.07.2012

Dr. med. dent. Uwe Dreesen: Zuerst einmal muss die Ursache herausgefunden werden. Neben Stress gibt es verschiedene andere auslösende Faktoren, welche beseitigt werden müssen. Ist Stress der Auslöser, kann man erlernen, mit diesem besser umzugehen. Hier ist autogenes Training, Muskelrelaxation nach Jacobs und Hypnose ein probates Mittel, um nur einige Techniken zu nennen. Auf jeden Fall sollte bei stressbedingtem Knirschen eine Knirscherschiene hergestellt werden, um Zahnschäden zu minimieren.

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29.08.2012

Dr. Heckner DENS GmbH: Um gegen schlechte Gewohnheiten wie das Zähneknirschen vorgehen zu können, muss man zunächst die Ursache finden. Es kann zum einen anatomische Gründe geben, warum ein Patient mit den Zähnen knirscht, zum anderen kann es aber auch psychologische Ursachen, wie z.B. übermäßigen Streß und seelische Belastungen, geben. Hier muss ein Zahnarzt also nicht nur ein guter Zahnarzt sein und die korrekte Anatomie des Gebißes (wieder) herstellen - was z.B. durch Zahnkorrekturen (KFO) oder Knirscherschienen erreicht werden kann, sondern auch sensibel und einfühlsam genug, um mit den Patienten in einem offenen Gespräch eventuelle Streßfaktoren herauszufinden. Ist der Zahnarzt selbst nicht in der Lage dies zu bewerkstelligen, sollte er mit entsprechenden Experten zusammenarbeiten, welche in diesem Gebiet erfolgreicher arbeiten (z.B. Anti-Streßtherapeuten).

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15.09.2012

Wolfgang Seuser: CMD ( Cranio-Mandibuläre Dysfunktion) ist der Fachbegriff dfüStressmanagement, CMD und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Stress ist eine Erscheinung unserer schnelllebigen Zeit und entsteht häufig bei Menschen, die unter Druck und Belastung leiden. Laut WHO gilt Stress als eine der größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts. Demnach sind 80 % aller Erkrankungen stressbedingt. Redensarten wie „sich durchbeißen“ oder „etwas zähneknirschend hinnehmen“ zeigen den engen Zusammenhang von Stress und Kausystem auf. Die anatomischen Strukturen wie Muskulatur, Kiefergelenke und die Zähne können bei hoher Stressbelastung in starkem Maße involviert sein. Knirschen und Pressen – also die verstärkte Aktivität unserer Kaumuskulatur in der Nacht wirkt sich direkt auf Stresszentren im Gehirn aus und reduziert die Ausschüttung von Stresshormonen. Damit ist die Aktivität der Kaumuskulatur förderlich für den aktiven Abbau von Stress. Wenn aber z.B. ein falscher Biss zu Funktionsstörungen im Kausystem geführt hat, kann dies seinerseits massive Krankheitsbilder erzeugen die wir unter dem Fachbegriff CMD ( Craniomandibuläre Dysfunktion) zusammenfassen. CMD Beschwerden können sich als Knacken und Reiben der Kiefergelenke, Verspannungen und Schmerzen der Kaumuskulatur, Gelenke und Zähne manifestieren. Es können Ohrgeräusche und Schwindelgefühle entstehen. Da Kopf-, Hals– und Kaumuskulatur mit der Wirbelsäule verbunden sind, wirken sich die Folgen auf den ganzen Körper aus. Bei chronischen und migräneartigen Kopfschmerzen ist oft eine Fehlfunktion der Kiefer mit beteiligt. Nach Schätzungen der Deutschen Gesellschaft für Zahn –, Mund und Kieferheilkunde (DGZMK) zeigen 70 % der Bevölkerung Symptome einer CMD. Ein komplexes Krankheitsbild wie das der CMD verlangt eine intensive Diagnostik. Dazu gehört u.a. auch ein Fragebogen, der die Stressbelastung des Patienten einschätzen lässt. Neben manuellen und klinischen Untersuchungen kommen auch computergestützte Bewegungsanalysen der Kiefergelenke, sowie Vermessungen von speziellen Röntgenbildern (Fernröntgenanalyse) zum Einsatz. Dies ermöglicht einen externen Bewegungssimulator auf die individuellen Werte des Patienten zu programmieren. Als erster Schritt in der Therapie kann z. B. ein funktionstherapeutisches Gerät in Form einer Schiene angefertigt werden, mit der die korrigierte Bisssituation simuliert wird. Dabei ist es enorm wichtig die primären Ursachen der Schmerzen zu ermitteln. Dazu stehen wir in engem Dialog mit Spezialisten anderer medizinischer Disziplinen. Da 80 % der Erkrankungen stressbedingt sind zeigt dies, dass eine Ursache sehr unterschiedliche Auswirkungen im menschlichen Körper hervorrufen kann. Nicht selten sind mehrere Systeme des Körpers betroffen. Schmerzgeschehen und Ursachenketten halten sich nicht an die Grenzen der medizinischen Fachbereiche. Andere Disziplinen wie Schmerztherapie, Allgemein und Innere Medizin, HNO, Orthopädie, Neurologie, Psychologie, Physiotherapie und Osteopathie sind in der Diagnose und Therapie der CMD unerlässlich. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit verbessert die Effektivität der Behandlung. Es ist sicher auch stressmindernd, wenn wir unseren Patienten eine koordinierte Abstimmung der Maßnahmen anbieten können. r die Probleme , die sich aus dem Zähneknirschen ergeben können.

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10.11.2012

Dr. Volker Ludwig & Kollegen: Therapeutisch eine Knirscherschiene, wenn möglich sollte der Grund des Knirschens gesucht werden, häufig korreliert Knirschen mit Stress oder psychischer Belastung, unterstützend können physioterapeutische Behandlungen durchgeführt werden.

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11.12.2012

Dr. Martin del Castillo: Wir könne Ihnen eine sogenannte individuell für Sie hergestellte, Knirscherschiene anfertigen

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15.04.2013

Dr. Anja Geisler: Viele Menschen kennen das Phänomen: Wer gestresst und angespannt schlafen geht, wacht am nächsten Morgen mit Kopfschmerzen und Verspannungen auf. Häufigste Ursache dafür ist nächtliches Zähneknirschen. Langfristig schädigt es die Zahnsubstanz und kann zu orthopädischen Erkrankungen des Kiefergelenks und der Wirbelsäule führen. Wirksam verhindern lässt sich dies mit einer individuell angepassten Zahnschiene. Das spezielle Material der Schiene minimiert die Reibung und damit auch den Kraftaufwand beim Zähneknirschen. Die Zahnsubstanz wird zuverlässig geschont. Entscheidend dafür ist ein passgenauer Sitz der Schiene. Deshalb führen wir in unserer Praxis in München eine umfassende Funktionsdiagnostik durch, bevor wir Ihre Schiene im Zahntechniklabor anfertigen lassen.

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20.08.2013

Dr. med. Hans-Christian Schuldt: Die beste Möglichkeit, solange sich das Knirschen auf die Nacht beschränkt, ist das Anfertigen einer sogenannten Aufbißschiene.

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08.12.2013

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