Implantat - Zahnärzte im Interview zum Thema Implantat
Ein perfekt gesetztes Implantat kann ein wahrer Segen sein und dem Patienten viel Freude, ja sogar ein neues Lebensgefühl verleihen. Bevor es aber soweit ist, sind seitens des Patienten oft verschiedene Fragen offen, da ein Implantat Neuland ist und daher erhöhter Aufklärungsbedarf besteht. Hierzu zählen meist Fragen wie z.B. “Ist die Behandlung schmerzhaft?” oder “Ist Knochenaufbau für mich ein Thema?” bis hin zu “Welche Kosten kommen auf mich zu?”.
Um das angestrebte Ergebnis zu erhalten ist es daher immer ratsam, sich an den Implantologen seines Vertrauens zu wenden und alle Aspekte ausgiebig abzuklären.
Vorab können Sie jedoch gerne im Zahn-Online-Interview diverse Implantologie Fragen durchstöbern, um von erfahrenen Implantologen praxiserprobte Antworten zu erhalten.
Die interessantesten Implantat-Antworten
Wie wichtig ist das Thema Knochenaufbau in der Implantologie?
Thema: Implantologie
34 Punkte |
Sehr wichtig bei zu wenig Knochenangebot. Teilweise auch empfehlenswert bzw. wichtig für einen ästhetisch zufriedenstellenden Zahnersatz.
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Was sind typische Grenzen der Implantologie?
Thema: Implantologie
24 Punkte |
Praxis Hardy Gaus |
Ich sehe den rasanten Entwicklungen in der Implantologie mit großer Sorge entgegen. Nach meiner Erfahrung tragen zahnärztliche Implantate und viele der damit verbundenen Operationstechniken (z. B. Sinuslift) zu einer massiven Störfeldbelastung des Organismus bei und führen damit früher oder später zur Blockierung der körpereigenen, physiologischen Regulationsmechanismen. Chronische Erkrankungen werden deshalb zunehmen. Da die Symptome und Beschwerden selten direkt im Bereich der Implantate auftreten, sondern an der genetisch vorbestimmten Schwachstelle des Patienten, kann eine nach linearen Kriterien urteilende Schulmedizin derartige Zusammenhänge nicht erfassen.
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Was sind typische Grenzen der Implantologie?
Thema: Implantologie
40 Punkte |
Praxis Dr. Robert Kempter |
Die einzige unüberwindliche Grenze ist die Altersgrenze nach unten: Da Implantate im Gegensatz zu natürlichen Zähnen nicht mitwachsen, muss das Kieferwachstum abgeschlossen sein. Und wer nicht gewillt ist, seine Zähne zu pflegen und regelmäßig zur Kontrolle und zur Prophylaxe zu kommen, der sollte sich keine Implantate setzen lassen. Ansonsten gilt: Wer es schafft, in die Praxis zu kommen, der kann auch Implantate bekommen. Risikofaktoren sind z.B. starkes Rauchen, Alkohol- oder Drogenabhängigkeit, unbehandelter bzw. schlecht eingestellter Diabetes, Bestrahlungen, Chemotherapie, Einnahme von bestimmten Medikamenten wie z.B. Bisphosphonate. In diesen Fällen ist das Risiko für einen Mißerfolg erhöht, das heißt aber nicht, dass Implantate nicht möglich wären. Dagegen ist die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten in der Regel kein Hindernis, in vielen Fällen muss die Einnahme nicht einmal unterbrochen werden.
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Wie sehen Sie die beschränkte Kostenübernahme durch gesetzlich Krankenkassen bei Implantaten?
Thema: Implantologie
40 Punkte |
Praxis Dr. Robert Kempter |
Da Zähne bei guter Pflege und Vorsorge bekanntlich bis ins hohe Alter erhalten werden können, kann man davon ausgehen, dass die meisten Leute, die Implantate benötigen, zumindest in irgendeiner Phase ihres Lebens die Zähne vernachlässigt haben - es trifft sie demnach ein Mitschuld am Zahnverlust. Im Rahme einer Solidargemeinschaft ist es nicht praktikabel, dass diese Leute auf Kosten derer, die ihre Zähne ein Leben lang sorgfältig gepflegt haben, eine Luxuszahnersatz finanziert bekommen. Wer dagegen nachweislich unverschuldet Zähne verliert, z.B. durch einen Arbeitsunfall, der bekommt in der Regel die Implantate durch die zuständige Berufsgenossenschaft zu 100% bezahlt.
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Was sind typische Grenzen der Implantologie?
Thema: Implantologie
16 Punkte |
Praxis Walter Tatzel |
Klassischerweise ein weit fortgeschrittenes Alter des Patienten mit entsprechend reduziertem Allgemeinzustand. Daraus ergeben sich Probleme hinsichtlich der Hygienefähigkeit, Immunsituation, Knochenangebot und Verträglichkeit von Augmentationsverfahren. Unabhängig vom Alter eines Patienten gibt es auch Einschränkungen durch einige Stoffwechselerkrankungen und exzessives Suchtverhalten.
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Welche Langzeitergebnisse liegen bei der Implantologie vor?
Thema: Implantologie
11 Punkte |
Langzeitstudien aus den USA haben gezeigt, dass nach 10 Jahren 95 Prozent der Implantate immer noch fest im Kiefer verankert sind. Demnach sind Implantatversorgungen deutlich sicherer als jede Krone, Füllungstherapie oder Wurzelbehandlung. Die Erfolgsquote von Brücken liegt mit etwa 80 Prozent weit hinter der von Implantaten. Sogar nur die Hälfte aller Zähne konnten durch eine Wurzelbehandlung gerettet werden. Zahnimplantate weisen also langfristig die höchsten Erfolgsraten auf. Das zeigt auch eine Untersuchung der Zeitschrift für Zahnärztliche Implantologie aus dem Jahr 2008. Die Umfrage wurde in einem Zeitraum von 8 Jahren unter 69 Patienten mit Unterkieferimplantaten durchgeführt. Von den 110 gesetzten künstlichen Zahnwurzeln gingen nur 2 verloren. In punkto Langlebigkeit und Wirtschaftlichkeit können sie also dem herkömmlichen Zahnersatz überlegen sein.
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Welche Möglichkeiten hat ein Patient in Sachen Implantologie bei Zahnverlust?
Thema: Implantologie
|
Praxis Bernd Wenzlaff |
Die Möglichkeiten sind sehr vielfälltig. Bei einem Einzelzahnverlust in einer sonst gesunden und geschlossenen Zahnreihe, lassen sich auf diese Weise körperschonend und hochästhetische Versorgungen für den Patienten herstellen. Der Patient braucht sich bzw. sein Lächeln nicht mehr zu verstecken. Bei Patienten mit größeren Lücken, und gerade wenn dann auch noch die hinteren Zähne fehlen, kann es schon dazu kommen, daß wir dem Patient einen festsitzenden Zahnersatz anbieten können. Der Tragekomfort ist natürlich deutlich besser gegenüber einem Herausnehmbaren.
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Wie wichtig ist das Thema Knochenaufbau in der Implantologie?
Thema: Implantologie
|
Praxis Dr. Robert Heym |
Im Rückblick auf implantologische Erfahrung über 23 Jahre ist ein ausreichendes, stabiles Knochenbett ein wesentlicher Faktor für den langfrisitigen Implantaterfolg. Mit einer Vielzahl von Studien sind die Dimensionen, die ein Implantat knöchern umgeben und von Nachbarzähnen bzw benachbarten Implantaten trennen sollten, bekannt. Auch in Bezug auf ästhetische Ergebnisse (Stichwort: Rote Ästhetik) spielt das knöcherne Fundament eine wesentliche, z.B. von Tarnow gut untersuchte, Rolle. Die gründliche Analyse des vorhandenen Knochenangebotes - auch durch die dreidimensionale röntgenologische Darstellung mit Hilfe der Volumentomographie (DVT) - und die umsichtige Vorbereitung des knöchernen Implantatbetts kann zu einem guten funktionellen und ästhetischen Ergebnis mit Implantaten führen.
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Unser Leser-Thema des Monats: Karies
Das interessiert unsere Leser. Beantworten Sie jetzt bevorzugt Fragen zum Leser-Thema.
Aktuell steht die Karies-Bekämfung im Mittelpunkt des Zahn-Onlines Zahnarzt-Interviews. Helfen Sie mit Ihrem Fachwissen anderen Patienten.
- Wie entsteht Karies? beantworten

- Welche unterschiedlichen Stadien kann Karies annehmen? beantworten

- Was sind typische Ursachen von Karies? beantworten

- Kann Karies ggf. erblich bedingt sein? beantworten

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- Was sind Ihre Empfehlungen zur Kariesprophylaxe bei Kindern und Jugendlichen? beantworten

- Wie stehen Sie zur Kariesvorbeugung durch lokale Fluoridzufuhr? beantworten

- beantworten

- Was ist unter Kariesinfiltration zu verstehen? beantworten

- Was ist unter der ICON-Technik zur Kariesbekämpfung zu verstehen? beantworten

- Wie funktioniert die Kariesentfernung durch einen Laser? beantworten

- Wie funktioniert die Kariesdiagnostik mit Hilfe des Lasers? beantworten

- Was können Patienten neben regelmäßigem und gründlichen Zähneputzen zur Prophylaxe beitragen? beantworten

- Kann Karies wirklich durch ICON nachhaltig gestoppt werden? beantworten

- Wie kann das Kariesrisiko eines Patienten beurteilt werden? beantworten

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Implantate
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implantate.com informiert:
Zahnärzte bieten Gewährleistung und Preisgarantie auf Zahnimplantate Die stetige Diskussion um Kosten bei der Implantatbehandlung hat implantate.com dazu bewegt, einen Kostenrahmen zu entwickeln, bei der der Patient eine Kostensicherheit für seine Behandlung erhält, ohne auf die Behandlung durch einen qualifizierten Implantologen und hochwertiges Material zu verzichten. implantate.com ist sehr froh, vermelden zu können, dass die teilnehmenden Implantologen die Erstberatung und Erstbefunddaufnahme (inkl. erster Übersichts-Röntgendiagnostik) bei einem gesetzlich versicherten Patienten nicht privat in Rechnung stellen, sofern eine Kassenzulassung (Vertrag zur Abrechnung mit der gesetzlichen KV) vorliegt.
mehr Informationen: implantate.com: Zahnimplantate
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