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Wie sehen Sie die beschränkte Kostenübernahme durch gesetzlich Krankenkassen bei Implantaten?

22 Zahnärzte haben diese Frage beantwortet.

Dr. Robert Kempter: Da Zähne bei guter Pflege und Vorsorge bekanntlich bis ins hohe Alter erhalten werden können, kann man davon ausgehen, dass die meisten Leute, die Implantate benötigen, zumindest in irgendeiner Phase ihres Lebens die Zähne vernachlässigt haben - es trifft sie demnach ein Mitschuld am Zahnverlust. Im Rahme einer Solidargemeinschaft ist es nicht praktikabel, dass diese Leute auf Kosten derer, die ihre Zähne ein Leben lang sorgfältig gepflegt haben, eine Luxuszahnersatz finanziert bekommen. Wer dagegen nachweislich unverschuldet Zähne verliert, z.B. durch einen Arbeitsunfall, der bekommt in der Regel die Implantate durch die zuständige Berufsgenossenschaft zu 100% bezahlt.

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3088
14.04.2011

Praxis für Zahnheilkunde Dr. Buschmann: durch moderne Zahnzusatzversicherungen ist das Problem "gesetzliche Krankenkasse" gelöst

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5810
07.06.2011

Dr. Bernd Estelmann: Die gesetzlichen Krankenkassen bezuschussen eine zweckmäßige und ausreichende Versorgung . Es kann nicht sein, dass jeder eine nicht notwendige Luxusversorgung auf Kosten der Allgemeinheit erhält.

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4762
25.03.2011

Drs. Alamouti & Melchior- Zahnärzte im Mediapark: Es ist nur mit einem Festzuschuss zu rechnen

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16172
06.04.2011

Kristin Endres MSc: Ein Spiegel unseres maroden Gesundheitssystems.

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4729
06.04.2011

Dr.Dr. Marianne Grimm: Leider ist eine hochwertige und komfortable Versorgung für alle Versicherten im Rahmen der GKV nicht bezahlbar.

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2644
07.04.2011

Dr. med. dent. Richard Krause: Die GKV ist eine Sozialversicherung ("Hartz IV für Zähne"). Eine Zwangsmitgliedschaft von 9/10 der Bevölkerung schießt deutlich übers Ziel hinaus. Eine zusätzliche Ausweitung ist kontraproduktiv. Kundenorientierung und Qualität gedeihen in Monopolen nicht.

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4673
15.04.2011

Dr. Volker Ludwig & Kollegen: Das ist eine Frage die ich nicht beantworten kann, da solche Entscheidungen von der Politik getroffen werden. Ich versuche nur das beste für den Patienten daraus zu machen. Wobei früher ist gar nichts übernommen worden, und ich begrüße den Anfang der Kostenübernahme der ges. Kassen.

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13963
22.04.2011

Praxis für Zahnheilkunde Dr. Buschmann: durch die Kombination mit modernen Zahnzusatzversicherungen ist das Problem gesetzlicher Krankenkassen gelöst

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5810
07.06.2011

Dr. Marlie Pirkl-Nolte: sehr bedauerlich

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2297
17.02.2012

Dr. med. dent. Uwe Dreesen: Durch die gesetzlichen Krankenkassen werden überhaupt keine anteiligen Kosten bei Implantaten übernommen. Was Sie meinen ist der Festzuschuss, der an der günstigstmöglichen Therapie bemessen wird. Ich würde mich schon darüber freuen, wenn nicht immer die günstigste Variante, sondern die langfristig sinnvollste Therapie bezuschusst würde, wobei die Implantologie in der Regel die Königsklasse der Versorgung darstellt.

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5244
30.08.2012

Dr. Wolfgang Riedling - Zahnarzt und Zahntechniker: Die beschränkte Kostenübernahme durch gesetzliche Krankenkassen bei implantaten sehe ich sehr kritisch. Doch selbst wenn die gesetzlichen Krankenkassen einen höheren Zuschuß zu solchen Behandlungen gerne geben würden - sie dürfen es nicht, weil diese Regelungen in einem Gesetz geregelt sind, nämlich dem SGB V (Sozial-GESETZ-Buch Nummer 5 - GESETZLICHE Krankenversicherung). Im übrigen für alle Interessierten eine lohnenswerte Lektüre. Gruß

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19436
13.12.2012

Dr. Benvenuto-Gerard Gaebler: Die Nicht - Kostenübernahme der GKV für Implantate und die stark verminderte Kostenübernahme der PKV für Implantate wird sich nicht ändern auf Grund der Altersstruktur der Bevölkerung.

3141
06.04.2011

Dr. Bengt-Ove Mattsson: Besser als nichts!! Implantate sind ja keine Grundversorgung! Es gibt immer die mögligkeit günstige Terapien anzubiten!!

5901
06.04.2011

Maximilian Herpich: besser als vor 2004, da gab es gar nichts dazu. Natürlich wäre eine deutlichere Unterstützung seitens der Krankenkassen wünschenswerter

3046
06.04.2011

Dr. Ulrich Wick: Das Problem ist über Festzuschüsse geregelt, die GKV betiligt sich über diesen Weg an allen Arten von Versorgungen in der ihr zustehenden Dimension.

2312
16.06.2011

Helmut Siebert: kritisch

3805
09.07.2011

Dr. Andreas Zorn: Nicht alles kann von der Krankenkasse getragen werden, ansonsten würden die Kassenbeiträge ins unermässliche steigen

7691
12.10.2011

Dr. Florian Neumayer: Es ist, wie es ist. Die Krankenkassen haben nur begrenzte Mittel und können eben nur diese einsetzen. Irgendwo müssen Grenzen gezogen werden. Natürlich wäre es schön, wenn allen alles bezahlt würde. Genauso schön wäre es, wenn es auf der Welt keinen Krieg mehr gäbe und Deutschland jedes Mal Fußballweltmeister würde.

8016
01.12.2011

Dr. Alexander Zill: Ich finde es sehr schade, wenn mein Patient einen hohen finanziellen Aufwand zu tragen hat. An der Situation läßt sich aber auf Grund knapper Kassen wenig ändern. Prinzipiell sind Implantate eine sehr gute und komfortable Versorgungsform. Oft gibt es aber kostengünstigere Wege, Zähne zu reparieren und ich halte es für verständlich, wenn daher aufwändigere, wenn auch erstrebenswertere Versorgungen nur mit dem Betrag von den gesetzlichen Versicherungen bezuschußt werden, den die kostengünstigere Versorgung kostet. Die Versucher der privaten Krankenversicherungen allerdings, sich mit dem Versprechen auf Luxusversorgungen zu entsprechend hohen Beiträgen aus der Verpflichtung zu ziehen halte ich für bedenklich und verwerflich.

2580
20.10.2012

Dr. Kaiser: Die Behandlung mit enossalen Implantaten wird von den gesetzlichen Krankenkassen nur in wenigen Ausnahmen wie z. B. Tumorpatienten oder angeborenen Fehlbildungen übernommen. Zum Zahnersatz, der auf die Implantate eingegliedert wird gibt es jedoch häufig wieder einen Zuschuß von den gesetzlichen Krankenkassen.

2880
21.12.2012

Dr. T. Urban: Die gesetzliche Krankenkasse ist ausreichend und zweckmäßig wirtschaftlich.

4196
29.11.2013

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