PalaXpress® ultra: Nanopartikel für höchste Bruchsicherheit bei Prothesen

Bei Prothesen kommt es auf Bruchsicherheit an. Das neue PalaXpress® ultra von Heraeus Kulzer ist stabiler als alle bisherigen kaltpolymerisierenden Prothesenkunststoffe auf dem Markt. Dank eines neuartigen Materials auf Basis von Nanopartikeln können Zahntechniker damit extrem haltbare Prothesen herstellen, die auch höchsten Belastungen standhalten. PalaXpress® ultra ist seit Mai 2008 erhältlich.

PalaXpress ultra basiert auf der jahrzehntelangen Erfahrung von Heraeus Kulzer auf dem Gebiet der Prothesenwerkstoffe. Eine Studie des unabhängigen Instituts NIOM für Dentalmaterialien bestätigt, dass PalaXpress ultra um rund 50 Prozent bruchsicherer ist als vergleichbare Produkte. Derzeit laufen zwei weitere Vergleichsstudien zu den Vorteilen des neuen Materials - die Ergebnisse werden noch in diesem Jahr erwartet.

Winzige Nanopartikel sorgen für hohe Bruchfestigkeit

 PalaXpress® ultra: Nanopartikel für höchste Bruchsicherheit bei Prothesen

Verantwortlich für die hohe Bruchsicherheit von PalaXpress ultra ist ein neuartiges Material, das kautschukbasierte Nanoteilchen enthält. Diese Teilchen bilden sich bei der Polymerisation - der chemischen Reaktion, die nach dem Anmischen von Pulver und Flüssigkeit beginnt und bis zur vollständigen Aushärtung im Drucktopf abläuft. Heraeus Kulzer ist es als erstem Hersteller gelungen, diese Technologie in einen kaltpolymerisierenden Prothesenkunststoff einzubauen. Mit PalaXpress ultra lassen sich so bei herkömmlicher Kaltpolymerisation extrem belastbare Prothesen fertigen. Ärgerliche und kostspielige Reparaturen von Bruchstellen, Mikrorissen oder Verfärbungen werden so von vornherein auf ein Minimum reduziert, die Kundenzufriedenheit dadurch nachhaltig gesteigert.

Geeignet für alle Indikationen und Herstellungsverfahren

PalaXpress ultra ist in vier Rosatönen und einer farblosen Ausführung lieferbar. Als Universalkunststoff ist PalaXpress ultra äußerst vielseitig: Das Kaltpolymerisat ermöglicht nahezu alle Anwendungen indirekter Restaurationen (Vollprothese, Teilprothese, Reparaturen, Erweiterungen und Unterfütterungen) – dies minimiert die Kosten für Lagerhaltung. Geeignet ist es auch für viele Herstellungsverfahren (Vorwalltechnik, Gießküvette und Injektionstechnik mit Palajet) - so dass wie gewohnt Prothesen hergestellt werden können und gleichzeitig eine hohe Flexibilität in der Verarbeitung erhalten bleibt. Es erweitert darüber hinaus das bereits vielfach verwendete PALA-System und kann mit dem gesamten PALA-Zubehör von Heraeus Kulzer eingesetzt werden.

Zertifizierte Biokompatibilität

Zusätzliche Sicherheit für den verarbeitenden Zahntechniker und den Patienten bietet die zertifizierte Biokompatibilität von PalaXpress ultra. Diese wurde von einem externen Institut umfassend getestet und von einem unabhängigen Gutachter bestätigt. Danach erfüllt PalaXpress ultra alle Kriterien der gesetzlich bindenden Biokompatibilitätsnorm ISO 10993 und damit die Anforderungen an ein biokompatibles Medizinprodukt.

"Entsprechende Tests haben für PalaXpress ultra kein allergieauslösendes Potential angezeigt", heißt es im Zertifikat. Hinsichtlich Restmonomergehalt erfüllt PalaXpress ultra die empfohlene Norm ISO 1567. Dies bietet Patienten zusätzliche Sicherheit hinsichtlich Schleimhautverträglichkeit und reduzierter Allergieanfälligkeit.

Insgesamt steht PalaXpress ultra damit für bruchsichere und farbstabile Prothesen, einfache Anwendung und hohe Biokompatibilität.
http://www.heraeus-kulzer.com

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