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Halbherzige Gesundheitsreform Am Ziel vorbei geschrammtvom 07.07.2010 Berlin (7. Juli 2010). Nach monatelangen Querelen haben sich die Koalitionäre gestern auf eine so genannte Gesundheitsreform geeinigt. „Das ist wieder einmal der typische halbherzige Kompromiss mit dem kleinsten gemeinsamen Nenner, bei dem man die Reformkomponente mit der Lupe suchen muss“, kommentiert der FVDZ-Bundesvorsitzende, Dr. Karl-Heinz Sundmacher. Es bedürfe schon besonderer Fähigkeiten, den „neuen“ Zusatzbeitrag als andere Form der versprochenen Prämie zu erkennen, zumal seine Ausgestaltung das bayerische Handlungsfeigheitsprinzip „allen wohl und keinem wehe“ widerspiegele. Enttäuscht zeigt sich Sundmacher über das Vorhaben der Regierung, auch die Zahnärzte für die GKV-Defizite in Haftung zu nehmen. „Der Anteil der Zahnmedizin an den GKV-Ausgaben sinkt seit Jahrzehnten. Die Zahnärzte jetzt für die überproportionalen Kostensteigerungen in anderen Leistungsbereichen durch Honorarbegrenzungen in Verantwortung zu nehmen ist schon eine besondere Form politischer Missachtung“, sagt der Verbandschef.http://fvdz.de/ Kommentare (0)Dieser Artikel wird nach dem Erscheinungstermin nicht mehr aktualisiert. Bei älteren Artikeln kann es daher vorkommen, dass einzelne Links nicht mehr funktionieren. Wir bitten, dies zu entschuldigen. |
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