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15000 falsche Zahnärzte bohren in Italien

Studie: Für Kinder Fluorid-Zahnpasta verwenden

vom 21.01.2010

Kinder sollten ihre Zähne mit fluoridhaltiger Zahnpasta putzen. Dadurch kann der Entstehung von Karies vorgebeugt werden, belegt nun eine Studie aus Großbritannien. Eltern sollten dabei auf eine Zahnpasta zurückgreifen, die mindestens 1 000 ppm (parts per million) Fluorid enthält. Laut den Forschern von der Universität in Manchester wird die Kariesbildung durch solche Zahnpasta gegenüber einem Zahnpflegemittel ohne Fluorid um durchschnittlich 24 Prozent gesenkt.

Doch der Wirkstoff hat auch eine Kehrseite. Wird den Zähnen während des Wachstums zu viel Fluorid zugeführt, kann eine sogenannte Zahnfluorose entstehen. Dabei bilden sich weiße oder gelbliche bis braune Flecken und Streifen auf der Oberfläche des Zahnschmelzes. Dies kann vor allem bei Kindern unter einem Jahr auftreten, warnen die britischen Wissenschaftler. Bei Heranwachsenden im Alter von bis zu sechs Jahren könne auch das Schlucken größerer Mengen Zahnpasta oder des Schaumes zur Entstehung einer Zahnfluorose führen. Deshalb solle die spezielle Zahnpasta nur in kleinen Mengen verwendet werden. Ab einem Alter von sechs Jahren sei die Benutzung einer fluoridhaltigen Zahnpasta aber problemlos möglich. Zudem raten die britischen Wissenschaftler um Dr. Anne-Marie Glenny, verunsicherte Eltern sollten mit einem Zahnarzt über die Wahl der Zahnpasta sprechen und sich beraten lassen.

Studies advise on fluoridated toothpaste use in children

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