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Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) Kieferorthopädie bei Erwachsenen Kiefergelenk

Auf den richtigen Biss kommt es an .

Häufig kommen Patienten zu uns, die seit Jahren chronische Schmerzen haben", berichtet Zahnarzt Wolfgang Seuser. "Leider hat bei ihnen häufig nur eine symptomatische Behandlung stattgefunden und es ist zu selten eine Ursachenforschung betrieben worden." Mit permanenten Kopf-, Gesicht-, Hals-, Nacken- oder Rückenschmerzen gehen zudem die wenigsten Patienten von sich aus zum Zahnarzt. Die Ursache der Schmerzen liegt aber nicht selten an einer Fehlstellung des Kiefergelenks - der so genannten Cranio-Mandibulären Dysfunktion (CMD) (im Englischen: temoromandibular dysfunction). Ihre Symptome sind für Laien nur sehr schwer zu deuten. Die CMD als multifaktorielles Krankheitsbild kann daher auch nur im interdiszip- linären Ansatz vollständig behandelt werden.

Cranio-Mandibulären Dysfunktion (CMD)Funktionsprobleme

Netzwerk Kiefergelenk

Wegen der multikausalen Probleme ist es für den Patienten wichtig, dass sein Arzt im regen Austausch mit Kollegen steht - vor allem mit denen anderer Fachrichtungen. Aus genau diesem Grund haben die Zahnärzte Wolfgang Seuser und Dr. Markus Greven das "Netzwerk Kiefergelenk" gegründet. In diesem Ärztenetzwerk haben sich Spezialisten aller notwendigen Fachgebiete zusammengefunden, um chronischen Schmerzpatienten zu helfen. Wolfgang Seuser und Dr. Markus Greven haben sich vor allem auf Kiefergelenkserkrankungen spezialisiert. "Viele Patienten klagen über Kopfschmerzen, Druck hinter den Augen oder migräneartige Anfälle", erklärt Wolfgang Seuser. Doch auch Knacken und Reiben im Kiefergelenk, einige - schränkte Unterkieferbeweglichkeit oder Blockierungen der Halswirbelsäule bis hin zu Beschwerden der Wirbelsäule, der Knie oder sogar der Füße gehören zu häufigen Erscheinungsbildern der CMD. Interessierte bzw. Betroffene können auf der Homepage des Netzwerks, www. netzwerk-kiefergelenk.de, im ersten Schritt einen Kurzfragebogen zur Cranio-Mandibulären Dysfunktion (CMD)- Symptomatik herunterladen und ausfüllen. Bei Bedarf kann er Dr. Greven und Wolfgang Seuser zugeschickt werden.

weitere Informationen zur Craniomandibuläre Dysfunktion finden Sie auf www.gzfa.de...

Funktionsdiagnostik – Kiefergelenkstherapie DROS®-Schienentherapie

Die DROS®-Schienentherapie ist das erste diagnostisch-ursächliche Konzept in der Zahnheilkunde mit standardisierten Arbeitsschritten. Im Mittelpunkt der Behandlung steht die Überprüfung der Okklusion der Zähne.

Ursache von Funktionsstörungen der Kiefergelenke ist meist ein "falscher Biss", bedingt durch kompensierten Stress, Stellungsanomalien der Zähne, kieferorthopädische Überregulierungen oder mangelhafte prothetische Versorgung.

Zum Einsatz kommt die diagnostische und therapeutische Oberkiefer-Aufbiss-Schiene (DROS®-Schiene). Das standardisierte Verfahren der DROS®-Therapie in sieben Stufen gibt Orientierung während des Therapieverlaufs und begrenzt die Behandlungsdauer auf meist sieben bis acht Wochen.

Die DROS®-Therapie ist vor Gericht als Heilmethode anerkannt worden. Mehrere Sachverständigengutachten haben den Ansatz bestätigt, funktionstherapeutische Überlegungen bei jeder restaurativen Versorgung mit einzubeziehen.

Glaubwürdigkeit und Transparenz des DROS®-Therapie-Konzepts ermöglichen die Anerkennung durch zahlreiche Krankenversicherungen, z.B. der Versicherungskammer Bayern und der Württembergischen.
www.dros-konzept.com
www.gzfa.de

Sorgfältige Anamnese

Kommt ein Patient zu Dr. Markus Greven oder Wolfgang Seuser, wird erst einmal eine sorgfältige Erhebung seiner individuellen Krankengeschichte erstellt. Das ärztliche Gespräch ist wegen der Symptomvielfalt Grundvoraussetzung, um die Beschwerden richtig einordnen zu können. Bei der Erstuntersuchung findet eine manuelle Struktur- und Funktionsanalyse des Kausystems statt. Hierbei wird durch spezifische Belastungstests geprüft, ob Zähne, Kiefergelenke und Muskulatur harmonisch miteinander funktionieren.

"Viele Patienten haben sekundäre Schmerzerscheinungen, da der Körper zuerst versucht, die jeweiligen Dysfunktionen auszugleichen. Kurze Zeit klappt das auch - aber dann entstehen andere Schmerzen", berichten die Zahnärzte. "Ausgelöst werden können Schmerzen zum Beispiel durch Muskelbewegungseinschränkungen, die der Patient nicht als solche wahrnimmt." In solch einem Fall greift das Netzwerk: In Zusammenarbeit mit beispielsweise einem Physiotherapeuten oder Orthopäden kann die Ursache des Übels beseitigt werden.

Computergestützte Diagnostik

Wenn klinisch eine Fehlfunktion des Unterkiefers festgestellt wurde, wird der Befund mithilfe einer individuellen instrumentellen Analyse präzisiert. Durch den Einsatz moderner computergestützter Verfahren zur Analyse der Kiefergelenkbahnen lassen sich genaue Aussagen bzw. Rückschlüsse über den Zustand des Kausystems treffen. Dabei wird dem Patienten ein individueller Gesichtsbogen montiert, mit dem die Funktionen des Kiefergelenkes dreidimensional aufgezeichnet und analysiert werden. Cranio-Mandibulären Dysfunktion (CMD)

Therapie mit Aufbiss - Schiene

Durch die Aufbiss-Schiene kann die Muskulatur des Kiefers entspannen und die Gelenkfunktion verbessert werden.
Ist die Funktionsstörung des Kausystems zweifelsfrei als eine Fehlstellung der Zähne beziehungsweise des Unterkiefers diagnostiziert worden, kann dies durch eine Aufbiss-Schiene therapiert werden. Diese herausnehmbare Kunststoffschiene wird je nach Situation im Ober- oder Unterkiefer eingegliedert. "Die Aufbiss-Schiene ist mit einer Schuheinlage zu vergleichen", erklärt Wolfgang Seuser. Durch sie kann sich die Muskulatur nach und nach lockern, sodass sich die Gelenkfunktion verbessern kann. Getragen wird die Schiene fast ausschließlich nachts.
In regelmäßigen Abständen kontrolliert der Arzt den Sitz der Schiene und entscheidet immer wieder aufs Neue, ob zusätzliche Behandlungen nötig sind. Mitunter sind weitere Maßnahmen erforderlich.

"Bevor wir in das Gebiss durch definitive Maßnahmen wie Einschleifen der Zähne, Kronen- oder Brückenversorgung eingreifen, eruieren wir erst, ob interdisziplinäre Maßnahmen helfen. Die Zähne sollten so lange wie möglich komplett erhalten bleiben", erklären Seuser und Greven. Durch ihr Netzwerk können sie problemlos auf zahlreiche Spezialisten zurückgreifen: ein Ärzteaustausch im Sinne des Patienten.

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