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CDU-Politiker für höhere finanzielle Belastung von Übergewichtigenvom 22.07.2010 Berlin (ddp). Der sächsische CDU-Budnestagsabgeordnete Marco Wanderwitz hat vor dem Hintergrund steigender Gesundheitskosten einen höheren finanziellen Beitrag von Übergewichtigen ins Spiel gebracht. Es muss die Frage erlaubt sein, ob die immensen Kosten, die zum Beispiel durch übermäßigen Esskonsum entstehen, dauerhaft aus dem solidarischen System beglichen werden können, sagte Wanderwitz der Bild-Zeitung (Onlineausgabe). Er halte es für sinnvoll, dass bewusst ungesund lebende Menschen eine eigene Verantwortung auch in finanzieller Hinsicht tragen müssten. Auch der Gesundheitsökonom Jürgen Wasem forderte eine Diskussion über die Belastungen des Gesundheitssystems durch Übergewichtige. Wasem sagte der Zeitung: «Man sollte, wie bei Tabakwaren, den Kauf gesundheitsschädlicher Konsumgüter höher besteuern und teilweise ins Gesundheitssystem führen. Das betrifft Alkohol, Schokolade oder Risikosportgeräte wie Drachenflieger.» Dicke Menschen belasten dem Zeitungsbericht zufolge das Gesundheitssystem laut einer Studie mit 17 Milliarden Euro pro Jahr.
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