|
|
Sie sind hier: zahn-online > Zahninhalt > Presse
Angst vorm Zahnarzt: Wurzelbehandlung besonders gefürchtet
vom 07.04.2009
Köln (ots) - Vor keinem Doktor fürchten sich die Deutschen mehr
als vor dem Zahnarzt (44 Prozent) Angst vorm Zahnarzt. Behandlungen an der Zahnwurzel rufen die größten Ängste hervor: Zwei von drei Bundesbürgern bereitet ein solcher Eingriff bereits im Vorfeld Zahnschmerzen. Weitere
Top-Ängste sind Zahnziehen (59 Prozent) und Bohren (50 Prozent). Zu
diesem Ergebnis kommt eine bundesweite repräsentative Befragung im
Auftrag der DEVK Versicherungen unter 1.000 Personen.
Um Schmerzen bei der Zahnbehandlung auszuschließen, stehen 90
Prozent der Befragten einer örtlichen Betäubung positiv gegenüber.
Fast jeder zweite Deutsche (45 Prozent) zieht sogar Hypnose zur
Schmerzlinderung in Erwägung. Ganze 67 Prozent wollen am liebsten gar
nichts vom Eingriff mitbekommen und wünschen sich eine Behandlung
unter Teil- oder Vollnarkose. Doch ein Eingriff unter Vollnarkose,
etwa bei einer Weisheitszahnbehandlung, kann trotzdem schmerzhaft
sein - nämlich in finanzieller Hinsicht. Denn die Zusatzkosten von
mehreren Hundert Euro übernimmt die Krankenkasse nur, wenn eine
Vollnarkose als medizinisch notwendig erachtet wird. Meist ist dies
jedoch nicht der Fall, sodass der Patient die Kosten allein tragen
muss.
Volles Geld für Vollnarkose - private Zahnversicherungen helfen
Auch die Kosten für Wurzelbehandlungen werden seit Januar 2004 nur
noch von Fall zu Fall von den Krankenkassen übernommen. Gesetzlich
Versicherte, die neben der Angst vor einer Wurzelbehandlung auch das
dazugehörige Kostenrisiko plagt, können sich über eine private
Zusatzversicherung absichern. Die DEVK bietet beispielsweise ab
sofort eine Krankenzusatzversicherung an, die sowohl für die
Zahnbehandlung als auch für Teil- oder Vollnarkosen aufkommt. Die
Zahnversicherung wird abgeschlossen in Verbindung mit einem
Grundtarif für Zahnersatz, Sehhilfen und Krankenversicherungsschutz
für Auslandsreisen. Neu ist, dass jetzt auch Behandlungen der
Zahnwurzel mitversichert sind. Darüber hinaus zahlt die DEVK für die
professionelle Reinigung von Zähnen und Zahnersatz (bis 50 Euro je
Kalenderjahr) und für Parodontosebehandlungen. Erstattet wird der
komplette Betrag, der nach Abzug einer eventuellen Vorleistung durch
die gesetzliche Krankenversicherung noch übrig bleibt.
DEVK Versicherungen
Einen Kommentar schreiben
Kommentare (0)
Dieser Artikel wird nach dem Erscheinungstermin nicht mehr aktualisiert. Bei älteren Artikeln kann es daher vorkommen, dass einzelne Links nicht mehr funktionieren. Wir bitten, dies zu entschuldigen.
|
Aktuelle ZahnNews
Zahn-Online Newsticker - Pressemeldungen Zahnmedizin Zahnarzt Gesundheitsmarkt: Regulierung bremst Innovation
[29.07.2010]Die Angst der Krankenkassen vor Zusatzbeiträgen hemmt sie bei der Entwicklung innovativer Versorgungskonzepte. Genauso wenig können Leistungserbringer, wie Ärzte, die Mittel für erforderliche Anfangsinvestitionen aufbringen. Dies beobachtete der Bundesverband Managed Care (BMC) http://www.bmcev.de. Als Grund sieht er einerseits die Erwartung der Beitragszahler, mit den Beitragseinnahmen gewissenhaft umzugehen. Andererseits wirkt die starke gesetzliche Regulierung des Gesundheitsmarktes als Innovationsbremse...
Gesetzliche Sozialversicherung: Defizit im ersten Quartal 2010 rückläufig
[29.07.2010]WIESBADEN – Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, verzeichnete die gesetzliche Sozialversicherung – in Abgrenzung der Finanzstatistik – im ersten Quartal 2010 ein kassenmäßiges Finanzierungsdefizit von 4,0 Milliarden Euro. Damit war das Defizit um 0,3 Milliarden Euro niedriger als im ersten Quartal 2009....
Wasser von den Vereinten Nationen zu Menschenrecht erklärt
[29.07.2010]New York (apn). Die Vereinten Nationen haben das Recht auf sauberes Wasser als ein Menschenrecht anerkannt. Die UN-Vollversammlung verabschiedete am Mittwoch eine entsprechende Resolution mit 122 zu null Stimmen. Allerdings enthielten sich 41 Länder der Stimme, darunter die Vereinigten Staaten und einige andere westliche Länder. Zustimmung kam unter anderem aus Deutschland, Belgien, Italien, Spanien und Norwegen...
Kostenexplosion im Gesundheitswesen: ein Irrglaube
[27.07.2010]Die gesetzlich Versicherten halten die Verwaltungskosten der Krankenkassen für eine der Hauptursachen der Kostenexplosion im deutschen Gesundheitswesen - und liegen damit falsch. Dem Gesundheitsmonitor der Bertelsmann Stiftung zufolge gehen diesem Irrglauben rund 60% nach. Tatsächliegen liegen die Kosten seit Jahrzehnten bei moderaten 5-6%. Nicht nur an dieser Stelle in der Gesundheitspolitik haben offenkundig Mythen die Fakten in den Hintergrund...
powered by zahn-online
|
|