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Wie stehen Sie zur Kariesvorbeugung durch lokale Fluoridzufuhr?

28 Zahnärzte haben diese Frage beantwortet.

Nina Hartmann : Weltweit ist die Karies in den letzten Jahrzehnten zurückgegangen trotz gleichbleibenden Zukkerkonsums. Ursache: die Fluoride in Zahncremes, Speisesalz, Trinkwasser usw. Fluoride bewirken nun verschiedene Dinge. Die wichtigsten: Zum einen bilden die Fluoride mit dem Kalzium des Speichels eine Schutzschicht aus Kalziumfluorid auf den Zahnoberflächen. Diese Schicht muß die Säure dann erstmal zerstören, bevor sie den darunter liegenden Zahnschmelz auflösen kann. Zum zweiten verschieben die Fluoride das Geschehen im Mund wieder in Richtung Remineralisation. Fluoride können nämlich in den Zahnschmelz eingebaut werden. Wenn man also durch Zähneputzen oder Fluoridsalz o. ä. sehr viele Fluoride hat, dann werden mehr Fluoride in den Zahn eingebaut als die Säuren herauslösen können.

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07.04.2011

Elisabeth Schülke-Rarei: Wir führen die Flouridierung in unserer Praxis durch und können diese Maßnahme sehr empfehlen, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen.

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30.07.2011

Praxis für Zahnheilkunde Dr. Buschmann: positiv

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07.06.2011

Dr. Alexander Zill: Kariesprophylaxe ist ein wichtiger Baustein zur Zahngesundheit. Nicht nur während dem Zahndurchbruch oder einer kieferorthopädischen Behandlung sollten die Zahnflächen in regelmäßigen Abständen mit Fluoridlacken touchiert werden: Kariesgefahr besteht das ganze Leben und je nach Risiko sollte die Fluoridierung monatlich bis halbjährlich vorgenommen werden. Die Gefahr von Zahnverfärbungen ist beim Erwachsenen und beim Jugendlichen nach dem Zahnwechsel gering, da nur geringe Mengen an Fluriden noch in die Schmezmatrix nach abgeschlossenem Zahnwachstum eingebaut werden.

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04.04.2011

Kristin Endres MSc: Hat in anderen Ländern längst System und man kann bis heute keine wirklichen Nachteile erkennen.

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06.04.2011

Dr. Bengt-Ove Mattsson: Sehr positiv!!

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5516
06.04.2011

Dr. Christian Grüner: In meinen Augen fast unabdingbar, die richtige Anwendung und Dosierung selbstverständlich vorausgesetzt.

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3068
06.04.2011

Gerald Zähringer: Fluoridzufuhr? Da kommt es sehr stark darauf an, was ich damit bezwecken möchte. Zur Kariesvorbeugung gibt es sicherlich viele Studien, die positive Ergebnisse zeigen. Leider wird dabei in der Regel nur auf die Zähne geschaut. Betrachtet man den Rest vom Körper ist eine Fluoridzufuhr eher als schädlich zu bezeichnen. Wie so häufig kommt es also auf den individuellen Fall an. Ich kann also nicht sagen, grundsätzlich ja oder grundsätzlich nein. Man muss mal wieder sehr genau die Vorteile und Risiken gegeneinander abwägen.

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08.04.2011

Dr. Koravi: Diese betrachte ich als sinnvoll

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2336
14.05.2011

Besters & Partner: Fluoride behindern nachweislich die Kariesgenese. Daher kann man die Zufuhr - auch in höheren Dosen - nur befürworten.

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25.05.2011

Dr. Gero Wittstock: Lokale Fluoridzufuhr ist eine sinnvolle Ergänzung im Rahmen der Kariesprävention. Sie hilft dabei kleinste Läsionen im Schmelz (Demineralisationen) zu reparieren bzw. härtet den Zahnschmelz generell. Sie kann jedoch nur als ein Baustein der Kariesprävention sein. Nur eine regelmäßige Entfernung von Belägen durch das Putzen mit der Bürste in Kombination mit Zahnseide schützt vor Karies. Die lokale Fluoridierung ist jedoch ein gutes chemisches Mittel, die Wahrscheinlichkeit von Karies weiter zu reduzieren. Wichtig ist, dass die empfohlenen Tagesdosierungen jedoch nicht überschritten werden, bei der korrekten Dosierung ist der Zahnarzt gerne behilflich.

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15.08.2012

Dr. Wolfgang Riedling - Zahnarzt und Zahntechniker: Die Möglichkeiten zur Fluoridzufuhr sind: 1. Tabletten 2.Kochsalz mit Fluorid 3. Mineralwässer 4. Zahnpasten. Sie solllten drei dieser vier Möglichkeiten nutzen. Gruß aus Mönchengladbach am linken Niederrhein.

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13.10.2012

Zahnarztpraxis topDentis Cologne: Die lokale Zufuhr von Fluoriden ist sinnvoll und gutkontrollierbar im Gegensatz zu der Systemischen. Verwendet man allerdings fluoridiertes Speisesalz und Mineralwasser ist der Grundbedarf zusammen mit fluoridhaltiger Zahnpasta gedeckt.

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19.01.2013

Dr. Eymer: Ds funktioniert schon seit Jahrzehnenten ganz prima. Ist sehr effizient und weniger Nebenwirkungsbehaftet als die die tablettenform bei Kindern. Bei Erwachsenen ist es auch eine sehr erfolgreiche Methode.

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4248
01.10.2013

Dr. med. dent. Boris Francki: Auf jeden Fall sinnvoll, je jünger der Patient, desto effektiver !

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5241
18.10.2013

Zahnärztin Hülya Keskin: Das ist absolut sinnvoll, solange richtig dosiert wird. Man sollte sich genau an die Angaben im Waschzettel halten.

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08.12.2013

Dr. Kathrin Schulze: perfekt

3303
08.04.2011

Dr. med. dent. Richard Krause: Eine der Säulen der Prophylaxe.

4279
15.04.2011

Dr. Volker Ludwig & Kollegen: sehr gut

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22.04.2011

Dr. Stefan Klaas: Es gibt wirkungsvollere, modernere Methoden - künstlicher Zahnschmelz zum Beispiel!

3328
02.05.2011

Dr. med. dent. Andreas FIEGE: Dies ist ein ganz wesentlicher Beitrag zur Karies- Prophylaxe und damit zur Zahnerhaltung!

2315
12.05.2011

Eckart Tantzen: Diese ist unbedingt notwendig, allerdings altersgerecht.

1861
14.08.2011

Dr. Carmen K. Emmerich: Wird von Fall zu Fall entschieden und nicht "mit der Giesskanne" ausgekippt. Bei hoher Kariesaktivität geht das gar nicht anders.

4511
11.09.2011

Robert Runge: Absolut notwendig! Definitiv zu empfehlen!

2217
06.10.2011

Dr. Jutta Kirschner: Fluoridzufuhr in Form von Kinderzahnpasta ist sehr wichtig. Tabletteneinnahme empfehlen wir nicht mehr. Ab 6 Jahren ist die wöchentliche Extra Fluoridierung mit einem Gel sinnvoll. Auch Erwachsene sollten regelmäßig Ihre Zähne fluoridieren lassen. Dies geschieht auch bei uns in der Praxis bei der Kinder Prophylaxe und bei der Professionellen Zahnreinigung.

4621
06.10.2011

Otremba: wird empfohlen

2481
09.12.2011

Dr. Andreas Zorn: Zusätzlich zur gründlichen Zahnreinigung und zur sinnvollen Ernährung unterstützen Fluoride die Vorbeugung von Karies. Wenn an der Zahnoberfläche in ausreichendem Maße Fluoride angeboten werden, z.B. durch fluoridiertes Speisesalz, fluoridhaltige Zahnpasten, Spüllösungen oder Gelees und Lacke, sind die Zahnoberflächen weniger anfällig für eine Kariesentwicklung. Dazu trägt auch die Verwendung von fluoridiertem Speisesalz in der häuslichen Ernährung bei.

7211
19.12.2011

Bernd Orlamünder: Bei unseren heutigen Ernährungsgewohnheiten und einer noch immer zu restriktiven Zahnpflege durch die Patienten wird die lokale Fluoridzufuhr zur Kariesvorbeugung zum "Muss" für Jedermann. Richtig angewendet kann man eine Reduktion der Karies bis zu 70% gegenüber Nichtanwendern erreichen. Professionelle Tiefenfluoridierung und regelmäßige häusliche Prophylaxe - einmal wöchentlich mit einem Fluorgel Zähne putzen; abends kurz vor dem Schlafengehen - sind ein effektives Mittel zur Reduktion und Vermeidung von Karies. Eine Trinkwasserfluoridierung, wie schon in der DDR sehr erfolgreich praktiziert, wäre wünschenswert, um noch größere Bevölkerungsschichten präventiv zu erreichen (und sehr ökonomisch).

2055
22.06.2013

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